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Sony DVP-S 7700
Aus den Kleinanzeigen. Es war ganz in der Nähe und unschlagbar günstig.
Das Gerät stand wohl etwa 10 Jahre ungenutzt im Keller und wurde damals ausgewechselt, da es regelmäßig zu Ausfällen kam.
Beim 7700 wird die Art des Fehlers im Display angezeigt ( E XX : XX), aber an den Code konnte sich der Verkäufer nicht mehr erinnern . Verständlich.
Unklar ist auch, ob der Fehler nach dem Einschalten, beim Abspielen einer CD , oder einer DVD ausgegeben wurde. Das ist zu lange her.
Ich habe das Gerät vor Ort auch gar nicht ausprobiert, weil es mir egal war. In diesem DVD Player befindet sich nämlich ein Doppel-Laser, der u.A. auch im SCD-1 , dem 777es, und den großen Accuphase SACD Spielern verbaut wurde. Er ist bereits das Vierfache wert ;)
Auch die Fernbedienung war das Geld bereits wert. ;)
Der 7700 er wurde in Europa nur in Champagner verkauft. Meinen schwarzen habe ich aus den USA, der dann zone-free umgebaut wurde.
Das ist 23 Jahre her ;)
Die Verarbeitung ist gut, die Absenkbare Front ein nettes Gimmick. Wird sie gesenkt, kann man das Gerät komplett lokal bedienen, was eher selten vorkommt. 

Nach dem ersten Einschalten funktionierte alles wie es soll. Habe allerdings keine DVD eingelegt, geschweige denn einen ganzen Filn geschaut.
Das hole ich später nach.
Was ich aber aus vorigen Reparaturen am 7700 bereits kannte, warr eine "Schwachstelle" im Bereich der Serversektion. Um den gekühlten Chip sind einige SMD-AL Elkos versammet, die über viele Jahre ordentlich gekocht wurden. Das erkennt man auch an der Verfärbung der Platine.
Die sind schnell gewechselt, müssen zur Prügung aber ausgebaut werden. In circuit erhält man mit ESR-Tester oder LCR Messbrücke immer niedrige Werte, die nicht stimmen.
Die 10µ 16V sollten mit einm ESR Tester (100KHz) schon unter 10 ohm bleiben. Hier lagen einige deutlich darüber.
Ob das mit dem eigentlichen Fehler in Verbindung steht ist völlig unklar. Da es wenig Aufwand macht, habe ich das vorsorglich getan. 
Wenn es in diesem Gerät zu einem "echtes" Fehler kommt, kauft man besser gleich einen "anderen", der funktioniert. Alles andere ist absolut unwirtschaftlich, selbst wenn man extrem gut drauf ist, und die Störung nach unzähligen Stunden oder Tagen lokalisieren könnte, wären die Bauteile weder beschafft, noch ausgewechselt. Ich gehe davon aus, dass man bei Sony schon damals nur Boards getauscht hat, was auch logisch ist.
Da der 7700 auch rein mechanisch überzeugen kann, wurden "damals" auch Tuningmaßnahmen für viel Geld angeboten. So wurde beispielsweise die Videoverarbeitung desktiviert, um das Gerät noch "wohlklingender" zu machen. Absoluter Nonsens, aber vermutlich wurde das trotzdem "hier und da" an den Mann gebracht.
Und dann wäre da noch das Schaltnetzteil, das dem Wohlklang im Weg steht...
Kein Kommentar...

Zwei CD´s ist er schon durchgelaufen....Keine Fehlermeldung. Eventuell ist die aber auch nur im DVD Mode aufgetreten?
Als CD-Player ist der 7700 absolut Spitze. Nicht nur akustisch (wie die meisten anderen auch) , sondern auch technisch.
Ein paar Messungen
Durchweg sehr unauffällig.
FFT 997 Hz Vollaussteuerung THD&N 0,0022%, perfekt. Naja...FAST perfekt, denn bei 15625 Hz erkennt man die Zeilenfrequenz der PAL-TV Norm, und gleich zwei Seitenbänder, je 997 Hz entfernt (IM Produkte).
Wer ein Verständnis für die Größenordnungen besitzt, und sei es nur ein sehr begrenztes, würde nie auf die Idee kommen, die Videoschaltungen zu deaktivieren, um dadurch "was auch immer" auf der Audioseite "akustisch" zu erreichen. 
Aber es gab ja auch Leute, die damals den Rand ihrer CDs mit Eddingstiften angemalt haben. Die kamen ja auch nie in eine Geschlossene, obwohl sie es verdient hätten. 
Amplituden Frequentgang L&R mit lediglich 0,07 dB Differenz, perfekt .
Netzstörungen am NF Ausgang, ref. 997 Hz Vollaussteuerung, perfekt.
Wandlerlinearität, kein Thema, nicht mal auf dem Papier.
Der CD-Player liest übrigens klassisch in CLV , und nicht CAV , wie moderne Multi-Player mit Computerlaufwerken. Daher ist er auch sehr leise. Dank Doppel Laser werden
CDs in extrem kurzer Zeit eingelesen..... Von geschlossener Lade bis Play ca.2 sek. Rekorfwerte.... Der SCD1 braucht 20 Sekunden
Das "entschleunigt" den Alltag ;)
Und morgen werde ich eine DVD anschauen "Metaluna 4 antwortet nicht", oder vielleicht auch "U2000, Tauchfahrt des Grauens". 
Um Aliase, IMD oder auch harmonische Verzerrungen, über einen weiten Frequenzbereich , auf einen Blick sichtbar zu machen, eignet sich das klassische Wasserfalldiagramm.
Wenn man das mit einem 3561A macht, ist man allerdings in der Dynamik doch etwas eingeschränkt, was die Messung an modernen CD Spielern
ins Leere laufen lässt. Man kommt einfach nicht da hin, wo man hin müsste ;)
Die Stereoplay hat in den späten 80ern diese Messung an Digitalgeräten bis in die späten 90er veröffentlicht. Sie dürfte vielen bekannt sein, aber eher wenige Leser konnten etwas damit anfangen....Vermute ich zumindest. Um da etwas zu erkennen, musste man sowieso immer mit der Lupe an die Illustrierte ;)
Da auf der Test CD die Signale mit -20 dBFS enthalten sind, kann man hier nicht mal die erste Harmonische sehen, da sie im Gegensatz zur Vollaussteuerun (Messung weiter oben) kleiner ausfällt.
Unterm Strich kann man mit diesem Meßgerät an diesem CD Spieler eigentlich gar nichts mehr messen. Lediglich das noise shaping des Wandlers ist ab 30 KHt ansteigend zu erkennen. Sonst aber nichts. ;)
https://accusrc.com/uploads/datasheets/5...wpd-gno8e882AM1
Das Gerät nutze ich nur noch selten, aber mindestens ein solches oder ähnliches Gerät, gehört in jede Werkstatt, jeses Labor. Auch heute noch.
HP hat in an 1993 bereits einen Nachfolger 35670A angeboten, während der 3562A noch jahrelang parallel verkauft wurde.
Mehr als 90 dB waren damit aber auch nicht drin.
Interessanter wird es, wenn man z.B. einen der ersten Revox CD Player anklemmt. Da gibt´s dann richtig viel zu entdecken.
Schlecht klingt er deswegen aber noch lange nicht....Es ist immer noch viel zu wenig von "allem" ;)
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