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ASC AS2001
Da ich zurzeit mit dem Sony CDP-R1A nicht wirklich voran komme, da ich den selten verwendeten Decoder nicht bekomme, hab ich den mal auf die Seite gelegt, um was Analoges zu machen.
Ein EX- Arbeitskollege im Ruhestand brachte mir ein ASC AS 2001, das er vor über 40 Jahren neu gekauft hat.
Viele Roederstein Elkos, die im Moment aber nicht von Interesse sind. Das Deck spult, transportiert aber nicht im Play-mode.
Ein nicht unübliches Problem bei diesem Gerät, denn oft stellt man ferst, dass der linke Capstan nicht dreht, und den Transport blockiert.
Aktiv und direkt angetrieben wird hier nur der rechte Capstran, der andere wird über einem Riemen geschleppt. Das hat hier immerhin 40 Jahre gehalten....reicht also.
Nach einiger Zeit stand gest, dass ich die gesuchte Länge nicht da habe. Also bei Ebay völlig überteuert eingekauft. 

Wer Revox mag wird auch ASC mögen....Ich ja nicht so. Dieses Deck geht aber noch. Eine ASC Bandmashinen würde ich gar nicht annehmen, und selbst beste Freunde wieder wegschicken. Die Verstärker sind auch sehr schlimm.
In 10-15 Minuten ist alles auseinander genommen 
Im Motorgehäuse kann man noch die Schleifer reinigen, und gezielt und dezent an einigenb Stellen Fetten. 
Unklar ist, ob sonst alles noch so funktioniert, wie es sollte.....
t.b.c.
#3
Und die Magnete sind noch dran . Oft lösen sich die Ringe und liegen dann in Teilen im Laufwerk .
Grüße
#4
eins der besten Laufwerke überhaupt...kein Idlerkram oder zerbröselnde Zahnräder...bis auf den Riemen völlig langlebig...hab das Urmodell ASC 3000-bis auf einen Riemenwechsel keine Ausfälle-besser verarbeitet als das Revox B215..und klanglich auch allereste Sahne...
Stellt sich bloß die Frage, was man damit heute noch anstellen möchte? Vogelstimmen im Garten aufnehmen, WDR Nachtprogramm auf C-90 verewigen, oder Stück für Stück alte LP´s aufnehmen?
Das Problem der CC (im Vergleich zum Tonband) ist der Umstand, dass ein Cassettenrekorder bei weitem nicht so dekorativ wie eine Bandmaschine ist.
Das habe ich natürlich auch den Besitzer gefragt, der damit heute auch nichts mehr aufzeichnen möchte. Er möchte uralte Cassetten aus seiner Jugend nochmal hören. Das ist ein Argument.
Ob die Bänder nach 45 - 50 Jahren noch was taugen?
Alte Cassetten habe und höre ich auch, aufgenommen damals teils mit einem kleinen Nikko ND-390 II, bei dem oft die Plastik-Laufwerkstasten abbrachen. Ich habe aus der Zeit ein frühes OMD-Funkhauskonzert, das ich wie einen Schatz hüte. Klanglich sind auch die anderen Aufnahmen erstaunlich gut geblieben oder – vorsicht Wortspiel – analog zu meinen Ohren gealtert.
Nach meinem Geschmack gibt es auch heute noch genug gesendete und danach auf immer verschwundene Musik, bei der sich private Mitschnitte lohnen. Deutschlandfunkkultur sendet insbesondere montagabends viele hochinteressante Live-Konzerte, jüngst etwa von der St. Vincent Band, Masha Qrella, viel Jazz sowieso. Eine kleine Perle war für mich ein Konzertmitschnitt der letztjährigen Nick-Cave-Tour, Paris glaube ich. Fun Fact dazu: Jim Sclavunos von den Bad Seeds sagte auf die Frage, warum das gerade veröffentlichte Doppelalbum ("Live God", 2 CDs) ausgerechnet ein paar der Hits nicht enthält (z.B. Jubilee Street), dass es sich natürlich um Publikumslieblinge handele, die live auch immer gespielt würden, aber jetzt doch mal oft genug veröffentlich worden seien. Im Deutschlandfunkkultur-Mitschnitt waren sie enthalten :-)
Wenn man von Beginn an die nachmittäglichen Deutschlandfunkkultur-Tonart-Live-Sessions mitgeschnitten hätte (jeweils ein live eingespielter Song mehr oder weniger bekannter Pop-Formationen), würde man auch über ein sehr spannendes Musik-Archiv verfügen. Ist ja vielleicht noch nicht zu spät: ich werde dann dereinst meiner bolivianischen Pflegekraft befehlen, mich um 15:00 h vors Radio zu rollen, damit ich pünktlich die kurze Aufnahme starten kann, um 17:00 h soll sie mich dann wieder ins Bett bringen. Meine Kinder können den Cassettenmüll dann mit ins Grab oder Krematorium schmeißen.
Ach ja: Da diese Konzertsendungen alle rd. 90 Minuten lang sind, passen sie doch gut auf eine C90. Der Cassettenseitenwechselsport nach 45 Minuten hält auch fit. Aber ich gebe zu: bei mir landen sie auf Minidisk.
