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Clipping und das Oszilloskop
Heute ist "Rookie Wednesday" ;)
Als ich vorhin gerlangweilt durch diverse Foren streifte, stieß ich in meinem Lieblingsforum auf einen Beitrag, der von jemandem erstellt wurde, der seit gefühlt 12,7 Jahren an seinem Luxman Verstärker bastelt, und ein paar Fragen hatte, die er besser woanders gestellt hätte.
Zwar gibt es in dem Forum auch Leute, die keine Betreuer brauchen, aber bei einigen Gesellen scheint selbst die Beschäftigung mit
den Basics über sehr viele Jahre fruchtlos geblieben zu sein.
Schaut mal hier rein:
https://www.analog-forum.de/wbboard/index.php?thread/186664-welche-lastwiderst%C3%A4nde-f%C3%BCr-endstufen-test-6-8-ohm-oder-10-ohm/
Da gibt es jemanden, der dem "dicken" mit seiner Dauerbaustelle die Weiten der Welt erklären möchte, es aber offensichtlich nie geschafft hat, den Vorgarten zu verlassen.
Was machen diese Leute eigentlich, wenn sie in der Werkstatt, oder dem Labor sitzen ? Spielen die wirklich nur Doom, auf dem DDO ?
Der "Dicke " möchte die Leistung seines Luxmann gerne messen, weiss aber anscheinend nicht so recht wie der da vorgenen muss.
Neben dem Infug, dass er das nicht mit ohmscher Last machen kann, kommt dann der Oberhammer. IK...Ein Metzger oder ein Lackierer muss sowas nicht wissen, nichtmaöl in etwa, aber einer der immer wieder den schlauen Max spielt, sollte sowas nicht schreiben.
"Man könne die Leistung eines Verstärkers nicht mit dem Oszilloskop (und einem DMM) messen, da man das einsetzende Clipping nicht auf dem Scope erkennen könnne...es wäre viel zu ungenau....3% THD könne man gerade noch erahnen, und beginnendes Clipping erst bei 10%.
Das steht da wirklich!
Und jetzt mal "in echt", so wie es wirklich ist. Dieser Verstärker geht (wie so einige) etwas unsymmetrisch ins Clipping. Für unser kleines Experiment ist das aber uninteressant.
1 KHz , 0,1 % THD. Hier gibts auf dem Schirm noch nichts zu sehen, der Verstärker fühlt sich noch ganz wunderbar. ;)
Im Zeitbereich ist nichts zu erkennen, keine Chance.
0,5% THD
Ich möchte das Wort "deutlich" nicht verwenden, aber man kann den Einsatz oben problemlos erkennen.
1% THD
Kein Problem, gut sichtbar.
3 % und 10 % kein Kommentar.

Eine Messung mit dem Scope und dem RMS DMM ist bei erreichen der 1% Marke also gut machbar.
Was meint ihr? Hat der schlaue Kollege schon mal mit einem Oszilloskop und Clipping zu tun gehabt? Ich habe Zweifel.
#2
Das ist angeblich jemand, der zumindest ein Bisschen von der Sache verstehen möchte. Zumindest verkauft er sich seit Jahren in einigen Foren so.
Niemand weiß alles, niemand kann alles wissen, aber das, worum es da gerade geht, MUSS jeder aus dem "Fachbereich" wissen und in seiner Größe -in etwa- einstufen können. Und das fehlt da komplett.
Vergleichbsar mit der Behauptung, man könne mit einer frisch geladenen 50 AH Autobatterie, ein Stück 1,5 mm² Nym Leitung nur handwarm machen, wenn man damit die Pole verbindet.
Auch das ist an der Realität "vorbei".
Ich muss mich jetzt erst mal beruhigen, stecke sowas mittlerweile nicht mehr so leicht weg ;)
Fairerweise sollte man aber erwähnen, dass 3% Clipping Verzerrungen viel besser hörbar sind als beispielsweise 3% K2. Die siehst Du auch auf dem Oszi nicht.
