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Nicht mehr zu retten
#18
Obacht, ich habe nicht geschrieben, dass die Käufer dumm sind,
sondern leichtgläubig und von den Anbietern verdummt werden.
Dass man Menschen manipulieren kann und dann abzockt ist wohl keine ganz neue Marketing Info.
Jeder "anständige" Geschäftsmann wendet sich mit Grauen ab, aber der eine oder andere geniert sich nicht.
Es zweifelt auch keiner an, dass ein teures Kabel messbar besser sein könnte.
Die Frage ist nur ob zigtausende € für Draht mit Textilumantelung ein vernünftiger Kauf ist und ob wir den Unterschied zweifelsfrei hören können.
Es ist meiner Ansicht nach schwierig den Klang via YT einzuschätzen. Dazu muss man sich noch nicht mal mit Musik befassen.
Ein Porsche 911 in echt (hören, nicht besitzen) und dann eine YT Aufnahme vom Sound.
Der Markt ist ja da,
war auch immer die Entschuldigung von RTL. Ob das dann Kunst war, ist eine ganz andere Frage.
Zitat
Dass man Menschen manipulieren kann und dann abzockt ist wohl keine ganz neue Marketing Info.
Hmmm...Es gehören immer zwei dazu, wenn ein Geschäft abgeschlossen wird. Ich bin auch weitgehend davon überzeugt, dass in unserem Hobbybereich eben nicht der hilflose, manipulierbare Kunde vorzufinden ist.
Es ist vielmehr so, dass doch einige Leute ständig und energisch auf der Suche nach Geräten und Zubehör sind.
Sprüche wie "das bessere ist des
Guten Feind" o.Ä. sind mir oft über den Weg gelaufen. Manchmal endet es auch mit einem "bin angekommen", aber ob das von Dauer ist? 
Der Zug fährt bereits ungebremst. Die Händler springen lediglich auf. Alles "gut" 
Bitte keine Kabeldiskussion ...lol...
Ganz ehrlich ich halte die Klangdisskusdion und dei Aussage, ich höre den Unterschied deutlich für vorgeschoben.
Man will einfach mal was anderes und das ist ja auch komplett in Ordnung - nur will sich niemand vorführen lassen, dass es eben nicht der vorgeschobene Klang, beziehungsweise dessen eindeutige Verbesserung eben nicht die Treibfeder zur Änderung ist - auch gut.
Eine technische Meisterleistung mag ich mehr, als einen aufgehübschten Draht. Auch schöne oder seltsame Designs können mich erregen. Eine ältere ML, oder altes Sansui Zeugs. Die Lecson Elektronik. Es gibt da schon schöne Dinge. Und manches klingt für mich richtig gut. Quad esl63, die b+w Matrix, Mbl 311. Und ich liebe auch komische Konzepte, die Ohm F ist sowas. Der Manger. Ripole. Eckhörner. OTL Endstufen. Einfach der ganze Freakkram.
Eine technische Meisterleistung mag ich mehr, als einen aufgehübschten Draht
Sorry, aber DAS kaufe ich dir nicht ab, wobei man zuerst klären müsste, was eine technische Misterleistung in deinem Sinn darstellt.
Ich weiss sehrwohl dass so manche von dir "geliebte", oder zumindest geschätzte Gardware keine technische Meisterleistung ist, oder wae.
Wäre schöm. wenn du das nochmal verdeutlichen würdest.
Das mit dem seltsamen Design kaufe ich dir wiederum sofort ab. 
Die "Auflösung" liegt aber m.E. gar nicht so weit weg- Ich behaupte, dass ein verdammt großer Teil weniger in der Hardware, sondern da beim Hörer selbst zu finden ist.
Wie ist er emotional gestrickt, was bevorzugt er usw.
Ich erlebe es relativ selten, dass meine Begleiter während einer Vorführung den "Klang" so berwerten, wie ich ihn bewerte. Da ist schon der eingebrannte Bias ein ganz anderer.
Dazu kommt noch, dass sie völlig andere Musik hören.
Sogar im DAC Blindtest...."Queen". ---> mit Pauken und Trompeten durchgefallen 
Das war eine oder Verknüpfung. Seltsam steht gleichberechtigt neben technischer Meisterleistung. Außerdem bin ich diesbezüglich sehr glaubwürdig: Ich mag schließlich auch Dich. ;-)
Zitat
Außerdem bin ich diesbezüglich sehr glaubwürdig: Ich mag schließlich auch Dich. ;-)
Tzzz....Wer kann sich meinem Charme schon entziehen? 