Das ,mit dem "guten" Klang alter Aufnahmen ist eine Sache, die man mindestens so schlecht didkutieren kann, wie den guten Klang einer Schallplatte. Ich tue mich damit sehr, sehr schwer.
Da ich aber auch weiß, wie mein damaliger Kollege zu Hause Musik hört, und vor allem WAS er so hört, kann ich mir gut vorstellen, dass er es völlig anders sieht als ich ;)
Zitat
würde man auch über ein sehr spannendes Musik-Archiv verfügen
...welches dann Räume mit CC füllen würde, deren absoluter Löwenanteil ein Dasein in irgendwelchen Kartons oder Regalen fristet. Wohl dem, der einen günstigen Entrümplrt an der Hand hat. 
Meine LD umd DVD Sammlung schafft die selben Situation, wobei die vergleiichsweise klein, überschaubar und platzsparend ist.
1,2,3 ...Spotify.
Nachdem die Sache mit dem Riemen erledigt war, hätte eigentlich alles funktionieren sollen...."sollen".
Der Hubmagnet für Köpfe und Rollen rattert auf und ab, etwa im 2 bis 3 Hz Rhythmus. Während der ersten Messungen verschlechterte sich das Verhalten weiter.
Und immer der gleiche Rotz in den Foren...."Alle Elkos wechseln"
Erste Diagnose: zwei Zenerdioden und ein BC516 Darlington auf dem Treiberboard defekt. Das sind Transistoren aus den 70er Jahren, die ich seit bestimmt 30 Jahren nicht mehr gesehen habe. Die musste ich tatsächlich bestellen.
Ob das Gerät -dann- funktioniert, und ob dann die AW-Verstärker, sowie der andere morsche Kram noch etwas ausgibt, steht in den Sternen.
Das Teil stand wohl weit über 20 Jahre rum.
Das kann schnell zu einer totalen Restauration werden....Ob ich das machen möchte, und ob da überhaupt noch Geld einfließen soll? Abwarten.
Die Elkowechsler wechseln erst alle Elkos, dann alle Transistoren. Reicht das nicht, kommen die anderen Bauteile dran. Haben sie Glück, funktioniert es dann. So ähnlich ist es, wenn Du Dein Auto in die Werkstatt bringst...
Naja, es gab Zeiten, in denen manche Z-Dioden ne bescheidenere Qualität hatten als viele Elkos, was einfach am Konzept der verkehrten Dioden lag und warum sollten die Dinger im Alter besser werden?.
Die beiden 2.8 V Zener sind aus alten Zeiten uns sehen wie eine Germaniumdiode aus. Im Schaltbild werden sie als vier in Serie geschaltete Dioden gezeichnet.
Beide sind quasi hochohmig, und verhalten nicht mehr wie eine Z-Diode. Das ist wieder ein Fall, in dem man mit dem Peak ZEN50 schnell Klarheit bekommt, und nicht mit Widerständen am Netzgerät rumtüddeln muss.
Die Transistoren haben .....lieeeeeferzeiiiit. Habe mal 20 paare bestellt. Die werde ich bestimmt schnell verbrauchen.....lol...
PNP Darlingtons in dieser Bauform sind eher selten. Laut Liste gibt es da nur sehr wenig Ersatz, den ich auch nicht da habe....Habe sogae alte Platinen abgesucht....nix....
Zum Glück habe ich noch etwas gegoogelt und Infos zu diesen alten Zenerdioden gefunden. Die BZY87 2V8 ist aus vier Einzeldioden aufgebaut und muss andersherum als normale Z Dioden gemessen und eingebaut werden.
https://www.radiomuseum.org/forum/bzx87x...sen_werden.html
Die beiden Dioden sind nach Umpolung am Messgerät also OK.
Weiter gehts mit dem ASC. Frage mich bloß, wer das am Ende noch bezahlen soll. Die Sache hat sich aber eher zu einer persönlichen Angelegenheit entwickelt, da ich das Deck als solches gar nicht so schlimm finde.
Schlimm ist allerdings die eigentliche Laufwerksteueung, weitgehend in CMOS Gattern, und ich war mir nicht wirklich sicher, ob der Fehler nicht schon dort zumindest teilweise entstand.
Hubmagnet Pause /cue rattert, Aufwickeldorn dreht mal hin oder her, aber oft eher falsch herum. FF und REW OK.
Capstanansteuerung und FG OK
Um die Angelegenheit ui vereinfachen, habe ich mir ein AS3000 von einem Behannten geborgt. Die Leistungsplatine ist dort identisch, und mit der aus dem 3000er war alles OK....Gott sei Dank.
Also nochmal alles genauer geprüft. Gerade die Darlington Transistoren kann man nicht immer mit dem Diodentester zuverlässig prüfen. Das habe ich im eingebauten Zustand aber getan, und sie als gut eingestuft. Das war ein Fehler. denn am Komponententester gab es in zwei Fällen "Double Diode".