Warum denn "fairerweise" ?
Fairerweise müsste das zur Sprache kommen, wenn es (wie so oft) um den Einfluss der einzelnen Harmonischen auf den "Klang" geht, wobei man dann über Eigenschaften im Grequentbereich spricht.
Es geht dort aber ausschließlich um die "Begutachtung" der Darstellung von Clipping an einem Oszilloskopschirm, und
ich hoffe, dass wir uns einig sind, dass der Herr da drüben noch nier, oder zuletzt vor 30 Jajren mal ein Oszilloskop
benutzt hat, um den Effekt darzustellen.
Eigentlich vergisst man sowas sein Leben lang nicht, wenn etwas Herzblut dabei ist, und auch du wirst es dir spätestens jetzt -für immer- eingeprägt
haben, obwohl du keine Messungen machst. Es bleibt "drin".
Um das mal wieder herunterzuholen: Kein "normaler Mensch" kennt die Zusammenhänge. Jemand der im Audiobereich oft und gerne
Messungen macht, oder sie beruflich machen muss, wird "das" wissen und recht genau einschätzen können....
Und wer andere belehrt, der sollte es sogar ganz genau wissen.
Wenn ich unsicher bin (niemand weiß alles) , dann recherchierte ich vorher nochmal, wie es wirklich ist.
Wundert mich, dass sich dort niemand dazu geäußert hat. Herrscht dort ein "Oszilloskop-Verbot" ?? ;)
Mittlerweile geht es darum, wie man die Ausgangsleistung denn zu messen hätte. Und wie üblich haben da ganz besonder die Leute sehr seht genaue Vorstellungen davon, die sowas vermutlich noch nie gemacht haben, und wohl auch nie werden. Schon irgendwieseltsam, oder?
Stereophile benutzt eine Impedanznachbildung die der an meine Meßplatz ähnelt, und Audio hat damals mit der Schießbude eine über den Parallelport eines 8 Bit HP-Rechners angesteuerte Last verwendet, die stufenweise nicht nur 2,, 4 und 8R, sondern auch den Phasenwinkel U zu I , in beide Richtungen simulieren konnte.
Das war der Leistungswürfel aus den 80ern. Den haben sie bis Anfang 2000er noch publiziert....Gibt´s den da noch? Ich kaufe die Illustrierte schon ewig nicht mehr.
Sehr schwer zu ertragen sind die vielen Theoretiker, die mal was von Blindleistung gelesen haben, und deswegen alles bewährte in Frage stellen, und jemanden
beauftragen müssen, wenn eine Feinsicherung erneiert werden muss.
Man stelle sich vor, man "müsste" für die Daten in der BDA eine standardisierte Lautsprechersimulation verwenden, um die Leistung eines Berstärkers zu messen....Wem wäre damit geholfen, wo 90% derer, die darin blättern, nicht mal die jetzigen Daten einordnen können, da sie davon nichts verstehen, oder die Werte unvollständig sind.
Hatten die Amis bei ihren Autos nicht auch immer SAE PS? Schließlich müssen die Nebenaggregate (VU Meter?) des Verstärkers auch angetrieben werden...
Was in der "Audio" in den 80er Jahren im "open frame" zusammengelötet wurde, und über ein
Intel 8255 Interface auf Lochraster, und vielen KFZ Relais in einem großen Konstrukt endete, hat ein Schwede (?) mit dem
"Power Cube" 40 Jahre später zur Marktreife gebracht. Die Redaktion nannte es damals "Schießbude". Vermutlich weil die vielen axialen Widerstämde im Rahmen, vertikal hängend an die Keramikhülsen einer klassischen Schießbude erinnerten.
https://www.audiograph.se/
AP hat sich da wohl auch eingeklinkt und bietet Software für das APX.
Im Set wohl nicht besonders günstig.
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