Solaranlage im Eigenbau...

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07.01.2024 06:22 (zuletzt bearbeitet: 07.01.2024 10:11)
avatar  MacMax
#31
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#30
Ich bin da nicht so der Mann fürs nachdenken, ich erfreue mich an der Power die ich nun verballern kann. Hab mir neulich noch ‘ne F16 und ‘ne F35 in den KA gekauft, die jemand mangels Kohle grad nicht abholen konnte. Die hab ich nun dank Balkonkraftwerken ( ja, habe alle Balkone in der Nachbarschaft beaufschlagt) komplett elektrifiziert und erledige mit der F16 jetzt alle meine Aldi Einkäufe; mit der 35 flieg ich gelegentlich shoppen, weil die besser in der Mall landen kann. So bin ich jederzeit autark, darf mich aber unterwegs nicht von den Russen erwischen lassen. Top die Bude

>Too many roads but too less time…<

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17.07.2025 13:16
avatar  hififan
#32
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Dazu noch ein paar Aluwinkel, Schrauben und gut iss...

marcmax hat für kleines Geld die Kabelage...

Die Kunst, sehen zu können, ist eine wunderbare Gabe, und wer noch staunen kann, wird auf Schritt und Tritt belohnt. (Oskar Kokoschka)
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17.07.2025 13:19
avatar  hififan
#33
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Wer noch keinen Stromnetzdestabilisatur hat, braucht für den Preis einen. Bestehende Anlagen lassen sich dann mit Victron / Pytes / Leistungsmesser Zeugs als Insel bauen, wenn es etwas mehr Leistung sein soll. Der Legalität ist das auch dienlich. "Inselbetrieb" heisst das Zauberwort.

Die Kunst, sehen zu können, ist eine wunderbare Gabe, und wer noch staunen kann, wird auf Schritt und Tritt belohnt. (Oskar Kokoschka)

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17.07.2025 22:08
avatar  hpk
#34
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hpk

Nix selbermachen bei uns, sondern machen lassen. Aber mal ein paar Zahlen aus 1.5 Sommermonaten.

Wir sind 4 Personen und wir hatten ca. 7000 kWh Verbrauch in 2024. Meine Frau macht als Hobby T-Shirt Bedruckungen - so eine Presse zieht schon noch etwas zusätzlich zum normalen Verbrauch und einen Wäschetrockner nutzen wir auch.

Wie auch immer, am 06.06. ist die Anlage in Funktion gegangen - die Einspeisung zurück ins Stromnetz wurde erst am 04.07. freigeschaltet. Die Anlage hat 10kW Peak und wir haben 22 kWh Speicher für den „Nachtbetrieb“.

Das Haus verbraucht „in Ruhe“ so um die 500 W.

1.2 MWh haben wir bislang erzeugt.
900 kWh davon selber verbraucht.
300 kWh haben wir in 14 Tagen zurückeingespeist.
Die 10 kW Peak haben wir einmal erreicht.
Bislang sind die Akkus täglich wieder komplett aufgefüllt worden.
Über Nacht haben wir die Akkus einmal auf minimal 35% entladen.
Normal sind wir so auf 50% heruntergefallen.
21 kWh haben aus dem Netz bezogen.
Bin gespannt wie es weitergeht und wann wir die Speicher nicht mehr komplett über den Tag auf 100% befüllen können und wann die leer = auf 5% gefallen sind.
Der Stromanbieter hat den Abschlag um 100€ im Monat gesenkt.
Um komplett neutral zu fahren, müssten wir im Sommer das vierfache an Strom einspeisen, als wir im Winter verbrauchen.

Lohnt sich das? Angeblich ja und der reduzierte Abschlag in 20 Jahren sollte das ausgleichen, wenn man denn so alt wird.

Ich habe da so meine Zweifel, denn die Anlage wird über die Jahre in der Leistung nachlassen und der Abschlag für Strom weiter steigen. Aber es fühlt sich gut an.

Die beste aller Ehefrauen ist zufrieden, was will ich mehr?

Ach ja, wir planen beim nächsten Fahrzeugwechsel auf ein Elektroauto mit bidirektionalem Laden zu setzen, so dass wir zumindest im Sommer das Auto mit „Umsonststrom“ fahren können. Was aber wieder die Relation vom Einspeisen und Verbrauchen deutlich verändern wird.

