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Ich höre gerade ...
Wer sich für die Kruder & Dorfmeister Geschichten begeistern kann, der hatte auch sicher Boozoo Bajou auf dem Schirm.
Hier das Reissue der Satta aus dem Jahr 2001.
Chillige Platte für einen herbstlichen Nachmittag.
1984 - Beindruckt von der Studioarbeit von Trevor Horn und Frankie goes to Hollywood, beschließt Gary Numan, dass es an der Zeit ist, vom Sound digitaler zu werden und etwas ähnliches opulentes auf die Beine zu stellen.
Herausgekommen ist damals Berserker, sein erstes Album auf eigenem Label.
Sollte man laut hören, was ich jetzt auch tun werde.
Ein Album, dass Scope sicher unter den Top 3 für die einsame Insel einsortieren wird!
Eigentlich hatte ich mit der Aldi O&B fürs Erste genug von Platten, habe aber diesen Monat nochmal was bestellt.
Steely Dan EMG ind "Crystal Clear".
Sowas hatte ich noch nicht.... Sieht "interessant" aus. 

Wie empfinde ich den "Klang" ? Im ersten Moment etwas dünner als die CD, aber nicht zu dünn, da die CD schon beinahe "zuviel" Druck bietet.
Die ersten Sekunden in der Einlaufrille lassen mich sofort erkennen, um welches Medium es sich hier handelt. In den Pausen ist es aber durchaus erträglich. Der "Klang" ist ok, kann nach meinem Dafürhalten beinahe mit der CD Schritt halten, übertrifft sie aber nicht.
Die Schöne, verspielte Glasoptik entschädigt den fast vierfachen Preis der CD.
Eine gewisse Exklusivität (ob gross oder klein) kostet halt mehr Geld, und wer fragtr da noch nach einem "Sinn" ? Ich auf jeden Fall nicht....
Achso....Absolut plan ist sie auch. Da gibts nichts zu nörgeln.....Overall OK für mich.
Bei der Steely Dan muss ich nach intensiver Hörsession auf dem kleinen Gyro Deck SE einen Euphoriegang zurückschalten.
Auf der ersten Seite ist bei etwas lauterem Hören (Kopfhörer sowieso) in den Pausen ein regelmäßig wiederkehrendes "kratzen", etwa ein mal pro Sekunde zu hören.
Zuerst dachte ich, dass ich nach dem letzten Ölwechsel jetzt einen Lagerschaden provoziert hätte....Bei der Laufleistung eher unwahrscheinlich. 
Eine mal eben aufgelegte uralte Santana LP (einfach ins Regal gegriffen) hatte den Effekt nicht. Und ich schwöre euch, der ist schon deutlich hörbar.
Auf dem Zet habe ich das nicht bemerkt, da ich dort deutlich weiter von den Lautsprechern entfernt sitze, und auch nur kurz reingehört habe.
Leute...Bin ich zu sensibel für die Schallplatte, oder muss ich einfach (noch) viel mehr für eine Platte investieren, um mal ordentliche und störungsarm Musik zu hören?
Frisch vom Medimops kam gestern die AJa ( CD) , die ich mir eigentlich nur wegen "Peg" bestellt habe.
Mit Steely Dan der 1970er Jahre komme ich nur sehr begrenzt zurecht, da die 70er musikalisch betrachtet einfach nicht meine Zeit sind...
Die LP hätte ich auch gerne (neu) im Regal gehabt, habe mich aber nicht getraut. ;)
https://www.youtube.com/watch?v=8pk90bIP...Y_rKBGA&index=2
Ein zeitloser Klassiker für die Ewigkeit.
Wenn man einen Blick auf die Liner Notes riskiert, stellt man fest, dass die Creme de la Creme der damaligen Zeit als Begleitmusiker auf dem Album mitspielt.
Ja, habe ich gelesen...Auch Larry Carlton war wohl dabei.
Zu unserem Sensibelchen Scope - sorry, ich konnte bei der Vorlage nicht widerstehen, aber:
Nein, das denke ich nicht, Schallplatte mit Kopfhörer und dann auch noch laut, das bekomme ich auch nicht - mehr - hin.
