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Standlautsprecher TMR 2A High End oder gut verpackter Standard
Ich tu mich mit dem Begriff High End immer ein wenig schwer , weil ich im Laufe der Zeit doch eine ganze Menge Produkte mehr oder weniger kurzfristig im Gebrauch hatte und dieser Begriff eben vielfach inflationär gebraucht wird , einfach um Eindruck zu schinden .
Erstmal ein kurzer Blick auf das Gesamtbild .
Da haben wir die guten Stücke und diese Teile als High End zu bezeichnen ist auch nicht auf meinem Mist gewachsen , sondern auf dem Test der Stereo aus dem Jahr 1992 .
Hier auf der Hersteller Site kann man besagten Test noch einsehen .
Die TMR 2A wurde bis 1997 gefertigt , ihre Chassis sind zu der Zeit aber beinahe schon Klassiker gewesen und für mich persönlich immer ein Indikator dafür , was so alles eben unter High End fällt .
Da ich schon Mitte der 80er Jahre selber Bausätze aus der DIY Szene gebaut habe und dabei sehr schnell eine Affinität für skandinavische Chassis entwickelt habe , fielen mir die der TMR natürlich sofort auf , da ich selber mehrere Bausätze mit diesen Chassis vom norwegischen Hersteller Seas gebaut habe .
Die Chassis Auswahl entspricht dabei zu 100% der ersten Version des Intertechnik Bauvorschlages MS 3 , nur in einem Standgehäuse an Stelle des Kompakt Vorschlages von Intertechnik . Chassis und Weiche waren damals für 110 DM pro Stück zu haben , sprich 220 DM für das Paar .
Da kann man beim Listenpreis von 1800 DM für eine TMR 2A schon ein wenig stutzig werden , auch viele andere Hersteller damals nutzen die Seas Chassis damals , insbesondere der WP 171 Bass war ein extrem beliebtes Chassis , was von Arcus bis MBL in deren Fertigprodukten auch in höchst unterschiedlichen Preisklassen verwendet wurde .
Rein über die Chassis ist der High End Anspruch also nicht wirklich erklärbar und der Stückpreis auch nicht so einfach nachvollziehbar . Schauen wir uns die Teile also mal genauer an .
Konstruktiv handelt es sich um eine 2 Wege Transmissionline Konstruktion , die Verarbeitung ist top .
An dem sauberen Eiche Echtholzfurnier , was sogar mit fortlaufender Maserung über Seitenteile und Deckel läuft , sowie die gerundeten Eckleisten Eiche Massiv , ist nichts zu meckern . An der Transmissionline Öffnung kann man gut die Gehäusestärken messen und 23mm Wandstärke an Flanken und Front sind schon ein Wort .
Sauber eingefräste Chassis ebenso wie das Terminal auf der Rückseite führt diese saubere Gehäuseausführung fort . 

Wie man sehen kann ist das Terminal ausschließlich auf Bananenstecker fixiert , was mich nicht weiter stört , dazu gibt es die Möglichkeit Bi-wiring zu praktizieren , bei Ansteuerung aller 6 Anschlüsse dazu Ansteuerung der Bässe mit doppeltem Kabelquerschnitt , was auch immer das bringen soll . Bi-Wiring habe ich mit entsprechenden Kabeln ausprobiert , ohne das meine alten Ohren da in irgendeiner Form groß was bemerkt hätten , außer des absurden Eindrucks , das es dadurch insgesamt etwas schlechter klang , was aber wohl eher in den Bereich der Suggestion fällt . Ich wollts nur erwähnt haben , wie ihr seht hab ich sie im Anschluss für mich vollkommen ausreichend mit normalen Kabeln betrieben :-)
Die 23mm Wandstärke zusammen mit der aufwändigen Transmissionline Bauweise sorgt bei diesen zierlichen ( 22x101x30cm BxHxT) für ein stattliches Gewicht von 23 Kg pro Stück leer .
Leer deswegen , weil der Bereich unterhalb des Austritts der Line nicht mehr zum eigentlichen Gehäuse gehört , sondern einen Hohlraum zur Befüllung mit 12 Kg Quarzsand , was von unten bewerkstelligt werden kann und das Gesamtgewicht dann auf 35Kg pro Stück bringt . Da die Teile bei mir kein dauerhaftes Bleiberecht haben , hab ich mir diese Aktion bisher verkniffen , auf das sich ein eventueller Käufer nicht gleich nen Bruch hebt und das lieber zu Hause selber praktizieren kann , wenn er möchte . 
