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Yamaha C6
Diese C6 stand einige Jahre im Keller und brauchte ein wenig Pflege.
Sie war um 1980 das kleinste Gerät der Serie und ähnelt der C4.
Vor dem ersten Einschalten wollte das Gerät an einigen Stellen nachgelötet werden. Die beiden gekühlten Regler steckten nur noch lose in
der Platine, und es gab hier und da ein paar zusätzliche Stelen.
Ganz allgemein, hat das Board die Jahrzehnte aber gut überstanden. Dunkle Stellen, oder abgelöste Augen gab es nicht.
Parametrischer EQ mit auffälligen Flachbahnreglern.
Nach dem ersten Startversuch blieb das Gerät dunkel, nahm aber Strom auf. Jemand hat irgendwann die Bulbs ausgebaut, und die Strippen im Gerät baumeln lassen.
NF kam am Ausgabg aber nicht an, obwohl der entsprechende Schalter "output off/on" korrekt geschaltet war.
Der Fehler in der Relaissteuerung war schnell gefunden, Zenrdeode defekt.
Die Schalter sind in erstaunlich gutem Zustand, die Potis wollten aber gerne mit T6 gespült werden.
Wie sich die Regler und Schalter verhalten, lässt sich über den Monitorlautsprecher des S1 nach Notchfilter sehr gut bewerten.
Da es das beim S1 Ab Werk afaik noch nicht gab, wurde das hier nachgerüstet. M.E. unverzichtbar im Service.
Zwar habe ich das auch bei anderen S1 bereits gesehen, vermute aber, dass das ebenfalls Nachrüstungen waren.
Wie in vielen alten Vorstufen, hat man mit dem Phonoentzerrer etwas Aufwand getrieben, Auf dem Bild ganz vorne, nimmt er bals 1/3 der Fläche ein.
Das ist meine erste C6 . Wie sie technisch abschneidet, stelle ich später ein.
Die C-6 hatte ich auch mal. Irgendwie bin ich mit der Optik nie warm geworden.
Habe sie dann verkauft und vom Erlös eine C-4 angeschafft.
Nach 10 Jahren Nutzung machen sich aber auch wieder erste Kontaktprobleme breit.
So "unglaublich anders" schaut die C4 aber auch wieder nicht aus....Egal....Ich möchte keine davon, da sie mir zu viel Ballast mitbringen, den ich nicht brauche, und die Verarbeitung eben nur Standard ist.
Zwischenzeitig sind Birnen drin, und auch die Deckel wieder verschlossen.
Alles spielt wie es soll, wobei ich nicht jede Funktion vermessen und dokumentiert habe. Es ist auch nicht meine eigene Vorstufe.
Messungen über Hochpegeleingang, 500 mv rein, 1V raus, Abschluss ca. 50K.
FFT: 1KHz, L&R , THD ca. 0,00032 %. Für Vorstufen ist das im üblichen Bereich und sagt selbstverständlich nichts darüber aus, ob irgendjemand rein zufällig mit dem Klang (unter irgendwelchen unbekannten Umständen) zufrieden ist. ;)
Nur um das nochmal zu erwähnen: Es geht hier nur darum, "Defizite" oder Defekte zu erkennen.
Damit kommen Einige bekanntlich nicht gut zurecht und laufen z.B. planlos und verwirrt im Kreis herum....
Die Verzerrungen geraten zu keiner Zeit unter keinen praxisgerechten Umständen in Bereiche, die auch nur ansatzweise in hörbare Bereiche gelangen. Das ändert alles nichts daran, dass die Vorstufe bekanntlich für den Sound der "Kette" maßgeblich ist....Jawoll, believe it or not.
OK, schluss damit...
Frequenzgänge in Direktmode, so wie die meisten damit vermutlich hören würden.
Denn was den Klang betrifft, gilt auch hier:
Dreht man am EQ,.... nimmt der Eindruck zu 
-3 dB > 200 KHz.
20 KHz, einmal direkt, sowie mit Hi und Lo Filter. 
THD&N vs. Freq. (80 KHz) wird alleine durch Netzstörungen bestimmt, die gering ausfallen.
CCIF IMD, wie bei den meisten Vorstufen unter diesen Bedingungen extrem gering.
Lautstärkeregler Gleichlauf L zu R, noch vorbildlich.
Bei der nächsten Eigenschaft hätte ich bessere Werte erwartet. Die Ausgangsimpedanz (gemessen bei 1V) liegt nur etwas unter 1 Kohm. bei tiefen Frequenzen sogar darüber.
Das liegt zum großteil daran, dass man bei der C6 den Balanceregler tatsächlich hinter der Ausgangsstufe platziert hat. Würde man den brücken, dürften deutlich geringere Werte erreichbar werden.
Wer die Leitungen zur Endstufe jedoch nicht quer durch den Vorgarten, über den Radweg zur Endstufe beim Nachbarn verlegt, wird davon akustisch nichts mitbekommen. Dennoch war ich überrascht, da fast 1K bei so einer Vorstufe durchaus unüblich sind. 
Messungen der Phonostufe (nur MM gemessen) :
Es gibt einen MM und einen MC Eingang, an denen man hier nichts einstellen kann. MC mit 60 Ohm, MM mit 47K.
Die Eingangskapazität liegt um 260 pF, die Verstärkung um 36 dB.
Leider habe ich das Farbschema unbemerkt verstellt....Man kann es aber noch erkennen.
Phono 5 mV, 1KHz, Geräischspannungsabstand (also bewertet) 89,5 und 90,5 dBA (Exzellent)
Ünersteuerungsreserve über 280 mV.
Entzerrung: Tadellos.
FFT: Keine erwähnenswerten Verzerrungen, wenig Brumm.

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