Bitte geben Sie einen Grund für die Verwarnung an
Der Grund erscheint unter dem Beitrag.Bei einer weiteren Verwarnung wird das Mitglied automatisch gesperrt.
Wo die Liebe hinfällt....
Ein Plattenspieler ist ein Traktor. 
Dr. Dub Vinyl Schallplatten Herstellung
Wir haben eine Schallplatte eine Million Mal abgespielt
https://www.youtube.com/watch?v=G3k1mOBwhqo
Allgemein:
Noch zur "Räumlichkeit":
Diese hängt grundsätzlich weder vom Tonabnehmer oder Nadelschliff, noch vom Frequenzbereich oder der Kanaltrennung ab, sondern ausschließlich von der (sich auf dem Tonträger befindlichen) Aufnahme SELBST.
Warum muss es anders und besser klingen, wenn man investiert hat, ist halt frei nach Eugen Roht:
Ein Mann, der sich ein Schnitzel briet,
und merkte, dass es ihm missriet,
der aß es doch mit Hochgenuss,
da Selbstgebratenes schmecken muss.
Dazu kommt die Informationsflut aus dem Netz und diverser Nutzer in Foren, da macht man sich selber schnell etwas vor.
Bei mir hat es vor Jahren Klick gemacht, als ich einen gebrauchten TA Vorverstärker hatte, der klang keinen Deut anders als der Yamaha, aber sah und sieht - in meinen Augen - deutlich besser aus.
Seitdem erwerbe ich HiFi zu 75% nach dem Aussehen und der Rest sind die technischen Werte, die ich finde. Aber den Klang, den bewerte ich nicht. Bei Lautsprechern schaue ich noch zu etwas mehr nach den Frequenzgängen, sofern man da etwas findet, aber auch dawider es schwer ob etwas wirklich besser ist, anders Ja.
Zitat von Test im Beitrag #136
Ein Plattenspieler ist ein Traktor.
Noch zur "Räumlichkeit":
Diese hängt grundsätzlich weder vom Tonabnehmer oder Nadelschliff, noch vom Frequenzbereich oder der Kanaltrennung ab, sondern ausschließlich von der (sich auf dem Tonträger befindlichen) Aufnahme SELBST.
Sehe ich anders: Das in die Rille modulierte Signal muss möglichst fehlerfrei abgetastet werden, damit die Räumlichkeit der Aufnahme möglichst so wiedergegeben wird wie produziert. Also hat der Tonabnehmer seinen Anteil am Gesamtprozess, ist aber nicht die Quelle der Räumlichkeit. Die gibt die Aufnahme vor.
Zitat
Wir haben eine Schallplatte eine Million Mal abgespielt
Hoffentlich mit Gyger Nadel ...;)
Zitat
ab, sondern ausschließlich von der (sich auf dem Tonträger befindlichen) Aufnahme SELBST.
Auf jeden Fall, aber was wird daraus, wenn ich einen mono TA verwende? Dort sind ja die Spulen anders angeordnet.
Wenn man einfach mal ein praxisfremdes Szenario als gegeben sieht, in dem beide Kanple übert dir Monotaste gebrückt werden, dann ergibt sich doch ein extremem
anderer "Räumlichkeitseindruck", oder ?
Und wenn wir diesen Effekt durch Spannungsteiler etc verringern, und dadurch zwar die Stereowiedergabe
wieder etwas näher kommen, ist der Effekt im Vergleich zur "vollen Kanaltrennung" doch auch hörbar.
Die Frage ist m.E. die, wie hoch eine Kanaktrennung noch ausfallebn sollte, damit der "Stereoeffekt" der Stereo-Aufnahme erthalten bleibt. 30 dB lesen sich erst mal nach wenig, aber es ist bereits eine ziemlich hohe Differenz.
Beim Tauziehen : links einer, rechts über 30.
...oder eben andersherum.
Zitat
da Selbstgebratenes schmecken muss.