Die Querstrebe aus Stahl ist Sonderzubehör , was vom Vorbesitzer freundlicher Weise gefertigt wurde , normal sind 4 Bohrungen mit 6mm Durchmesser für Spikes oder Gerätefüße vorhanden , da diese Strebe aber die Kippsicherheit ein ganzes Stück erhöht , hab ich das so vom Vorbesitzer übernommen .
Man kann also schon sagen , was Verarbeitung und Dimensionierung der Gehäuse angeht , hat man hier einen auf den ersten Blick ziemlich unscheinbaren Lautsprecher vor sich , dessen Gehäusequalität aber weit über normale Fertig Standards hinaus geht . Bis ins Detail der umlaufenden Maserung wurde hier schon sehr hochwertig und nicht ansatzweise billig gearbeitet .
Trotzdem war das Urteil meiner Frau als Laie einfach nach dem Eindruck gemessen am ausgerufenen Preis eindeutig .
"Würde ich rein optisch nicht ausgeben " war das eindeutige Statement , sicherlich Geschmackssache aber zum protzen sind die TMRs eher weniger geeignet .

Also mal horchen , was denn so rauskommt aus den Teilen .
Vorab positiv angemerkt , die TMR 2A ist von den Werten her ein absolut praxistauglicher und einfacher Lautsprecher .
Was eben gerade wenn der Begriff High End ins Spiel kommt , gar nicht so selbstverständlich ist , die recht ähnlichen Konstruktionen der bekannten Firma Ecouton , eine LQL 80 ist konstruktiv nahezu identisch , stellen dagegen erheblich höhere Anforderungen an angeschlossene Verstärker .
Die TMR 2A dagegen kommt rein von den Messwerten betrachtet mit Japan Standard klar . 89dB 1W/1M Wirkungsgrad , Minimalimpedanz oberhalb 3 Ohm bei über 200 Hz , sowie ein maximaler Dauerpegel von 105 dB bei einem Leistungsbedarf von 72 Watt sind mal erfreulich normale und praxisgerechte Werte .
Da ich die Chassis eben sehr gut kenne , war ich dann auch ziemlich überrascht , was der gute Thomas Michael Rudolph da entwickelt hat . Einen grundehrlichen , sehr linear abgestimmten Lautsprecher ohne Show Effekte im Oberbass , dafür mit einem erstaunlichen Tiefgang und eindeutig dem besten Übergang zwischen Tiefmittelton und Hochton , den ich in dieser Kombination bisher gehört hab , eben weil er absolut nicht zu hören war .
Selbstredend hab ich häufiger zwischen den TMR und den Yamahas hin und her geschaltet und muss sagen , es lohnt sich , diese TMRs mal in Ruhe anzuhören . Zwischen Zimmerlautstärke und Peaks bis knapp unter 100 dB sind das absolut vollwertige Lautsprecher . Wandnähe bis 30cm stört sie auch nicht und das Musikgeschehen löst sich wie bei guten 2 Wege Konstruktionen durch die dicht zusammen liegenden Töner üblich , sehr schön von den Lautsprechern .
Mit einem bisschen guten Willen ist der Begriff High End hier durchaus berechtigt , weil Herr Rudolph zwar nicht das endgültige hohe Ende erreicht mit diesen Konstruktionen , aber nach meiner Ansicht durchaus das Maximum , was man mit so einer Konstruktion erreichen kann .
Die Abstimmung geht dabei durchaus in Richtung hochwertiger Monitore , grundehrlich und ohne Effekthascherei , mag sicherlich nicht jeder , ich finde die TMR durchaus beeindruckend und ihren Preis letztendlich auch angemessen .
High-End ist ein dehnbarer Begriff, der SOGAR mit dem verlangten Preis nicht fest in Verbindung steht
So mancher extrem minderwertige Röhrenverstärker aus der Hand eines "Guru" wird ab und zu für weit über 10.000 € und als High End angeboten,
ist aber eine "Ente".
Nach meiner Definition haben diese Lautsprecher nichts mit dem Begriff "High End" zu tun, aber das ist eben
nur meine (subjektive) Definition.
Eine JM-Lab Utopia Grande oder sogar eine eine Swans 8A fallen nach meiner Definition schon eher in diese Kategorie, müss aber deswegen auch nicht jeden gleich gut (oder schlecht) ansprechen.
