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Jungson JA-99c
Viel Stahl, viel Aluminium, viel Gewicht....Das ist für chinesisches Hi-Fi nicht unüblich. Das Gerät habe ich vorhin aus den Kleinanzeigen gefischt....
Ganze 700 Meter (eine Strecke) musste ich dafür zurücklegen....Das konnte ich nicht unbeachtet lassen ;)
Und dann noch auf dem Fahrrad (im Karton) schiebend bis nach Hause....
Sehr gut gemachte Chromfront, die sicher polarisiert. Das Bullauge erinnert an Perreaux, und wie in China üblich alles blau illuminiert.
Vollsymmetrisch! Der Minuspol darf also nicht geerdet werden. Auch der Audioanalyzer muss natürlich symmetrisch angebunden werden....Sonst gibt´s einen Zimmerbrand.
Das Gerät wurde als Defektgerät verkauft, und an einem Kanal wurde bereits gefummelt. Das Problem entsteht in vollem Umfang erst dann, wenn der Ausgang belastet gemessen wird. Vermutlich sind Bauteile in der Stromverstärkungsstunfe eines der beiden BTL Endstufen defekt. 

Das Gerät ist bereits ziemlich groß und etwa 25 Kg schwer.
2 x 80W @ 8R, sollen in "A" möglich sein.
Schon ein recht großer Kasten.
Bei gut 400W idle ist das durchaus drin, aber dieser Verbrauch ist einfach nicht zeitgemäß. Eventuell kann man da was machen (Edit...kann man nicht), und den Bias reduzieren.Das wird sich zeigen.
Das ist mir "zu viel". Auch thermisch eine Herausforderung.
Platinen in FR4 Qualität, alles wirklich sehr sauber aufgebaut. Das sieht alles sehr gut aus.

Heute gehe ich da aber nicht dran...kleine Lust....Also morgen ;)
Das Gerät erreicht nach etwa 15 Minuten die volle Betriebstemperatur. Dabei werden die Kühlkörper ohne Deckel etwa 85 Grad warm.
Da ich mit dem Kopf mehr oder weniger direkt darüber hantiert habe, brannten mir schnell die Augen und die Haut im Gesicht. Das ist kein Spass mehr.
Wie schon beim Musical Fidelity A1 wird es hier so warm, dass einige ungünstig gelegte der Litzen ihre Isolierung abwerfen. Eigentlich ist in diesem Gerät jeder Ort ungünstig für Litzen, die nicht hitzeferst sind. Unf an einer Stelle, an der bereits mit Iso Band gearbeitet wurde, gab es einen Litzenbruch. Der Fehler verschwindet, wenn man an eben diesen drei Litzen, die zu einem TO220 Transistor führen, leicht wackelt.
Hatte zuerst die Platine selbst in Verdacht, aber die ist aus FR4, doppelseitig, durchkontaktiert. Alles andere hätte hier nicht lange funktioniert.
Die drei Litzen müssen ersetzt werden....Quasi durch den Briefkasten, da ich das Board nicht ausbauen möchte.
So richtig Schlimm ist es gar nicht gewesen, aber eben doch gut hörbar, vermute ich mal....
Vorher: Das sind bei 1W etwa 2,5% THD&N in 8R. Dürfte mit steigender Leistung mehr werden, habe ich gar nicht erst probiert.
Nach provisorischer "Reparatur" ist der Fehler nicht mehr da. Das muss ich morgen noch betriebssicher reparieren.
Etwa 0,011% THD&N (80KHz bw) @ 1W , 8R. THD etwa 0,009%
Wie beim MF A1 gibt es keine über alles GK. Alles läuft eimfach von vorne , nach hinten ;)
Drum misst er sich auch wie ein FETTER A1, mit fünf mal höherer Stromaufnahme. Eine KO Eigenschaft....für meine Begriffe.
Amplitudenfrequentgang, 1W in 8R . Extrem breitbandig gehalten. Hier kommen auch Rechteckfetischisten auf ihre Kosten ;)
.
THD&N vs. Frequ. 1W, 8R Sehr ordentlich.
Und was drückt das Teil so raus? Genug. Er läuft zum Ende zwar nicht mehr in A, Clippt aber erst bei etwa 130W "soft" . Den Beginn habe ich noch mit drauf.
Typischer Verlauf für so eine Schaltung, und er dürfte "ordentlich" klingen.
Jetzt ist es wieder "schön".
Um da dran zu kommen musste der Block gedreht werden, was nur funktioniert, wenn Front und Heck entfernt, und die beiden M8 Schrauben gelöst werden, die alles halten.
Es gibt pro Kanal zwei Bias-Regler. Werde morgen mal schauen, ob man da Spielraum hat.