Nach Austausch war das Board dann auch OK. Wird dann schon sehr eng auf dem Tisch.
Nachher werde ich noch den Gleichlauf beider Decks messen und hier einstellen.... Mal sehen wer das Rennen macht. Das 3000 hat eine neue Andruckrolle....unfair. ;)
Das 2001 hat mich wider Erwarten doch noch eine Weile geärgert. Nachdem es schon auf dem Messplatz stand, wollte es zeitweise gar keine Playfunktion durchführen.
Dann fur kurze Zeit wieder alles ok, um dann wieder keine Reaktion zu zeigen.
Alles nachlöten ist da nach 45 Jahren keine schlechte Idee, brachte aber nichts. Auch biegen und klopfen auf der Leistungsplatine
ergab rein gar nichts.
Da ja jetzt bei "play" gar nichts mehr passierte, konnten Vergleichsmessungen am 3000 er gemacht werden, und nach einiger Zeit verdichtete sich die Suche
rund um T516, der bereits vorher schon erneuert wurde. Unter realen Bedingungen standen am Emitter nur etwa 6V anstelle von etwa 15V an. An der Anode
von D512 waren die aber noch da. Ich habe dann beide Dioden erneuert. Mit dem DMM gemessen ist die Diode "ok"
Ein echt blöder Fehler, und in diesem Gerät gibt es hunderte solcher Zeitbomben. 
Ich lasse es morgen nochmal zwei Bänder durchlaufen. Immerhin stand es mehrere Jahre und hoffen dass das erst mal eine Weile spielt.
Zum 3000er mit High Com, das ebenfalls viele Jahre gestanden hat. Schon aus diesem Grund sollte man hier keine Prospektwerte erwarten.
Für die Leihgabe bedanke ich mich hier nochmal... Hat viel Zeit erspart, und möglicherweise hätte ich die Reparatur nach dem Riemenwechsel ohne das 3000er
gar nicht erst begonnen, oder zu Ende gebracht.

Die Schublade für die Einmessung wird über einen Hubmagnet entriegelt und fährt dann gedämpft aus. Reindrücken muss man sie dann wieder von Hand. 
Die Messung der Gleichlaufwerte wurde mit einem S1 022 durchgeführt. Die W&F Option ist als DIY Platine nachgerüstet worden (Im Forum an anderer
Stelle beschrieben) . Meine S2 sind alle ohne W&F Option, darum dieser "Umweg".
Das Gerät wird hier nur für diese eine Messung werwendet. Eigentlich sowas wie "Verschwendung", aber es ist nun mal da.
Nach 30 Minuten Einlaufzeit (eigentlich zu wenig) , habe ich das 3000 geprüft. Test Tape von Teac, 3KHhz. Gemessen über Bewertungsfilter, RMS Detektor.
Nicht bahnbrechend, aber noch ok. Für den getriebenen Aufwand aber zu schlecht. Das Gerät ist alt, und nicht überholt, und selbst wenn man die
üblichen Teile erneuert, ist es immer noch 45 Jahre alt und "morsch". Man kann froh sein, dass die Laufweke selbst noch nicht zerbröselt sind.
Danach habe ich das 2001 eine Weile laufen lassen, die Rollen und die Capstanwellen nochmal gereinigt
Damit kann man sehr zufrieden sein.
Ich werde es wohl erst morgen zusammenbauen....Wenn es dann noch läuft. ;)
Edit:
Zum Abschluss nochmal die FFT der beiden Decks. Das 3000er sollte auf jeden Fall nochmal überarbeitet werden. Also Riemen , Rollen, und vor allem die
Schleifer der Motoren, die bei diesem LW im Alter oft Probleme machen.
Es ist eine breite Spitze zu beobachten. Außerdem ist das Ergebnis unsymmetrisch. Wenn man sich die FFT ohne averaging in Echtzeit anschaut, wird man erkennen, dass die linke Seite deutlich unruhiger verläuft, was sich dann auch im Endergebnis mit 10 x AVG zeigt. Es gibt immer wieder kleinere Ausreißer zu niedrigeren Drehzahlen hin. Zwar ist es noch nicht dramatisch, aber das Gerät kann mehr.
Steht noch auf Sommrzeit ;)
Beim 2001 ist die spitze schmal, das Ergebnis sehr symmetrisch ohne auffällige Seitenbänder. Ein gutes Ergebnis.

Nachtrag:
Da das Gerät auch nach der Reparatur, besonders in der Startphase Probleme machte, indem die Steuerung unregelmäßig verrückt spielte,
habe ich Capstan und Wickelmotor näher untersucht. Es stellte sich heraus, dass des aufgrund relativ starker Abnutzungserscheinungen an den Kollektoren zu zeitweise deutlichen Störungen kam, auf die das Gerät mit allerlei seltsamem Verhalten reagierte.
Nach zusätzlichem LC Filter an beiden Motoren, war dort -fast- nichts mehr zu sehen (zu messen)
Seit dem läuft es. Wenn es morgen noch drei oder vier Tapes durchhält, kann es wieder zurück.
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