Deses Argument höre ich auch immer wieder, wenn es um Saucen , Salate, usw. geht.
Unh argumentiere dann damit, dass es bestenfalls dann besser wird, wenn der DIY Koch sein Handwerk versteht. Und selbst dann muss es noch lange nicht besser schmecken.
Das konnte ich meinem Gegenüber am Grill nicht vermitteln.... Keine Chance.....Es ist immer besser. ;)
Und so ist es auch in der Diy Hifi Szene, wo die Erbauer teils furchtbarer Konstrukte davon überzeugt sind, dass es besser sei, da man ja z.B. bessere Bauteile verwenden kann..BlaBla, locker 80% Schrott.
Zitat
der Tonabnehmer seinen Anteil am Gesamtprozess, ist aber nicht die Quelle der Räumlichkeit. Die gibt die Aufnahme vor.
Sehe ich ähnlich, wobei ich es bereits in mittleren Qualitätsstufenn der TA auch für geübte Hörer für eher unwahrscheinlich halte, dass sie den TA daran erkennen würde.
Habe vor ein paar Tagen auf einer Verkaufsplattform, die Bewertung eines relativ günstigen 200€ Tonabnehmers gelesen, wo sich gleich zwei Leute über schlechte Stereoabbikldung beklagten. "Fast mono" schrieb einer von ihnen.
zwei weitere Kunden gaben 5 aus 5 Sternen und empfanden das wohl anders.
Ich tue mich schwer damit, bei der Knisterplatte auf derartige Haarspaltereien (25 oder doch 30 dB use...) zu setzen. Wenn man das alles "weitgehemnd perfekt haben möchte, nimmt man digitale Zuspieler und lässt die Platte einfach das sein, was sie gerade heute ist: Ein Lifestyleprodukt.
Die technischen Spezifikationen einer Schallplatte sind meines Erachtens einfach zu räudig, um ZU intensiv danach zu streben, unbedingt "möglichst alles aus der (heiligen) Rille herauskratzen" zu müssen oder zu können.
Denn die Tonqualität einer Schallplatte ist (systemimmanent) einfach in keiner Weise ausreichend, um einen ÜBERTRIEBENEN Aufwand (abgesehen von nostalgischen Erwägungen und der (mitunter von Hintergrund-Lagerfeuergeräuschen untermalten) wunderbaren Optik des Laufwerks und des Tonabnehmers) auch nur annähernd zu rechtfertigen.
Äh, scope, Deine "Argumentationen" hinsichtlich praxisfremder Mono-Tonbnehmer ist doch komplett schräg. Da muß man sich doch glatt wieder ans` Hirn greifen.
Da fehlen jetzt nur noch Vergleiche mit Schellacks und deren erhöhter Räumlichkeits-Darstellung auf Grund des bei höheren Drehzahl ausgeprägteren Doppler-Effekts, damit man bei diesem Thema endlich auf einen "Trichter" kommt. 
Und noch zu dem von mir verlinkten stümperhaften Video:
Für einen Abnützungstest ist eine Loop-Schallplatte (bei der Nadel einfach immer nur in einer einzigen kreisrunden Rille läuft, doch geradezu ideal.
Und trotz unzähliger Unzulänglichkeiten kann man hier dennoch EINE unbestreitbare Tatsache ablesen:
Nämlich, daß die Abnutzung von LPs auch durch (äußerst) oftmaliges Abspielen vollkommen vernachlässigbar ist.
Und diese Erkenntnis kann man hier ganz klar ziehen, auch wenn hier beispielsweise nicht bekannt ist, wie oft die Nadel gewechselt worden ist und man sogar davon ausgehen muß, daß hier (in Verbindung mit eine DJ-System) ein Auflagedruck von mindestens 3 Gramm zur Anwendung gekommen ist.
Man muß ja nicht gleich aus jedem banalen Umstand gleich wieder "eine Wissenschaft" machen.