Eventuell kann man da auf Kosten des A- Bereichs noch etwas machen, denn die Hitze ist schon enorm.
Das scheinte aber aber über Jahre zu funktionieren, wenn man die verhärteten Leitungen in Ruhe lässt. Den NPN 2SC4883 habe ich erneuert, da der Emitter nur noch am seidenen Faden hing, um nach meiner Tortur dann abzubrechen.
Bei der Gelegenheit die beiden 33µ BP geprüft....Trotz der Umgebungstemperatur nicht trocken! 
In dem Gerät ist alles "gängig". Keine speziellen Teile.
#4
Wenn man das Modell googelt, kommen fast durchweg Geräte mit gänzlich anderer Optik (VU Meter usw) auf den Schirm.. aber sowas gibts ja bei den chinesen häufiger. Sind denn tatsächlich diese im Bild zu sehenden TO-220-Transistörchen die Leistungstransistoren dieser Endstufe, oder kommt noch was "dahinter"? Das VU-Meter Modell ist vom Innenaufbau komplett anders und hat auch "ordentliche" Endtransistoren...
Hallo ? Das ist kein Uhrenradio. 
Pro Kanal schuften 8 Stück 150W TO3P bipolat (also 16 in Summe), um die Ströme zu verdauen.
Die sind unter dem KK gut versteckt.
Service ist hier nicht einfach und mit viel Schrauberei verbunden
https://www.mouser.de/datasheet/3/105/1/...9A85AC88500.pdf
Es gibt die JA-99 in verschiedenen Varianten (Kennbuchstaben) Mit VU Meter und anderer Schaltung, sowie ohne Zeiger, mit Chrom oder geschliffener Front.
Einige Mofelle haben zusätzlich unsymmetrische Eingänge, die hier gespart wurden. Mal sehe, ob ich das nachrüste.
Auf jeden Fall werde ich noch mit dem Bias spielen.
Die Endstufen (zwei pro Kanal) sind überschaubar aufgebaut. Mit demn Trimmer nimmt man Einfluss auf die Balance der Einzelverstärker.
Bias ist festgelegt
Defekt war hier einer der beiden VBE Multiplizierer im linken Kanal.
, bzw. seine Verdrahtung. Das führte dann zeitweise zu Problemen.
Es gibt ausser diesem Plan noch einen für Schutzschaltung und das Netzteil.
Werde nachher noch die Ausgangsimpedanz messen.
Es sind ja quasi 2 Endstufen in Serie geschaltet, was die Dämpfung halbiert.
DF Grün, Imp. Blau.
Nachdem jetzt noch der Offset bei Betriebstemperatur nachgestellt wurd, beendet das Gerät seinen Kurzausflug in der Werkstatt.
Der Sound dürfte seine Liebhaber finden, obwohl da nicht viel "sounding" zu entdecken war. Die Verzerrungen sind zu gering, um den sogenannten "warmen" Sound zu erzeugen.
Die hohe Ausgangsimpedanz von immerhin 300 mohn ist schön linear, könnte zum sounding deutlich mehr beitragen. Das würde ich aber immer noch nicht überbewerten, da bereits
das Verrücken der Lautsprecher um 30 cm
näher an die Wand bereits mehr verändern dürfte.
Zitat
Erstaunlich schön gebaut, warum eine Brückenendstufe? Um geradzahligen Klirr zu canceln?
Das funktioniert ohnehin nur in der Theorie und "gecancelt" wird da auch nichts. Einigen wir uns auf "Reduzierung". So ein Aufbau ist per se nicht von K2 befreit, eher im Gehenteil, da beide Verstärker Toleranzen haben. Schon im Verstärkunhsfaktor. Kannst dir das ganz allgemein mal durchlesen:
https://www.passdiy.com/project/articles...on-and-feedback
Um K2 gering zu halten, muss man bei BTL für penibel identischen Eigenschaften sorgen. Und zwar dauerhaft. In der Darstellung im verlinkten Text geht es um Größen, die man sogar auf einem scope
gut erkennen könnte. In der Praxis sind die Dimensionen aber völlig andere.
Bleibt K2 unter 1%, wird es mit reinen Sinustönen schon schwierig, und mit Musik extrem schwer. Darum "funktioniert" auch die Schallplatte.
So eine symmetrische Endstufe hat Vor- und Nachteile.
Nachtheilig ist die Verdopplung der Ausgangsimpedanz. Da die in diesem Fall bereits für jede Endstufe mit knapp 300 mohm hoch ausfällt, macht sich das hier besonders stark bemerkbar.
Da es hier keine "über alles" Gegenkopplung gibt, ist das auch als normal anzusehen.
