Wo die Liebe hinfällt....

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06.08.2025 11:03 (zuletzt bearbeitet: 06.08.2025 11:05)
avatar  Scope
#46
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Zitat
Man darf jedoch nicht außer Acht lassen, daß die Phasenlage einen sehr starken Einfluß auf die Räumlichkeitswahrnehmung (einschließlich der Ortung von Schall- bzw. Geräuschquellen im Stereo-Panorama) hat, SOGAR DANN, wenn es sich nur um Grad-Abweichungen im einstelligen Bereich handelt.



Ja, das sehe ich ganz genau so...Z.B. bei ei 30 Grad i Mittleren Frequenzbereich.
Obwohl selbst da der Durchschnittshörer mit irgendwelchem von ihm selbst ausgewählten Geplärre bestenfalls ein dummes Gesicht macht, wenn er auf die Taste A oder B drücken soll.

Interessant ist auch der Pkasengang zwischen den Kanälen bei vielen analogen Banggeräten....Und selbst das wird nicht negativ wahrgenommen.

Ohne direkten Vergleich und besonders geeignetes Nusikmaterial sind die meisten Hörer sehr schnell raus, obwohl sie im Vorffeld ganz sicher waren, und Bäume ausreissen wollen.

Muss man alles mal mitgemacht haben. Phase, Amplitudenfhler, Klirr.... Da muss man schon enorme Mengen auffahren, bis die Tasten korrekt gedrückt werden.

Das sind aber nur meine Erfahrungen....Andere Leute, andere Erfahrungen.
Ich halte es lediglich für interessant, wie die Erfahrungen irgendwann gemacht wurden.


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06.08.2025 11:12 (zuletzt bearbeitet: 06.08.2025 11:14)
avatar  Scope
#47
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Um nochmal auf die Tonabnehmer und deren Auswahl zurückzukommen.

Ich verwende da vorzugsweise meine Augen. Der Tonabnehmer muss möglichst "wichtig" aussehen

Ein besonders filigraner, frei stehender Nadeträger sollte es schon sein.... Ein Sumiko Songbird oder sowas...
Habe ich hier gehabt und stellte fest, dass die tatsächlich die Platte abtasten und sogar ein räumlicher Eindruck
entsteht. Das ist bei anderen Systemen aber auch nicht anders.

Die sehen nur nicht so "scharf" aus, Finde ich zumindest.


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06.08.2025 11:15 (zuletzt bearbeitet: 06.08.2025 11:25)
avatar  41199
#48
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Forumsgründer

Zitat von Scope im Beitrag #44

Zitat
Jetzt gilt es für mich nur noch den Tonabnehmer zu finden, der möglichst wenig vom Möglichen weglässt,


Quasi den besten Sommerreifen für die Fahrt in die Kiesgrube. ;)

Ernsthaft: Wie gehst DU denn da vor? Datenblätter, Testberichte der Stereophile? Oder einfach mal ne geile Scheibe auflegen, sich öffnen und den TA danach mit Nachkommastelle bewerten.

Du meist das wäre Utopie? Nein, so wird es hin und wieder beschrieben....Ich habe nicht schlecht gestaunt.



Wie ich vorgehe? Ich kaufe irgendwas und benutze es dann. Meistens waren die gekauften Systeme brauchbar!

Es würde mich aber wirklich interessieren, wenn man mehr Messwerte finden würde. Dann würde ich mich direkt für ein Produkt entscheiden welches möglichst viel richtig macht.

Im AAA ist sporadisch ein User unterwegs, der sich aufwendig einen Raum und eine Anlage als Abhöre gebaut hat. Der hat wohl diverse Systeme an seinem Dreher gemessen und das Modell gekauft, was am Ende aus technischer Sicht am besten funktioniert hat.

Nachtrag:

Bei Lowbeats finden sich die Messungen zu den Sumiko Tonabnehmern.

https://www.lowbeats.de/alle-6-neuen-sum...nehmer-im-test/


Insbesondere das Songbird sieht da komisch aus, was das Übersprechen betrifft.