Und, äh, Volker:
Ich habe geschrieben, daß die Räumlichkeit VON DER AUFNAHME SELBST abhängt, und Du hast daraufhin geantwortet, daß Du dies ANDERS siehst, weil die Räumlichkeit ja "von der Aufnahme vorgegeben" würde.
Muß ich das verstehen können? 
Wenn Du hinsichtlich der Räumlichkeits-Wahrnehmung DEN TONABNEHMER ins Spiel bringst, wird es jedoch nicht nur äußerst kompliziert, sondern gleichzeitig auch "unzulässig".
Zur Erklärung:
1.) Bei einer CD gibt es solche "Probleme" nicht. Hier beruft man sich hinsichtlich der wahrgenommenen Räumlichkeit (wie es sich in jedem Falle gehört) AUSSCHLIESSLICH auf den Tonträger selbst.
2.) Wenn unterschiedliche Tonabnehmer (in Verbindung mit unterschiedlichen Nadelschliffen) beispielsweise leicht unterschiedliche Frequenzgänge aufweisen, kann es natürlich vorkommen, daß einem die wahrgenommene Räumlichkeit bei ein und derselben SCHALLPLATTE unterschiedlich erscheint.
ABER:
Dies wird jedoch BEI EINER ANDEREN Schallplatte (bzw. einem gänzlich anderen Interpreten) wieder vollkommen anders aussehen.
Grund:
JENES Frequenz-Spektrum, bzw. JENE (mitunter auch schmalbandigen) Frequenzbereiche, in welchem sich die (jeweilige!!!) Räumlichkeits-"Information" befindet, stützen sich (vereinfacht gesagt) ausschließlich auf die im jeweiligen Audiomaterial gerade vorkommenden Musik-Instrumente in Verbindung mit ihren "Hallfahnen".
(Eine Pauke ist beispielsweise im Spektrum eher unten angesiedelt, während eine Oboe eher höher angesiedelt ist. Hier würde dann beispielsweise der eine Tonabnehmer (der UNTEN etwas mehr Pegel aufweist) die Trommel "besser" (und/oder räumlicher) wiedergeben, während der andere Tonabnehmer (der an einer Stelle OBEN im Pegel etwas mehr Pegel aufweist) die Oboe besser (und/oder räumlicher) wiedergeben würde.).
Aber sogar der UMGEKEHRTE Effekt ist bei diesem Beispiel möglich, denn (Musik-)Schallereignisse (die drastisch von einem Sinus abweichen) sind äußerst komplex.
Und das "Übrige" erledigt dann sowieso die (extrem schwankende und fehlerbehaftete) menschliche Wahrnehmung.
Man erkennt:
Dies alles ist doch vollkommen kontraproduktiv.
Der einzige wirkliche Sinn besteht hier einfach darin, in Verbindung mit einem Tonabnehmer einen möglichst linearen Frequenzgang zu erreichen und ihn möglichst exakt (auch hinsichtlich der beiden Nulldurchgänge) zu montieren.
DENNOCH:
Bei einem Plattenspieler ist sowieso alles (technisch gesehen) eine äußerst unvollkommene ANNÄHERUNG.
Kurzum:
Ein korrekt eingestellter hochwertiger Tonabnehmer mit hochwertiger Nadel und gut ist.
Auch ICH arbeite (um Laien technische Sachverhalte zu veranschaulichen) häufig mit Extremen, aber DEINE Extreme erscheinen mir dann aber zeitweilig doch ZU extrem. 
Sonst könnte ich ja gleich Folgendes vorschlagen:
Als Extremwert (anstatt eines Mono-Tonabnehmers):
KEIN Tonabnehmer.
Können wir uns darauf einigen? 
Zitat
1.) Bei einer CD gibt es solche "Probleme" nicht.
Prinzipiell schon. Ich kann sie dennoch einfach messen und darstellen. Hier sind es wieder die Größenordnungen, die auf die Waage gelegt werden müssen.
Zitat
AUSSCHLIESSLICH auf den Tonträger selbst.