Der "Flagschiff" Vollverstärker von Soulnote wird auf dem Meßplatz weitaus schlechtere Eigenschaften präsentieren. Er gilt als Audiophil. Da können auch seine 0,3% Verzerrungen und eine "mords Ausgangsimpedanz" nichts ändern...Dürfte sehr weich und verschleiert klingen.
In den Räumen der "Klang und Ton" steht einer rum.
Allgemein ist es sehr schwer, irgendwelche Tests und Messungen zu den Geräten von SN zu bekommen. Vermutlich auch auch dem Grund, da sowas ín der Zielgruppe als uninteressant und fremdartig gilt.
In der Stereophile gibt´s auch keine Messungen, wenn es um besonders teure Verstärker mit Flaschen geht. Dann gibt es dann mur einen listening report.
Alles andere würde wohl auch schkell "schmutzig" ;) werden.
Alles in allem ähneln sich die Meßwerte des Jungson einer sehr guten Röhrenendstufe, wobei sie bei den Verzerrungen deutlich milder ist.
THD liegt bei gerade mal 0,009%, (1W) und damit ein Bruchteil deiner in etwa ebenso stromfressenden Röhrenendstufe.
Das "first Watt" zählt
Vorteilhaft ist imo auch, dass man hier relativ kleine Betriebsspannungen hat, und dennoch relativ viel Leistung, auch an 8 ohm erhält. Hier sind es gerade mal +/- 30 Volt für d Stromverstärker.
Durch die Brückenschaltung verdoppelt sich aber auch die (großsignal-) Slew-Rate des Verstärkers. Das wissen viele nicht.
Die Anstiegszeit (10 auf 90%) jedes Einzelverstärkers bleibt hingegen gleich.
Akustische Vorteile symmetrisch aufgebauter oder auch nur verbundener Hi-Fi Geräte sehe ich prinzipiell nicht.
Viele Bilder "altbekannter" Endstufen-Opas. Die KSA 100II ist mal wirklich das fieseste Gabelstapler Ladegerät, das man sich vorstellen kann.
Da wird (außer mit dem DMM) leider nichts gemessen. 500 Watt Idle und säuselnde Propeller....Absolut inakzeptabel.
Ein paar Messungen hätten mich schon imnteressiert. In der Hifi-Stereophoni gab es damals welche, aber im Labor war 1980 nur der damals zeitgemäße HP3580A vorhanden. Und der verbog seine virtuellen Zeiger ;)
https://liquidaudio.com.au/krell-ksa-100...er-restoration/
Viele interessante Fotostrecken, leider (ausser bias oder offset) nichts gemessen.
Wie gefällt euch der Aufbau der alten KSA? Schon geil, oder ?
War halt ne andere Zeit, aber die ML3 machte auch damals (intern) einen besseren Eindruck
Da putzt und macht man alles, lässt die Trafohazben aber verrostet...? Muss ich nicht verstehen....;)
Diese Krell, als MK2 hatte ich mal. Bleischwer, hat die Hütte schnell überhitzt. Ein Winteramp. Musste wieder gehen, als Kappa 9 Antrieb fand er einen neuen Liebhaber.
Es soll Menschen geben, denen sich ein CD Player schon zu laut dreht.
Zumindest dann, wenn man diversen Berichten glauben schenkt, was in der Audiowelt selten eine gute Idee ist.
Für die Kappa würde ich eine HCA 2200 MK2 vorziehen. Die ist günstiger, technisch deutlich besser, hat fettere Trafos, und sieht deutlich besser aus, obwohl auch sie nicht gerade schön ist.
Wenn man es extrem laut macht, und charly Antolini Knock out spielen lässt, schaltet sie aber (wenn auch sehr spät) ab. Die KSA hat erst gar keine "selbstheilenden" Sicherungselemente verbaut.
Hört man so laut, hat es mit Hi-Fi auch nichts mehr zu tun. Das hat man dann lange hinter sich gelassen. Wir wollten es bloß mal austesten.
Wären es meine Geräte gewesen, hätte ich das niemals getan. 
Zitat
kaum wahrnehmbar...
In der audiophilen Welt (mit der du ja nie in Verbindung gekommen bist
) , sind es die kaum wahrnehmbaren Dinge, die am Ende so entscheidend sind.
Denk mal drüber nach...
#14
Ich freue mich sehr das die Jungson Endstufe wieder richtig zum Leben erweckt wird.Ich habe nicht soviel Ahnung von der Technik.Um so schöner das einer sich daran gibt ...
Eure Diskussionen verfolge ich die ganze Zeit. Die Endstufe lief bei mir sehr gut mit den Visaton Monitor 890 Mk .Im Moment betreibe ich die Lautsprecher mit zwei Monoblöcke SAC mediatore 150 dabei muss ich sagen das die Jungson besser sich anhört ..Bässe kommen strammer und der Hochtonbereich ist viel auflösender.
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