"High End" muss dann aber auch der spezielle Hörraum sein, wenn es nicht nur ganz besonders gut aussehen soll. ;)
Kann ich voll und ganz nachvollziehen Scope , deswegen auch der Hinweis das der Begriff bezogen auf diesen Lautsprecher nicht auf meinem Mist gewachsen ist .
Ganz im Gegenteil waren die Chassis , die in diesem Lautsprecher verwendet werden mit der Grund , warum ich diesem Begriff ganz allgemein ziemlich misstrauisch gegenüber stehe .
Für mich waren diese Chassis damals bis heute nur interessant , weil sie ein erstklassiges Preis/Leistungsverhältnis hatten gegenüber dem Rest der bezahlbaren Komponenten im DIY Bereich . Seas und Vifa Chassis sind für mich bis heute mit das beste , was man für sein Geld bekommen kann in der Hinsicht .
Von daher hat mich das einfach interessiert , was ein Hersteller wie TMR draus macht .
Betrachtet man High End als absoluten Begriff der Spitze des Machbaren , dann kommt man natürlich automatisch auf Konstruktionen , wie du sie genannt hast .
Aber ob High End oder nicht , was TMR aus dem Material an Potential rausholt , ist schon beeindruckend .
Mindestvoraussetzung für diesen Begriff ist übrigens auch, dass ein Modell zu den größten und aufwendigsten Produkten eines Herstellers ist
Bei TMR konnte man damals bestimmt deutlich aufwendigere Boxen zu einem vielfachen Preis kaufen. Was waren "die" denn dann?
Higher than higherst High End? :)
"Das hohe Ende" ist immer "ganz oben" an der Spitze. Das muss nach meiner Definition auch nicht zwingend immer nur ein Modell
eines Herstellers sein, aber dieses "High End" muss sich in Qualität und auch Quantität von seiner sonstigen Produktpalette
deutlich absetzen....In der Regel auch im Preis.
Ja, er wird immer wieder "missbraucht" ;) Besonders auch in den Ebay Auktionen, wo so mancher Pioneer Vollverstärker über 5 Kg schon mal als High End bezeichnet wird .
Mit den Jahren ist das imo schlimmer geworden.
Man kann all diese Einstufungen ja als Unsinn betrachten, aber sie sind nun mal da. ;)
Zitat von hififan im Beitrag #3
Für mich sind die Yamaha im Hintergrund viel mehr Highend als die TMR.
An die kommen sie klanglich auch nicht ganz ran Hififan .
Insbesondere wenn es um sanfte Pegel geht nicht , die TMR brauchen ein wenig mehr Dampf um wirklich aufzuwachen , die Yamahas klingen sehr viel früher wirklich komplett und auch das Auflösungsvermögen ist höher .
Wobei ich persönlich den Begriff eigentlich ungern verwende , auch die Yamahas sind für mich einfach sehr gute Lautsprecher , die bei mir im Raum , ohne das ich ihn akustisch optimieren muss , eben sehr gut passen .
#9
Die T&A Bausteine im Hintergrund sind doch sicher auch schon in der oberen Kategorie anzusiedeln. Ich hatte neulich einen Tuner von denen, ist schon sehr gut verarbeitet. Besonders die "Einstiegsserie", die mehr oder weniger der Braun Anlage nachempfunden ist, gefällt mir sehr.
Hi Taunuswanne , der T+A Verstärker hat den angenehmen Effekt , das man so ziemlich alles an Lautsprechern dran hängen kann , die es am Markt gibt .
Ich hatte ihn mir gebraucht zusammen mit dem CD Player zugelegt , weil zu derzeit ein Paar Isophon Indigos bei mir anzutreiben waren , mit denen ein Revox B250S so gar nicht klar kam , kurz über 2Ohm Minimal Impedanz bei 80 Hz mochte der gar nicht .
Den T+A beeindruckt das gar nicht und da ich häufiger mal Lautsprecher verschiedenster Art bei mir durchlaufen hab , ist es praktisch , sich um den Amp keinen Kopp machen zu müssen .
Heute ist die Serie leider unbezahlbar , das aktuelle Nachfolgemodell PA 2500 R liegt bei 10500€ Listenpreis *hust
Zitat
das aktuelle Nachfolgemodell ....
