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Immer wenn man meint.....
...es könne eigentlich nicht schlimmer werden, wird man eines Besseren belehrt:
https://www.analog-forum.de/wbboard/inde...784#post2694784
Das ist mit einem Verkehrsunfall vergleichbar. Man möchte gar nicht hinschauen, macht es aber dennoch.
Achja (seufz)
Was würde ich dafür geben, mich mit "so einem" mal technisch/sachlich über Streulicht, Edding, und sich daraus ergebenden Effekten zu diskutieren.....Wunschdenken ;)
Die Goldschicht bei den Industrie-CDs ist schon immer grieseliger gewesen und streut mehr. Dem Musiksignal hat und tut das natürlich nichts.
#8
Zitat von Scope im Beitrag #1
...es könne eigentlich nicht schlimmer werden, wird man eines Besseren belehrt:
https://www.analog-forum.de/wbboard/inde...784#post2694784
Also dieser ganz extreme Schwachsinn regt mich maximal auf. Ich denke, da werde ich morgen etwas zu schreiben....
Lohnt sich noch nicht zu schreiben, da der Thread noch nicht voll entwickelt ist. Die Schwergewichte in Sachen Wohlklang abseits eingetretener Pfade sind doch noch nicht an Bord. Nur "orangener Balken vor den Augen Frank" hat bisher die gebotene Bühne zum Vorwärmen betreten.
Schade, dass die einigen technisch sattelfesten User dort nicht auch hier einsteigen. Sie würden das Forum wahrscheinlich sehr bereichern.
Der geistige Ausfall wurde zwischenzeitig für "Gäste" gesperrt. War anscheinend selbst den Moderatoren zu peinlich?
Btw. Wie machen sich einerseits das sogenannte Streulicht, oder andererseits Permanentmagnete unter der CD bemerkbar? Ich meine jetzt nicht ganz am Ende, also dem Ausgang des Konverters, sondern bereits auf der Ebene, in der die Informationsschicht gelesen wird. Sollte ganz hinter dem Konverter etwas "verändert" sein, das man tatsächlich (!) über die Lautsprecher akustisch wahrnehmen kann, dann müssten die Effekte derart groß ausfallen, dass man sie völlig problemlos in der NF nachweisen könnte. Die CD wurde aber so konstruiert, dass Fehler oder Probleme im Auslesevorgang erst dann zu Veränderungen im späteren Audiosignal führen, wenn sie zu häufig werden, was man dann übrigens nicht nur messen, sondern im Extremfall (wenn das Meßgerät bereits "rotiert" ), auch hören kann. Hohe Frequenzen verzerren bei enormer Interpolation zuerst, danach kommt dann der Spurverlust.
Zwei Dinge müssen beim Auslesevorgang bestimmte Größenordnungen einhalten, damit alles gut spielt.... 1. der sogenannte "pit jitter", der Abweichungen in der gelesenen Pitlänge (Landlänge), entweder durch kleinste Ungenauigkeiten in den Servokreisen (Focus, Tracking, Spindel) während des Lesevorgangs, oder Abweichungen vom "Soll", die bereits in der Fertigung der CD im Werk ,oder ggf. dem heimischen CD-Recorder entstanden sind. Werden die Fehler zu gr0ß, kann es unter Umständen zu Lesefehlern, besonders bei den kurzen pits ( 3T) kommen. Einzelne Lesefehler, selbst hunderte pro Sekunde sind kein Problem, da rekonstruierbar.
Aber man zur Praxis. Es gibt Meßgeräte, die zum einen den Pit-Jitter und zum anderen die Fehlerarten und Fehlerraten messen, und auf Wunsch auch graphisch darstellen. Sie werden u.A. in Presswerken zur Qualitätskontrolle eingesetzt. Ich habe gleich mehrere dieser Geräte und kann euch versichern, dass ihr mit einem Permenentmagneten keinerlei Verbesserung irgendwelcher Ausleseeigenschaften erreicht.
Was ich jedoch nicht aussliessen kann ist, dass man je nach Positionierung und Stärke der Magneten den Auslesevorgang mitunter empfindlich stört, da die Antriebe der Optik (Focus und Tracking (fein) ) durchaus von Magneten negativ (und zwar NUR negativ) beeinflusst werden können, wenn man daran herumspielt.
#11
Schön ist vor allem diese mittlere Führungsebene Rhetorik wenn Gegenwind bezüglich der in den Raum gestellten Erkenntnis aufkommt:
"dass sich leuten mit rein kaufmännischem oder künstlerischem background (oder waldorf-abi) so etwas nicht erschließt, kann man ihnen nicht mal vorwerfen."
@scope, Du hast doch die Möglichkeiten das Signal ggf. auszulesen. Man müsste quasi direkt eine Information zum Signal-Rauschverhältnis einer CD bekommen. Was für Information kannst Du denn in Bezug auf den Auslesevorgang - zusätzlich zu den oben angegebenen Größen - noch messen und ermitteln?