Grüße, Volker

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06.08.2025 11:21
avatar  Scope
#49
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Zitat
Bei Sinus-Signalen wäre diesbezüglich (sozusagen) "alles vollkommen egal" (bzw. GAR NICHTS Aufschlußreiches w



Um überhaupt den Grad einer Phasenverschiedbung festzustellen, verwendest DU welche Signale?
Wie gehst du vor?


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06.08.2025 11:23 (zuletzt bearbeitet: 06.08.2025 13:36)
avatar  Scope
#50
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Zitat
Wie ich vorgehe? Ich kaufe irgendwas und benutze es dann


Hey! Du auch?

Zitat
Es würde mich aber wirklich interessieren, wenn man mehr Messwerte finden würde



Habe kistenweise Stereoplay und Hifi-Stereofonie ...Aber die getesteten Systeme gibt es eigentlich alle nicht mehr neu zu kaufen.
Kann ich dir dennoch mal kopieren.

Zitat
Dann würde ich mich direkt für ein Produkt entscheiden welches möglichst viel richtig macht.



Sifferenzen kann man schon erkennen, aber keine wirklich enormen Differenzen...Einen Ausreisser gibt´s immer, der dann sogar der hohen Toleranzen geschuldez sein könnte.
Wirklich Interessantes konnte ich da nicht entdecken.

Und überhaupt......Wenn ich GUT hören möchte, lege ich eine CD ein

Zitat
seinem Dreher gemessen und das Modell gekauft, was am Ende aus technischer Sicht am besten funktioniert hat.



Was will man denn da groß messen? Meßkoppler (Rumpeln), W&F....und was sonst noch??? Tittschalldämpfung....OK.
Da ist jeder etwas bessere Plattenspieler wirklich GUT GENUG.

Sogar mein ZET3 mit seinem sinnlosen Magnetlager ist "gut genug" , um eine Patte zu drehen. Technisch geht es mit einem DD viel besser, aber man profitiert nicht mehr weiter.

Wer sich seinen Plattenspieler nicht nach dem optischen Erscheinungsbild auswählt, läuft für mich völlig neben der Spur.
Dass unterschiedliche Leute unterschiedliche Geräte als ansehnlich (dekorativ) betrachtet, ist nur logisch.


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06.08.2025 11:31
avatar  Test
#51
Te

Meine jahrzehntelangen Erfahrungen stützen sich auf unzählige Hörtests mit hochwertigen Kopfhörern in Verbindung mit mehreren Synthesizern, Samplern und vielen verschiedenen (oftmals kaskadierten) Effektgeräten (zur Schaffung spezieller Räumlichkeiten).
Dabei wird dann immer derselbe relativ kurze Audio-Loop in Form einer übergangslosen Schleife ständig wiederholt und jegliche Veränderung wird direkt im A-B-Vergleich (ohne Zeitverlust) zu- und wieder weggeschaltet.

Um klare Aussagen treffen zu können, werden die verwendeten Audiosignale bei den Tests an die jeweiligen Erfordernisse speziell angepaßt (sowohl hinsichtlich des Frequenz-Spektrums der geformten Klänge, als auch hinsichtlich der Geschwindigkeit der Tonfolgen.).


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06.08.2025 11:43 (zuletzt bearbeitet: 06.08.2025 12:57)
avatar  Scope
#52
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Zitat
Meine jahrzehntelangen Erfahrungen stützen sich auf unzählige Hörtests mit hochwertigen Kopfhörern in Verbindung mit mehreren Synthesizern,




Wenn sich deine Erfahrung alleine darauf stützt, hast du ja nie erfahren um "wie viel" von was auch immer
du gerade sprichst.

Es war nicht rein zufällig zumindest noch ein handelsübliches Oszilloskop oder irgendeine Software dabei???

Noch was: Unstrittig ist, dass man mit Kopfhörern "mehr" von eigentlich allem mitbekommt, und daher zur Auffindung von "Fehlern" geeignet sind.