...ist übrigens ein komplett anderes Modell ohne Bezug zum alten. Abgesehen von den Lautsprecherklemmen wäre DER aber nach meiner Definition trotz der mittlerweile fast üblichen Preisgestaltung nicht ins "High-End" Segment einzuordnen. ;) Aber das ist auch wieder Ansichtsache. ;)
#12
T.A. ist eine der top Firmen aus unserer Heimat und sagt von sich, dass sie high end sind.
Aber offenbar wissen die selbst nicht was sie sind. Ob der Begriff zutrifft ist mir egal, aber ich feier die Herforder. Eine der auch international anerkannten Firmen aus DE.
Immer schön wenn ein internationaler YT Kanal mal ein T.A. Gerät in die Finger kriegt, wie dort beinahe ehrfürchtig berichtet wird...
Highend nur auf 6 stellige Beträge zu reduzieren....kann man machen. Ob diese tatsächlich besser sind kann ich nicht beurteilen. So mancher Pottcaster hält auch 19000 Euro für ein paar DeVore 96 für absolut gerechtfertigt. Es sind zwei Schachterln mit Holzfurnier 4 Treiber und ein paar Drähte und Platinen...kann ich leider gar nicht einschätzen ob das Gerechtfertigt ist....würde aber sagen...nein...
Zitat
19000 Euro für ein paar DeVore 96 für absolut gerechtfertigt.
Da wird der Begriff eben über den Preis definiert....Das geht bei Air Tight oder E.A.R. (mit dem Tim) auch ganz gut.
Das ist ein sehr subjektives Thema.
Die einzigen deutschen "High End" Hersteller, die mir spontan einfallen sind Restek (mit ein paar Produkten wie der Extent) , und Burmester, wobei in beiden Fällen (nach meiner Definition) nur die Spitzenprodukte in diese Kategorie fallen. So manches war 0815, weit weg von diesem Begriff.
AVM möchte es auch, und verlauft Verstärker für 20K mit viel Zirkus, aber auch das ist dort irgendwie gewollt m aber eben nicht gekonnt.
Bei Plattenspieler würde ich noch Transrotor mit in die Liste nehmen, aber dann bestimmt nicht mit den kleinen Modellen (wie ich sie verwende)
Das ist "High End" nach meiner Definition:
Man kann es hässlich finden, man kann es als "schlecht klingend bezeichnen, und man kann es einfach so ablehnen.
Aber es ist in etwa das, was irgendwie möglich (und nicht nötig) ist.
https://www.monoandstereo.com/mark-levinson-600-series/
Quasi wie ein Bugatti Chiron im Hörraum. Viel zu umständlich, viel zu stark, viel zu unvernünftig, und viel zu teuer in Anschaffung und Betrieb.
Als Supersportwagen gefällt er mich nicht mal besonders, aber es ist halt ein Supersportwagen während der 2004er 911er nur ein gemeiner, alter Sportwaren ist.
Dazu kommt natürlich immer die Zeit und das Alter. 1989 gingen meine Lautsprecher mit 25.000 DM als High End, und damals konnten sie sich da auch behaupten. Heute sind es nur noch "alte Lautsprecher". ;)
Damit komme ich aber gut klar und heule nicht ;)
Edit: T&A hat wohl jetzt einen Endverstärker für etwa 18.000 € am Start. Mit mehr oder weniger klassischer Technik....Den würde ich rein teschnisch betrachtet schon in der High-End Liga sehen.
Aber dann pflanzen sie das Teil in so ein komisches Gehäuse mit bunten Instrumenten, das mich an einen Chinaimport erinnert. Wie schon gesagt....Alles Geschmacksache. ;)
Zitat von Taunuswanne im Beitrag #12
T.A. ist eine der top Firmen aus unserer Heimat und sagt von sich, dass sie high end sind.
Aber offenbar wissen die selbst nicht was sie sind.
So mancher Pottcaster hält auch 19000 Euro für ein paar DeVore 96 für absolut gerechtfertigt. Es sind zwei Schachterln mit Holzfurnier 4 Treiber und ein paar Drähte und Platinen...kann ich leider gar nicht einschätzen ob das Gerechtfertigt ist....würde aber sagen...nein...
Wie schon gesagt wurde , das Ganze ist und bleibt ein ziemlich subjektives Thema .
Ich definiere High End im Gegensatz zu Scope nicht über die wörtliche Definition das es in jeder Hinsicht das oberste Ende des Machbaren sein muss .