Für das Gehörte (höebare) ist das wohl so.
Zitat
Können wir uns darauf einigen?
Um die Sache abzukürten:
Kontrollierte Hörvergleiche mit der Schallplatte sind schwer umsetzbar. Es bieten sich hier besonders viele "wenn und aber", die man am Testdesign bemängeln kann.
Ich bin der Meining, dass die meisten, ganz normalen Tonabnehmer eine "virtuelle Bühne" bereits gut geng darstellen können, also schon sehr weit weg von "mono" sind ;)
All das reicht dem analoge Geniesser aber nicht immer, da Tonabnehmer auch Prestigeprodukte sind...Auch wenn sie nur klein und unscheinbar sind.
Ohrringe für 20K sind es ebenso, und auch die Daytona in Weissgold werden die allermeisten Leute an deinem Handgelenk nicht bemerken.
Natürlich ist mir vollkommen klar, daß es auch bei einer CD (meßtechnisch nachweisbar) solche Probleme gibt.
Aber diese Probleme sind (auf Grund Deiner geliebten Größenordnungen) in keiner Weise hörbar.
Bei meinen Ausführungen beziehe ich mich jedoch auf das rein (bzw. offensichtlich!) Hörbare.
Und zu teuren Tonabnehmern auf moralischer Ebene:
Ein bescheidener Mensch vermeidet es, zu grinsen (auch wenn er zahlreiche Goldzähne hat). 
Um sich gegen die Entlarvung ihrer Einbildungen immunisieren zu können, arbeiten High-Ender in der Regel damit, die (ebenso eingebildete) "Meßlatte" derart (unendlich) hoch zu legen, daß es nicht mehr möglich ist, aussagekräftige Tests (bzw. aussagekräftige kontrollierte Hörvergleiche, die dann von diesen Patienten anerkannt werden) durchführen zu können.
Auf dem Tonabnehmer-Sektor wären kontrollierte Hörvergleiche beispielsweise denkbar einfach, WENN es denn "zulässig" wäre, von den einzelnen Tonabnehmern einfach digitale Aufnahmen zu erstellen, die man dann für die diversen kontrollierten Hörtests in Loop-Form laufen lassen und ohne Zeitverlust direkt im A-B-Umschaltvergleich und exakt angepaßtem Pegel untersuchen könnte.
- das Forum, das man gerne aktiv mitgestalten kann
- das Miteinander
- der Raum
- Eure Hörsituation
- die Anlage
- Plattenspieler, Laufwerke, Systeme & Phono-Zubehör
- Plattenspieler & Laufwerke
- Tonarme
- Tonabnehmer
- Phono-Zubehör
- Verstärker aller Art
- Vollverstärker
- Vorverstärker
- Endverstärker
- Phono-Vorverstärker
- Receiver
- Tuner
- Analoge Aufzeichnung
- Digitalgeräte
- Lautsprecher
- Kopfhörer
- Komplettanlagen
- Kompaktanlagen
- Sonstiges
- unerfüllte Wünsche...
- interessante Links
- die Wartung, Reparatur, Restauration & Eigenbau
- Reparatur- & Restaurationsthreads
- Verstärker
- Receiver
- Tuner
- Tapedecks und Bandmaschinen
- Lautsprecher
- CD-Player
- ganze Anlagen
- die Frageecke
- Ersatzteilquellen
- Eigenbauten
- Links zum Thema Reparatur
- die Messtechnik
- Messgeräte
- Links zum Thema Messtechnik
- der HiFi-Techniktalk
- allgemeines
- Kaufberatung
- der Technik-Suchbereich
- Geräte, nach denen Ihr auf der Suche seit.
- die Musik
- LPs, CDs, Tapes & Streaming
- der Musikladen
- zu verkaufen
- andere Technikhobbys
- Schaut her, mein ...
- der Bereich für Events aller Art, Besuchsberichte und Videos
Jetzt anmelden!
Jetzt registrieren!