Aber, und auch das muss gesagt werden: Kaum jemad möchte auf Dauer über KH hören. Es ist ein "anderes" Hören.
Ich würde nicht den Fehler machen, und über KH gerade eben noch vernommeme "Effelte" auf die Lautsprecher zu übertragen.

Wer´s dennoch möchte, soll es tun.


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06.08.2025 11:50
avatar  Test
#53
Te

@Volker
Nun.
Du wirst durch KEIN EINZIGES Meßdiagramm einen auch nur im Entferntesten sinnvollen Erkenntnisgewinn erzielen können.

Anstatt also weitere tausende Euros in irgendwelche abstrusen (und auf Basis der gehypten Marken-Namen überteuerten) Tonabnehmer zu investieren, um weiterhin endlos im undurchdringlichen Nebel zu stochern, würde ich Dir einfach die Anschaffung eines amtlichen Hifi-Equalizers empfehlen.

Dadurch könntest Du dann praktisch jeden Tonabnehmer klanglich zum nächst-teureren (oder nächst-billigeren) Tonabnehmer umgestalten, und sogar mitunter einen spottbilligen Tonabnehmer wie einen teuren Tonabnehmer "erklingen" lassen.


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06.08.2025 12:15
avatar  Test
#54
Te

Meine Oszilloskope verwende ich ausschließlich für Reparaturzwecke und nicht zur Beurteilung von durch Phasenverschiebungen hervorgerufenen (künstlichen) "Räumlichkeiten".

Daß Du Dich jetzt wieder krampfhaft daran festbeißt, ob eine Phasenverschiebung zwei Grad oder (mindestens) vier-komma-drei-sechs-neun Grad betragen muß, um in einem (von Dir persönlich) "kontrollierten Hörvergleich" einer statistisch signifikanten Überprüfung hinsichtlich einer tatsächlich nachweisbaren unterschiedlichen Räumlichkeitswahrnehmung standhalten zu können, sei Dir natürlich unbenommen.

Noch ergänzend:
Selbstverständlich werden die Audiosignale auch ständig mit Lautsprecherboxen "gegengehört", oder glaubst Du, daß ich auf der Brennsuppe dahergeschwommen bin?


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06.08.2025 12:42 (zuletzt bearbeitet: 06.08.2025 13:05)
avatar  Scope
#55
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Zitat
....Daß Du Dich jetzt wieder krampfhaft daran festbeißt, ob eine Phasenverschiebung zwei Grad oder...



Ich beiße mich nur daran fest, dass du bislang gar keine Zahlen genannt hast. Weder eine 2, noch 30 oder 45.
Wenn man über die Hörbarkeit von Phasenverschiebungen zwischen den Kanälen -wenn auch nur oberflächlich- schreibt, dann halte ich es für wichtig, dass man diese gehörten Unterschiede auch in der Größe benennt, da letztendlich ALLES über das man sich in der Hi-Fi Technik unterhält, direkt mit der Größe zu tun hat.

Ausgenommen ist da allenfalls die Freude, das Vergnügeen usw....

Ich weiss ja nicht wie es dir da geht, aber WENN ich etwas über die Hörbarkeit von Phasenverschiebung herausfinden möchte, dann verändere ich diese um eine bestimmtet Größe, und höre danach....Oder noch besser...Ich LASSE dann von anderen hören, da ich bereits einem Bias unterliege, der dem Ganzen nicht zuträglich ist.

Kurzum: Es ist doch von Bedeutung, wie "stark" der Effekt gerade ausfällt, den ich untersuche....Siehst du das etwa anders?

Size matters!


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06.08.2025 12:51 (zuletzt bearbeitet: 06.08.2025 12:53)
avatar  Scope
#56
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Zitat
Dadurch könntest Du dann praktisch jeden Tonabnehmer klanglich zum nächst-teureren (oder nächst-billigeren) Tonabnehmer umgestalten,



Das solltest du mal im Analogforum zur Diskussion stellen. Einfach so....

