Technics SH-8075 Equalizer

22.10.2023 20:15 (zuletzt bearbeitet: 22.10.2023 20:18)
avatar  41199
#1
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Der SH-8075 ist optisch für mich ein Highlight der Technics Geräte aus den 80er Jahren.
Die beleuchtete Schieberegler-Batterie ist einfach Weltklasse.




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22.10.2023 21:05
avatar  hififan
#2
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Damit bekommt man tatsächlich den Frequenzgang geradegebügelt.

Schönes altes Geraffel? Her damit!

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22.10.2023 21:55
#3
Bl

Zitat von hififan im Beitrag #2
Damit bekommt man tatsächlich den Frequenzgang geradegebügelt.



Das ja , aber alles andere stimmt dann nicht mehr

Grüße


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23.10.2023 03:07
avatar  Scope
#4
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Alles Andere? Was fällt denn darunter?


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23.10.2023 07:05
#5
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Besonders das Reinigen von 68 Schiebepotentiometern ist nach knapp 40 Jahren ein nicht zu unterschätzendes Vergnügen....

Gruß
Michael

plattenspieler-forum.de

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23.10.2023 08:31
avatar  hififan
#6
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Dazu legt man das ganze Gerät in Teslanol ein. ;-)

Schönes altes Geraffel? Her damit!

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23.10.2023 08:38
avatar  41199
#7
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Forumsgründer

Eigentlich sollte das hier nur ein Gerätevorstellungsthread werden...

Nach Abnehmen der Frontplatte liegen die Schiebepotis, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, offen.
Die Schiebergassen sind über geschlitzte Filzmatten abgedeckt, die zwischen Frontplatte und der Leiterplatte mit den Schiebepotis eingelegt sind.
Reinigen dürfte somit nicht so wild sein.

Für mich ist aber fraglich, ob da überhaupt etwas gereinigt werden muss.
Ich hatte zwei von den Geräten, aber zwischenzeitlich eines davon verkauft. Hörbar gekratzt haben die Regler beider Geräte beim Betätigen nicht.


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23.10.2023 09:01 (zuletzt bearbeitet: 23.10.2023 09:04)
avatar  Scope
#8
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Was nutzt es dir? Nichts, denn wenn sie in Betrieb sind, stimmt ja nichts mehr ;). In den meisten Fällen stimmt danach der sog. Frequenzgang nicht mehr, da ja in der Regel nur subjektiv überprüft wird, was man da eingestellt hat. ;)


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23.10.2023 09:24
avatar  41199
#9
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Forumsgründer

Zitat von Scope im Beitrag #8
Was nutzt es dir? Nichts, denn wenn sie in Betrieb sind, stimmt ja nichts mehr ;). In den meisten Fällen stimmt danach der sog. Frequenzgang nicht mehr, da ja in der Regel nur subjektiv überprüft wird, was man da eingestellt hat. ;)


War das jetzt an mich gerichtet?

Der Nutzwert des Gerätes ist für mich, dass ich mit Erwerb einen Haken auf der endlosen Liste mit Jugendträumen machen konnte.
Wunderschöne Technikdeko, die ich seit Ewigkeiten einfach haben wollte!

Das Messmikrofon und den wundervollen Generator zum Einmessen habe ich natürlich auch noch. Den könnte ich noch ausgraben und hier einstellen. Dann wäre das Set komplett.


Hier finden sich ein paar gerenderte Bilder von Technics Geräten aus dieser Serie:
https://martinzimny.artstation.com/
Irgendwie toll gemacht!


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23.10.2023 09:40
avatar  hififan
#10
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Ja, Messmikro und Generator wären cool.

Schönes altes Geraffel? Her damit!

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23.10.2023 10:00
avatar  Scope
#11
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Zitat
War das jetzt an mich gerichtet?



Eher daran, dass mit diesem Gerät am Ende zwar der Frequenzgang glattgebügelt sei, aber "alles andere" dann angeblich nicht mehr stimmt. Trifft also auf alle zu, die sowas eingesetzt haben.


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23.10.2023 13:09
avatar  Test
#12
Te

Ich persönlich benutze Equalizer (darunter auch einen SH-8020 udgl.) nicht zur Frequenzgangkorrektur, sondern ganz einfach als Ersatz für die (in der Regel) eher unbrauchbaren Baß- und Höhenregelungen, die sich in den herkömmlichen Vollverstärkern befinden.

Und diese Unbrauchbarkeit beruht auf den dort realisierten (unsinnigen) Einsatzfrequenzen dieser breitbandigen Regelungen mit ihren flachen Anstiegsflanken.
Beispiel:
Wenn man den Baßregler hochdreht, wird der Klang nicht "satt" (wie man es sich wünschen würde), sondern "hohl" (weil diese Anhebung bis hinein in die obersten Bässe reicht).
Und wenn man den Höhenregler hochdreht, wird das Klangbild nicht (wie man es sich wünschen würde "seidig hell"), sondern (aufgrund des zu stark MIT angehobenen Präsenzbereichs) "gifig".

In Verbindung mit einem Equalizer hat man diese Probleme nicht.
Primitives Beispiel:
Die leichte Anhebung des 63Hz-Bereichs für ein "Kellerfundament" der Bässe.
Die leichte Anhebung des 16kHz-Bereichs für "seidige Höhen".

Dasselbe gilt natürlich auch für den Gebrauch von (hochwertigen) Kopfhörern (noch zusätzlich in Verbindung mit (für die jeweilige Kopfhörertype) ungeigneten Ausgangsimpedanzen der verwendeten Kopfhöreranschlüsse.
In Bezug auf die verwendeten Ausgangsimpedanzen (die hier tatsächlich frequenzgangbestimmend sind) kann man sogar von einer Art "Lotterie" sprechen.


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