Kenwood DP7050

02.08.2026 22:32 (zuletzt bearbeitet: 04.08.2026 14:00)
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Der 7050 ist das "größte" Modell der damaligen Reihe um 1993, zu einer Zeit, als jedes Jahr neue Modelle
auf den Markt kamen.... Das war sowas wie die Blütezeit der CD-Player.
In der 1000 Mark Klasse war er einer von so vielen, und er hat alles, was andere damals in dieser Preisklasse auch hatten.

Hätte ich zurzeit nicht den schönen Vincent im Kino stehen, würde da wohl dieser Kenwood eingesetzt werden, da er ein ganz wunderbares Arbeitstier ist. Den KSS210 Laser gibt es an jeder Ecke, und er liest verdammt schnell und sicher.

In diesem Gerät ist wohl immer noch der erste Laser drin, und wenn man das Gerät nicht 8 Stunden am Tag laufen lässt, sehe ich auch keine Probleme.

Dieses Gerät, sowie ein weiteres Schlachtgerät mit schlechtem Gehäuse, habe ich vorhin bei einem Bekannten abgestaubt.
Zwar habe ich gerade keine Verwendung dafür, aber er musste trotzdem mitkommen ;)



Verbaut ist ein Bitstream (bitte ein Bit) DAC, der bei vollkommen verkappten Träumern nicht selten als harsch oder hart klingend betitelt wird.... Die legen dann nicht selten Schellack auf und sind erst dann richtig glücklich. Eine seltsame Truppe, die es aber auch nicht mehr allzu lange geben wird, da "Hi-Fi" (leider) dem Untergang unaufhaltsam zusteuert.

Den "Klang" wollte möglicherweise auch ein Vorbesitzer verbessern, und baute eine Kaltgerätebuchse ein.
Prinzipiell sehe ich das als gute und praktische Sache, da man das Gerät komfortabel aus dem Rack nehmen kann, aber warum hier HV-leitungen mit 7 mm Durchmesser verwendet wurden, weiß wohl nur der "Modifizierer".



Da die Buchse gammlig war, habe ich gleich eine neue verbaut und für die "Wahnsinns Strecke" von 70 mm normale 1,5er
Litzen verwendet. Ein Rückbau auf ein "normales Netzkabel" ist hier ja nicht mehr so einfach zu machen.

Jetzt kann man weiterhin "Show Kaltgerätekupplungen" verwenden....Why not?



Ansonsten schien alles OK, Fehlerraten sind sehr niedrig ( durchgehend unter 10 C1/s , somit perfekt)

Das Laufwerk ist staubgeschützt im Kästchen versteckt.


Linke Seite Servo- und Digital-Netzteil, Servo und Syscon.


Rechts Decoder/Prozessor, DAC, Filter, Ausgangsstufe mit den bei Kütiba-Listening-Tunern unbeliebten JRC Opamps, die
-wer hätte das vermutet- sofort als schlecht klingend erkannt werden. Hätte ich nachweisbar 25% "ihrer" Fähigkeiten, könnte ich das Rosten alter Fahrräder hören.
Rechts ist dann noch das Analog-Netzteil, mit dem es hier kleine "Probleme" gibt....die ich aber auch -mal wieder-
nicht hören kann.




Frage in die Runde: Kann einer von euch das vielleicht?



Optisch ist er nicht mehr wie am ersten Tag, aber "noch passabel"


Ein paar schnelle Messungen, um eventuell vorhandene Fehler zu finden , die man (wie eigentlich fast immer) nicht hören kann, und um festzustellen, ob nichts -zu- schwer aus dem Ruder läuft.



FFT, 997 Hz, Vollaussteuerung. Alles soweit ok, aber man erkennt bereits, dass ein Kanal
übel verbrummt ist


Nochmal -60 dBFs, 1KHz ....Das sieht schlimm aus, und es ist auch nicht "schön", aber
das ist in der Praxis viel zu wenig, um Probleme zu machen.




Woran liegt´s? Durch Bewegen der Leitungen vom Transformator zum Analognetzteil und der Ausgansstufe, kann man bereits 2 bis 3 dB Veränderung erreichen. Um Abhilfe zu schaffen, müsste man möglicherweise den Trafo etwas drehen, oder ein MU-Blech einbauen. Vielleicht ein anderes mal ;)

Frequenzgang...Die Abweichung zwischen den Kanälen beträgt deutlich unter 0,1 dB und wird erst >10 KHz minimal größer. Der Anstieg um 10 KHz ist unkritisch und allenfalls ein "Hauch" auf dem Messgerät. Würde man die übliche Skalierung der Zeitschriften wählen, dann wäre nur ein gerader Strich zu sehen.



Toslink hat er auch, und auch da ist alles OK. Die Limits sind hier nicht von Interesse. Die InterVu Grafik zeigt aber bereits, dass das Signal so gut wie nicht verjittert ist.


Koax hat man hier eingespart.

Jetzt muss ich nur noch eine FB auftreiben.... Irgendwo müsste ich noch eine haben.


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03.08.2026 22:09
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#2
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hpk

Danke fürs Vorstellen.

Als die Kenwoods mit der Welle in der Front herauskamen, kam ich damit nicht klar.

Heute beim Betrachten bleibt es dabei und ich meine für mich ist die Welle an der Front falsch herum oben zurück und unten weiter vorne - ich glaube so wären die für mich besser - aber es ist halt Geschmacksache und sicher anders als die üblichen geraden Fronten und auch deutlich cooler.

Das mit dem gekapselten Laufwerk finde ich gelungen. Wenn das Gerät bleibt - viel Spaß damit.

Neue und alte Gerätschaften - Elektronik fast ausschließlich in Schwarz gekleidet mit so wenig Anzeige als möglich, wenn möglich, gedimmt oder aus.

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04.08.2026 09:32 (zuletzt bearbeitet: 04.08.2026 13:50)
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#3
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Die Welle gefällt mir auch nicht. Hätte ich mir damals wohl nicht gekauft.


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