Neue und alte Gerätschaften - Elektronik fast ausschließlich in Schwarz gekleidet mit so wenig Anzeige als möglich, wenn möglich, gedimmt oder aus.

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17.07.2025 22:42 (zuletzt bearbeitet: 17.07.2025 22:53)
avatar  Scope
#35
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Ich müsste mich entscheiden, ob ich weiterhin meine Werkstatt (Messgeräte) verwenden, oder Solarinverter installiere.
Beides zusammen macht erhebliche Probleme, die exponentiell mit der Entfernung der Einspeiseorte abnehmen.
Die Leute wollen anscheinend alle möglichst viel sparen. Selbst dann, wenn sie gut verdienen.....Muss man nicht verstehen. Einige meinen auch, dass sie noch 40 Jahre leben, obwohl der Lack bröckelt..
Den Kampf gegen den Klimawandel kaufe ich denen ohnehin nicht ab, sofern sie den überhaupt erwähnen.
....Lächerlich.

Darüber hinaus habe ich so wenig Verbrauch, dass mich auch Preissteigerungen beim Strom nicht abschrecken. Hätte ich einen 4 oder 6 Personen Haushalt , wäre das eventuell anders ....Dann würde ich aber ohnehin ein Leben führen, das ich eigentlich nicht führen möchte.

Und ein Elektroauto werde ich mir in diesem Leben auch nicht mehr anschaffen. Die Corvette C8 gibts auch gar nicht elektrisch.

Kurzum. Für manche Leute kann das Sinn machen, manche bilden sich das aber auch nur ein. Für mich macht es definitiv keinen Sinn, solange hier noch was aus der Steckdose kommt.


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17.07.2025 22:58
avatar  hpk
#36
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hpk

@Scope, das mit den Messgeräten hattest Du schon einmal geschrieben, wäre mir auch ein Dorn im Auge.

Das mit dem Elektroauto meint ja nicht, den Mustang mit dem V8 abzustoßen.

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17.07.2025 23:04 (zuletzt bearbeitet: 17.07.2025 23:07)
avatar  Scope
#37
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Aber wozu braucht man dann überhaupt noch das E-Auto? Kühlschrank aus dem Baumarkt holen? Die liefern doch alle.
Wenn ich täglich unzählige Km pendeln müsste, und somit nur ein halber Mensch wäre, macht ein günstiges Elektroauto eventuell Sinn....
Ich würde dann eher die Stelle, als den Wagen wechseln. Wer lebt gerne auf der Autobahn?

Aber wie auch immer....Es ist ja für jeden was dabei.


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18.07.2025 07:03 (zuletzt bearbeitet: 18.07.2025 07:05)
avatar  hpk
#38
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hpk

Als Familienkutsche. Der Mustang ist dafür eher ungeeignet. Und auch als Fahrzeug, dass einen Anhänger ziehen kann/ den Träger für die Fahrräder aufnehmen kann. Das funktioniert beim Mustang nicht.

Zur Arbeit/ ins Büro nutze ich zu ca 80% das Fahrrad mit E-Unterstützung. Das passt perfekt, um zumindest nicht weitere Rundungen anzulegen.

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18.07.2025 09:33 (zuletzt bearbeitet: 18.07.2025 10:44)
avatar  Scope
#39
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Gattin, Kinder und vielleicht noch zwei wunderbare Hunder ;) machen einen Kombi oder Van zumindest nachvollziehbar.
Allerdings bleibt dann immer noch die Frage, WARUM es ein elektrisches Auto mit seinen umfangreichen Nachteilen sein muss.
Die werden gerne wegdiskutiert oder wenigstens relativiert, aber sie sind nun mal da.

Anscheinend gehörst du ja nicht zu den Leuten, die es nur mit Ach und Krach durch den Monat schaffen. Möglicherweise findest du eine Wallboxen am Haus auch als enorm "dekorativ" ? Dann hätte ich ein Dummy genommen. Vielleicht ist es auch das Abenteuer, ob man es wie geplant, mit Sack und Pack bis zur nächsten funktionierenden Ladesäule schafft.?

Bleibt eigentlich nur noch die ökologische Seite übrig....Die Erde muss gerettet werden, und da zählt jeder noch so unbedeutende Beitrag....Es müssen klare Zeichen gesetzt werden.