Obwohl: Mir ist auch niemand bekannt, den du nicht magst....Angela Merkel mal ausgenommen.
Zu den Omtec meine 2 cent:
Der Hersteller wusste durchaus was er tut und wenn man mit den paar Watt auskommt, wird es schwer, irgendwelche Mängel am Messplatz zu "konstruieren".
Man darf auch das Baujahr, sowie die damaligen Möglichkeiten nicht vergessen.
Heute würde er für kleines Geld Platinen herstellen lassen, die schon optishc ganz anders aussehen, und das Gerät extrem aufwerten würden.
Das Problem liegt (für mich) in der an DIY erinnernden Verarbeitung; UND VOR ALLEM im der bescheidenen optischen Auftritt.
Das sind kleine, unscheinbare Zigarrenkästchen. Die sind mir einfach zu "tiny". ;)
Das müsste ich jeden Tag anschauen, und es würde mich nicht erfreuen, während ich von dem geringen Klirr in keinster Weise profitieren könnte....Nicht mal im Ansatz.
Die Monos waren hier auch in mindestens einem Blindterst angeschlossen.
Die Erinnerungen werden blasser ;)
Ich gehe also so weit, dass ich,abgesehen von den Lautsprechern und dem Raum, praktisch so gut wie alles verwenden kann, so lange es keine Röhre ist, die tatsächlich (zu) viele "Fehler" machen. zuviel Strom fressen, oder eben zu stark färbenn, obwohl es da auch (wenige) Ausnahmen gibt.
Es ist ja für jeden etwas Passende dabei. Die Omtec haben aber nichts, was ich begehre, obwohl sie sich in Bezug auf die Funktion wenig zu schulden kommen lassen.
Du hast völlig Recht. Aber wenn man bedenkt, Baier hat das alles ohne Messtechnik so fein hinbekommen, nur mal zum Vergleich die Pütz Endstufen. Das ist Faktor 100 oder sogar 1000 schlechter.
Dass er das ohne Meßgeräte entwickelt, gebaut und geprüft hat, steht im Raum....Vermutlich hatte er keinen AP, aber er wird analoge, klassische Messbrücken und Oszilloskope mit Hilfsmitteln (z.B. Notchfiltern) gehabt haben.
Hier gibt´s Messwerte. Den BT finde ich nicht mehr, aber es gab ihn ;)
https://old-fidelity-forum.de/thread-36595.html
Ich bin mir durchaus darüber im Klaren, dass es auch hier im Forum Leute gibt, die sich über einige Dinge nicht
unterhalten möchten, und einer tiefergehende, kontroversen Diskussion über die Technik schlichtweg ablehnen und
auch kritisieren.
Ich gehe den Dingen gerne auf den Grund und würde mich in so manchen Dingenr auch gerne eines besseren
belehren lassen, wenn es denn Argumente gäbe, die das möglich machen.
Und da stellt sich mir die Frage, wodurch sich ein Phonoentzerrer auszeichnet, und sich ganz klar
über einem anderen abhebt.
Unterschiede in den technischen Eigenschaften gibt es einige. Es stellt sich aber die Frage, ob sie "relevant" sind.
Ich liste mal ohne Anspruch auf Vollständigkeit auf:
* Individuelle Möglichkeit korrekter Anpassung an den Tonabnehmer.
Die ist sicher zu begrüßen, hat aber besonders für technisch halbwegs begabte Leute eher geringen Stellenwert.
Für den "Klang" muss diese Flexibilität weitgehend unwichtig sein, da z.B. die Sounnite E-1 gerade im MM Berrieb gar nichts bietet, und dennoch mit Bravour bewertet wird....
Dennoch ist es immer gut, wenn man am Gerät etwas einstellen kann.
* Rauschasrmut/Brumm
Ein vergleichsweiuse wichtiger Punkt, der aber besonders bei MM Entzerrern eigentlich immer im grünen Bereich liegt. Selbst ein pp-400 für 30 €
gibt da keinen Anlass zur Klage.
Machen "wir" uns mal ehrlich....Das Rauschproblem ist die Platte selbst. Mal mehr, mal weniger, aber eigentlich immer zu viel.
* Lineare Verterrunge
Die RIAA Entzerrung wird von praktisch jeder Phonostufe so gut eingehalten, dass man sich darüber nicht lange unterhalten sollte.