Die Stereoplay hatte dazu mal vor Jahren etwas versucht und da kam - soweit ich mich noch richtig erinnere - eben heraus, Gold ist eher suboptimal, aber die Gold-CDs liegen so in der Spezifikation, dass es eben keine Auswirkung in den Digitaldatenstrom gibt. Natürlich bei Geräten, die auch komplett in Ordnung sind - also nach Spezifikation auslesen.
Zwei Parameter sind für den Auslesevorgang wichtig, wovon einer besonders wichtig ist.
Das ist der EFM-Jitter (Pit Jitter) und die im Augensignal enthaltenen Fehler, bzw. deren Fehlerklassen und Häufigkeit.
Wenn mit dem CD Spieler alles stimmt, und die CD keine Defekte (Kratzer, Dreck etc) mitbringt, liegen die Fehlerraten immer so niedrig, das niemals....nicht ein mal in der gesamten Spielzeit die Fehlerkorrektur interpolieren muss. Auch die sogenannten C2 Fehler sind dann so gut wie immer "null".
Streulicht müsste also dazu führen, dass die Fehlerraten zunehmen...Und zwar die, die nicht korrigiert, sondern interpoliert werden.
Pro Sekunde werden von der CD 7350 Blöcke gelesen, von denen "im Schnitt" etwa 0 bis 10 Blöcke (bei einer guten Pressung) mit C1 Fehlern versehen sind. Bis zu 220/sec sind im red book als "erlaubt" vorgesehen.
Ist eine CD leicht (!) zerkratzt, oder ist der CD-Player dejustiert, oder der Laser schlapp, können auch schon mal 200 bis 400 defekte Blöcke pro Sekunde mit C1 und einige mit C2 Fehlern gelesen werden. Das macht aber nichts, da die ursprünglichen Daten wieder genau hergestellt werden können.
Es bleibt dem Ohr "verborgen".
Gestern bekam ich wieder einen Micromega CDP, der zeitweise (!) unter Spurverlust litt. Die Fehlerraten lagen im Schnitt um 1500 c1, 250C2 und 50 CU. pro Sekunde. die meiste Zeit spielt er sogar, und klingt erst mal unauffällig....ist aber natürlich im Eimer.
Die verbaute CDM 4/25 ist eher selten. Sie hat vier lange Füße und ein längeres Folienkabel zum Pickup. Eine vergrößerung des Laserstroms bringt hier nichts mehr, da der Laser dann zwar mehr emittiert, aber das Laserlicht seine Kohärenz verliert. Der Laser verliert also seine optimalen Eigenschaften. Das Signal ist dann stark verrauscht und es wird noch weniger korrekt gelesen.
Ich habe hier testweise eine 4/29 in Betrieb (die weisse), womit das Gerät wieder fehlerarm ausliest. Die Leistung sollte direkt an der Optik zwischen 0,12 und 0,15 mW betragen.
Jetzt wird eine 4/25 besorgt....Gebraucht leider um 100 € :(
Hier sind übrigens diverse Geräte gelistet, die man für den Service an CD-Playern zum Teil gut gebrauchen kann. Alle haben eines gemeinsam...Sie sind EXTREM schwer beschaffbar, da die Auflage damals klein war. Einige davon habe ich bereits aus allen Teilen der Welt eingekauft. Manche sind extrem hilfreich, andere purer "Luxus" und eher selten in Betrieb. Manche Geräte aus dem Katalog sind seit über 10 Jahren im Netz nicht zu finden...Es sind scheinbar "Phantomgeräte" ;)
https://www.cieri.net/Documenti/Misure%2...20(10-1986).pdf
Vielleicht ist der Ursprung des Gedankens, zumindest bei den Herstellern, einfach nur die Suche nach einem Alleinstellungsmerkmal.
Alle Hersteller laden die CD über eine Schublade, da bieten wir einfach etwas anderes (Slot-in oder Toplader).
Alles geht bei den Wettbewerbern automatisch, da setzen wir auf manuelle Bedienung.
Hat schon jemand die CD beim Abspielen beleuchtet? Ok, dann machen wir es halt.
Der ganzen Vielfalt wurde dann über die Jahre ein Sinn (klanglicher Mehrwert) angedichtet, und der Spaß hat sich völlig verselbständigt. Jetzt sind auch die User kreativ, lassen sich was einfallen. Da sich in den Möglichkeiten der Kommunikation in den letzten Jahrzehnten viel getan hat, verbreiten sich die ganzen Geistesblitze auch viel schneller.
Nur Spaß am Hobby reicht nicht mehr - man braucht ein Alleinstellungsmerkmal. Erfahrener und kreativer User zu sein ist doch schöner als einfach nur der User in der konsumierenden Masse zu sein.
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