Solche Leute gibt es sogar in meiner Familie....Traurig aber wahr.


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18.07.2025 11:36
avatar  hififan
#40
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Wobei gar nicht ganz klar ist, wen das E-Auto rettet: Den armen Kerl, der Kobalt aus der Erde kratzt und so schneller seine Jungfrauen bekommt. Oder die chinesischen Zellenproduzenten, CATL... Möglicherweise ist die CO2 Produktion sogar höher, weil das Drecksteil bei < 150tkm kollabiert...

Okay, ganz so negativ darf man das nicht sehen, LiFePo4 Tesla Model 3 halten gut - nur die chinesischen, bei den US Modellen korrodiert der Rahmen schnell weg...

Aber Tesla ist ja dank Musk inzwischen "pfui". Die politische Deutungshoheit favorisiert technische Krüppel aus dem VAG Konzern...

Irgendwann kaufe ich mal einen chinesischen Model 3...

Zurück zur Solaranlage: Selbst installiert verdienen die Dinger ihr Geld. Und sie schaffen, klug konzipiert, eine Versicherung gegen Stromausfälle. Ein wunderbarer Nebeneffekt: Sie erhöhen das Blackoutrisiko und machen damit auch für den verblendeten Teil der Bevölkerung Risiken sichtbar: Plünderungen durch kulturellen Reichtum, zerstörte Industrien, die zur Massenarbeitslosigkeit führen...

Wer heute jubelt, zahlt morgen. Wenn er Glück hat, nur mit Geld.

Die Kunst, sehen zu können, ist eine wunderbare Gabe, und wer noch staunen kann, wird auf Schritt und Tritt belohnt. (Oskar Kokoschka)

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18.07.2025 11:45
avatar  hififan
#41
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Vlt. sollte ich hier noch was nachschieben, da viele Menschen lieben, mich nicht zu verstehen: Ich finde den Ausbau der Erneuerbaren gut, ABER: Es braucht viele Speicher, und netzstabilisierende Maßnahmen. PV Inverter folgen nur und destabilisieren, es braucht netzbildende Maßnahmen. Außerdem würde ich die bestehenden AWKs revitalisieren, es ist dumm, Strom aus französischen AKWs zu kaufen...

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18.07.2025 12:58 (zuletzt bearbeitet: 18.07.2025 12:59)
avatar  hififan
#42
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@HPK: Aus Interesse, welche Wechselrichter, welcher Speicher? Und warum diese Hardware?

Die Kunst, sehen zu können, ist eine wunderbare Gabe, und wer noch staunen kann, wird auf Schritt und Tritt belohnt. (Oskar Kokoschka)

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18.07.2025 13:03 (zuletzt bearbeitet: 18.07.2025 14:36)
avatar  Scope
#43
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Wenn man so ein Teil unbedingt auf dem Dach haben möchte, und sich an der Handyapp wie ein Kleinkind an den Kurven erfreuen kann, wird man
sich sowas anschaffen. Andernfalls eben nicht.
Mein Kollege ist so ein Modell. Er hat 20? Paneele auf dem Dach und einen Speicher, der in der Theorie nie kaputtgeht. Genau wie die Batterien der E-Autos.

Hat man -wie er- im Garten einen riesigen Fischteich mit etlichen Pumpen, einen großen Springbrunnen, usw, dann kann das alles Sinn machen. Aber ich habe nun mal keine Fische, und ich möchte auch keine kellerfüllende Filteranlage dafür.

Kurzum: Ich brauche den Strom nicht, und ich möchte auch keinen verkaufen.

Warte jetzt auf den Blackout und habe 3 Taschenlampen gekauft.


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18.07.2025 13:51
avatar  hififan
#44
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Installiere ich selbst, verdiene ich Geld, sonst ist das fraglich. Irgendwelche Kurven interessieren mich nur bei meinem Broker.

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18.07.2025 13:55
avatar  Baruse
#45
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Zitat von hififan im Beitrag #41
...Ich finde den Ausbau der Erneuerbaren gut...


Klugscheißermodus an:
Energie kann man nicht erneuern, insofern gibt es auch keine erneuerbare Energie, schon gar keine Energien
Klugscheißermodus aus:


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