Was du anscheinend (noch) nicht verstehst: Eine Seiko geht sehr genau und ist auch gut vararbeitet.
Sie wird aber nie zu einer Rolex. Es fehlt die Krone auf dem Zifferblatt und am Verschluss.

...ist halt so.


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06.08.2025 13:23
avatar  Test
#57
Te

Ja, das sehe ich vollkommen anders, weil für den hier vorliegenden Hinweis des Räumlichkeitswahrnehmungseinflusses von Signal-Phasenverschiebungen schlichtweg einfach keinerlei Zahlenwerte erforderlich sind.
Und DER EINZIGE, der in diesem Zusammenhang ständig Zahlenwerte fordert, bist ja DU.
Also:
Setze Dich in Deinen Meßgeräte-Fuhrpark und baue Dir mittels eines Operationsverstärkers und der erforderlichen marginalen Beschaltung auf einem Streifenrasterprint eine Phasenschieberschaltung auf. Dann kannst Du in aller Ruhe Deinem persönlichen Zahlenwerte-Fetisch im strahlenden Angesicht des Gottes der heiligen Größenordnung fröhnen.

Denn MIR PERSÖNLICH geht es in keiner Weise darum, festzustellen, ab WIEVIELEN Grad einer Phasenverschiebung in Verbindung mit WELCHEN Audiosignalen eine unterschiedliche Räumlichkeit wahrnehmbar ist, weil das für mich einfach von keinerlei Relevanz und auch von keinerlei Interesse ist.
HIER genügt mir also alleinig die tatsächliche, also reale Hörbarkeit. Ein Zahlenwert hätte keinerlei Aussagekraft, ergäbe keinerlei Erkenntnisgewinn und könnte auch gar nicht exakt festgelegt werden, weil die Form (und Art) des Audiosignals das Ergebnis unverhältnismäßig stark beeinflußt.

Kurum:
Schmier Dir den Zahlenwert einfach in die Haare und geh` mir damit nicht endlos auf den Sack.


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06.08.2025 13:33
avatar  Test
#58
Te

Und noch zu Deinem Seiko-Rolex-Vergleich:
Bei meiner Equalizer-Empfehlung ging es mir NICHT darum, daß ein hochwertiges prestigeträchtiges edles Produkt blasphemisch durch ein Billiges ersetzt werden soll, sondern es ging mir alleinig um DEN ANGLEICH verschiedener Produkte ANEINANDER.

Anders formuliert:
Wenn man das teure Produkt "A" hat, ist es nicht mehr erforderlich (nur auf Grund eines leicht unterschiedlichen Frequenzgangs) auch noch (aufs` Geratewohl) das teure Produkt "B" zu kaufen, da man ja jetzt einen Equalizer hat.


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06.08.2025 13:48 (zuletzt bearbeitet: 06.08.2025 13:53)
avatar  Scope
#59
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Dann lass´mal die Räumlichkeit bei Seite, und bleibe bei den Phasenverschiebungen, die -so schreibst du- bereits bei geringfügigem Auftreten hörbar werden.

Du hast das jetzt bestimmt drei mal geschrieben, hast im Vorfeld auch (hoffentlich) das Maß für diese Verschiebung festgelegt, und dann mit Hörproben "erforscht"

Aber es kommt -warum auch immer- keine Zahl über die Tastatur rüber, obwohl die Werte ja bekannt sein müssen.
Es musste ja vorher dafür gesorgt werden, dass ein Kanal um XX Grad hinterher läuft.

Keine Zahl....nicht mal ein -ansatz....nichts. Was soll der Leser daraus mithehmen?

Die Verzerrungen waren gering, das Auto war schnell unterwgegs...Ich bin tef getaucht...usw.

Zitat
sondern es ging mir alleinig um DEN ANGLEICH verschiedener Produkte ANEINANDER.



Ein "Image Equalizer" ? Ja wo gibt's den denn zu kaufen?


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06.08.2025 13:53
avatar  Test
#60
Te

Ich kann so nicht arbeiten.


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