Ich vermute zwei Ursachen.
Als erstes kann ich mir viel bessere Kopfhörer leisten. Als ich mit jungen Jahren LPs auf Cassetten überspielt habe und dann vom Tapedeck oder im AIWA „Walkman“ abgehört habe, kam mir das nicht so suboptimal vor, wie aktuell. Denn die genutzten Kopfhörer waren nicht auf dem Niveau, das ich heute zur Verfügung habe. Das wären im Vergleich die Beipackhörer vom AIWA und aktuelle Apple AirPodPro 2 mit ANC. Bzw. der Beyerdynamic DT770 mit dem T&A Solitaire T. Und
zweitens, sind meine Ohren mit deutlich über 50 Jahren vermutlich deutlich empfindlicher gegenüber Lärm geworden, der ähnlich dem einer von „ungeschulten Kinderhänden gespielten Blockflöte“ entspricht. Möglicherweise gibt es dafür auch einen Fachbegriff, dass man trotz nachlassender Hörleistung in den Höhen, demgegenüber empfindlicher wird.
Einmal mit Audacity moderat nachbearbeitet, dann funktioniert das wieder bei mir - auch mit dem Abhören über Kopfhörer.
Oder eben mit ausreichend Abstand über richtige Boxen und dabei dann auch nicht über deutlich angehobene Zimmerlautstärke hinaus aufdrehen. Wenn das Rillengeräusch alleine so laut und deutlich zu vernehmen ist, wie man es für Schellack bei Filmen unterlegt, wird es für mich zu laut.
Zitat
zweitens, sind meine Ohren mit deutlich über 50 Jahren vermutlich deutlich empfindlicher gegenüber Lärm geworden,
Um mein Problem nochmal etwas zu verdeutlichen: Die Störungen wurden IMMER zuerst über die Lautsprecher vernommen, Kopfhörern später zur Bestätigung.
Und diese Störungen hätte ich auch mit 20 Jahren vernommen, wenn es sie denn gegeben hätte. Heute bin ich einfah
"anspruchsvoller" geworden. Früher habe ich das alles hingenommen und war auch mit rauschenden Kassetten, Kopiereffekten usw. zufrieden.
Das war hakt so....Auch VHS Video war 1982 "OK" für mich.
Heute empfinde ich es lediglich als "verstörend", wenn ich für den drei oder vierfachen Preis WENIGER Wohlklang erhalte.
Zitat von Scope im Beitrag #494
Der Tag, an dem ich eine LP digital nachbearbeite, wird nicht kommen, soviel steht mal fest.
Ich stell sie dann lieber ins Regal und erfreue mich gelegentlich am Cover.
Ich mache das auch nur bei ganz speziellen Platten.
Einmal habe ich die Suggercubes mit 'Life's to good' digitalisiert, dann die 'With Greetings from Asbury Park, N. J.'
Die Suggercubes bit es so nicht zubinden ich habe die mit dem gelben Cover, ob die anderen ist als die mit dem grünen = ? aber das war mir egal und die Asbury Park, da habe ich auch das gesamte Teil komplett nachbearbeitet, die ist klanglich so daneben, dass ich da diverse Filter eingesetzt habe, um wenigstens etwas mehr an Höhen und passend Bass zu erhalten. Das hat so in etwa funktioniert und damals war ich ganz zufrieden damit - aber seitdem habe ich auch beide Platten kaum noch gehört.
Dann noch das Dschungelbuch für die Kinder, die Version, die wir haben, die finde ich auch so nicht und da habe ich das dann auch einmal gemacht - das war wirklich schnell in einem Rutsch aufgenommen das Rillengeräusch wegrechend lassen und dann die beiden Seiten zu einem Stück zusammengefügt. Hat einige Fahrten im Auto zu den CenterParks von der Frage 'Wann wir denn endlich da sind?' zum Verbleiben der Kinder im Auto vermittelt.
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