Der erste Punkt über den sich der Bereich High End für mich definiert und der auch maßgeblich für die Geräte Preise mit verantwortlich ist , ist die Fähigkeit des Herstellers seine Geräte auch nach Jahrzehnten zu reparieren , falls mal was aufgibt .
Bein Firmen wie T+A , Restek , ASR aber eben auch bei den hier vorgestellten TMR Lautsprechern ist das so .
Mein Verstärker ist zum Beispiel von 1990 und ich kann ihn bei Bedarf selbst nach 36 Jahren ohne wenn und aber zu T+A schicken und er wird repariert . Auch die TMRs wurden 1998 eingestellt , die Chassis werden von Seas auch lange nicht mehr hergestellt , trotzdem kannst du noch heute alles bei TMR kaufen .
Für mich ein klarer Punkt , wo sich High End von normaler Stangenware im Hifi Bereich abhebt .
Den Weg , das High End nur das allerbeste , technisch machbare ist , gehe ich vor allem bei Lautsprechern , schon gar nicht bei passiven Lautsprechern mit . High End ist immer noch ein Unterbegriff im Hifi und Hifi wurde im Grundsatz dafür entwickelt um unter möglichst vielen räumlichen Bedingungen ein vernünftiges Ergebnis zu erzielen .
Lautsprecher wie eine Focal Grande Utopia tun aber genau das nicht , sie sind für mich mehr Technologieträger als gebrauchsfähige Hifi Geräte . Je größer und teurer passive Lautsprecher werden , je eingeschränkter ist der Bereich in dem sie wirklich , so wie sie sollen funktionieren . Eine Grande Utopia hat beispielsweise einen empfohlenen Hörabstand von 4 -10 Metern , dazu sollte sie frei stehen und auch der Hörplatz sollte reichlich Luft nach hinten haben .
Was in der Praxis dann bedeutet , High End geht nur wirklich ab Raumgrößen von 40qm Plus ??
Das wage ich zu bezweifeln .
Es wäre gerade bei dem Hersteller mal interessant zu vergleichen , da Focal auch einen sehr hochwertigen aktiven Midfield Monitor im Programm hat , auch mit Beryllium Hochtöner , nur für einen Stückpreis um die 4000€ .
Ich könnte mir problemlos vorstellen , das diese Monitore in 9 von 10 Räumen letztendlich das in der Summe bessere Ergebnis erzielen , weil sie wesentlich vielseitiger einsetzbar sind .
Der Autovergleich bei so einem Lautsprecher wäre für mich eher der mit einem Formel1 Wagen , der eben auch für die meisten Menschen nutzlos ist , weil er seine Performance nur auf der Rennstrecke zeigen kann .
Was bringt der theoretisch beste Lautsprecher der Welt , wenn ihn kaum jemand zu Hause stellen kann ??
Geschichten wie die DeVore sind für mich unabhängig vom Preis kein High End , sondern alte Socken frisch gestopft .
Da werden die ersten Hifi Lautsprecher im Stile Altec Lansing und Klipsch wieder neu aufgelegt , einfache Konstruktionen mit Chassis aus oder hart am PA Bereich , was in den Anfängen Lösungen aus der Not heraus waren , weil es noch keine leistungsstarken Hifi Verstärker gab , wird heute zusammen mit sündhaft teuren Röhren Verstärkern als High End gefeiert .
Mit ein bisschen handwerklichen Geschick baut man sowas für einen Bruchteil der Kosten in gleicher Qualität selber , die Bausätze gibt es in einschlägigen DIY Shops zu Hauf zu kaufen .
Aber so hat jeder eben seine Ansichten , gerade zum Thema High End , diesen Begriff aber generell einfach als sinnfreie Abzockmethode abzutun , wäre auch nicht korrekt , da es eben durchaus Hersteller gibt , die in vielerlei Hinsicht mehr anbieten als der Hifi Mainstream , ob mans braucht muss jeder selber entscheiden .
#15
Zum einen sind T.A. oft genug Referenz Produkte in Testlaboren, da kann man meiner Meinung nach schon vom oberen Qualitäts Ende sprechen.
Dann hat mir Backes & Müller noch gefehlt in deiner kurzen Auflistung....auch wenn die Jubile nicht so ganz meinen Geschmack treffen, wie die meisten anderen schrecklichen highend Boxen, waren die doch uneinholbar schrecklich laut. Ich denke vom Konzept einzigartig. Vielleicht Gauder, Fink und Manger noch??
Ich denke wir haben hier nach wie vor Spitzentechnologie aus DE.
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