Sebst die pp-400 ist ab Werk "ausreichend" und wird durch die dortigen Abweichungen im Tiefton nicht zum "no go"
Und DIE ist bereits eine extreme Ausnahme in dieser Disziplin.
Der Phasengang ist bei Phonostufen mehr oder weniger identisch. Er ist ein "Spiegelbild" des Phasengangs, der beim Schneiden entsteht.
Und wenn es ein paar Grad abweicht, spielt das keine Rolle.
* Nichtlineare Verzerrungen
Also IMD , THD , TIMD
Die sind bei "fast" jeder Phonostuge geradezu mikroskopisch klein. Besonders wenn man sie in Relation zur Schallplatte selbst selbst stellt.
Ich habe vorhin wieder eine Abjandlunf über Tonabnehmer-Geometrie gelesen, so man mit Werten von 0,5 bis 6 % herumgewedelt hat.
Das lässt sich mit einem Phonoentzerrer nur erreichen, wenn man darauf hin arbeitet. Viele dieser stark verzerrenden Geräte wird es nicht geben, und sie dürften alle SEHR teuer sein. ;)
*Übersteuerungsreserve
Wie wir alle wissen, sind Tiefe Töne auf der Platte deutlich leiser aufgezeichnet als hohe Frequenzen. Und zwar ziemlich massiv.
Das bedeuter also, dass ein Phonoentzerrer bei der Einspeisung hoher Frequenzen einen höheren Pegel verkraften muss.
Bei tiefen Frequenzen wird er wesentlich früher übersteuern.
Die Messung wird "normalerweise" mit einer frequenzabhängigen Amplituden-Korrektur ausgegeben. 20 Hz mit rund 10 mal geringer Amplitude als 1 KHz, und 20 KHz mit dem zehnfachen wert.
Dadurch hat es die Phonostufe mit 20 Hz "leichter", und mit 20 Khz "schwerer", nicht zu übersteuern.
Gemessen wird üblicherweise nur mit 1 KHz, oder eben höheren Frequenzen. Mit 1KHz ist es dann auch egal, ob eine Korrektur vorgenommen wird oder nicht. Der Wert bleibt dann natürlich gleich.
Aber wie viel ist "zu viel" ?
Wenn wir mal bei 1 KHz bleiben, liegt eine Antares bei etwa 100mV, eine Hul "The Grail" bei etwa 70 mV (laut Stereo) , wobei nicht bekannt ist, welcher Verstärkungsfaktor eingestellt wurde. Bei der Antares waren es afair 35 dB.
Das sind Werte, die absolut in Ordnung sind, und die von den meisten Geräten erreicht, oder übertroffen werden.
Im Bild ein einfacher Technicsverstärker, der es auf 32 dB (fest eingestellt) bringt.
In diesem Fall habe ich keine Korrektur verwendet, um zu verdeutlichen, wie viel da am Eingang des Phpnoverstärkers, je nach Frequenz anstehen"darf"
Grün 20 Hz, blau 1KHz, Rot 20KHz
Dieses Gerät übertrifft also die beiden genannten erheblich, auch wenn man 10 oder 15% aufgrund des geringeren Gain abzieht.

Aber diese Phonostufe, die mit einer Hand voll preiswerter Bauteile alles perfekt macht, würde niemals "ernst" genommen werden.
Trotz der 91 dB(A) Geräuschspannungsabstand (5mV) (ein Top Wert) , würde sie es wie die Fosi Box niemals ganz nach oben schaffen, da sie einfach zu günstig ist.
Warum ich das alles eingetippt habe? :
Ich bin auf der Suche nach Antworten, die nicht ausschliesslich auf spinnerten Emotionen aufbauen, auch wenn diese Emotionen beim Musikhören
niemals abgestellt werden können.
Es bleibt die Frage, warum diese Emotionen mit dem Produkt in Verbindung bebracht werden?
Image, Fetisch? Was ist es, wo muss man suchen, wenn man etwas erfahren möchte.
Dass ein Blindtest zwischen zwei "funktionierenden" Phonostufen ein Himmelfahrtskommando ist, muss ich wohl nicht erwähnen, oder?
Interessant wird es in der Hi-Fi Welt spätestens dann, wenn man Behauptungen in irgendeiner Form belegen muss....Und wir wissen alle, dass das praktisch nie vorkommt.
So, jetzt aber genug.....(DER) John Lennon sitzt im Wohnzimmer, und wir wollen uns gleich eine Platte anhöre.
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