Der Hype um Tonabnehmer....

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08.03.2025 13:00
avatar  Test
#16
Te

Meine vor langer Zeit hunderte Male durchgeführten klanglichen Vergleichstests zwischen Minidisc und CD haben ergeben, daß das ATRAC-Kompressionsverfahren absolut perfekt funktioniert.
Einmal habe ich Klavierklänge auf MD aufgenommen, die ich aber nur bis knapp über die Hörschwelle ausgesteuert habe. Und beim Abhören habe ich dann die Lautstärke extrem erhöht.
Das Ergebnis:
Keinerlei hörbare Verzerrungen, keinerlei "Pumpvorgänge", keinerlei Rauschen und auch keinerlei hörbare Artefakte jedweder Art.
Und wenn man eine Schallplatte auf Minidisc überspielt, klingt die Minidisc (im direkten Umschalt-Vergleich) EXAKT gleich wie die Schallplatte, und zwar unabhängig vom Preis des beteiligten Tonabnehmers.

Und allgemein:
Mir ist KEIN EINZIGER seriös und technisch absolut "wasserdicht" durchgeführter Blindtest bekannt, dessen Ergebnisse AUCH NUR IM ANSATZ von der Audiophilen-Gemeinde anerkannt worden wäre. Somit ist jeglicher HORRENDE Test-Aufwand (eben auf Grund des sektenähnlichen (gegen jegliche technische Fakten gerichtete) Immunisierungs-Gebarens der High-Ender-Szene) vollkommen sinnlos.


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08.03.2025 15:04 (zuletzt bearbeitet: 08.03.2025 16:18)
avatar  Scope
#17
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Zitat
daß das ATRAC-Kompressionsverfahren absolut perfekt funktioniert.]


Das sei dahingestellt und mag auch durchaus so sein, aber es wäre ein zulässiger Einwand, den man bei einem Blindtest nicht gebrauchen kann.

Zitat
Minidisc (im direkten Umschalt-Vergleich) EXAKT gleich wie die Schallplatte,



MICH musst du davon nicht überzeugen, aber wenn es zu einem kontrollierten Hörvergleich käme, wäre das ein durchaus zulässiger Kritikpunkt, den man nicht einfach ignorieren darf. Es geht bei solchen Versuchen schliesslich nicht darum, was du, oder ich noch wahrnimmt, oder es zumindest glaubt ;)

Es geht um "die anderen", die Hörenden....Kurzum ...Es geht um 007 in der Audiowelt.
Im Film und im Roman nur ein fiktives Märchen, aber in der Audiowelt angeblich Tagesgeschäft.

Du und ich....wir sind da eher wie "der Beißer" gestrickt. ;)

https://www.youtube.com/shorts/9lJYgu7TNn0

Sorry ;) Den habe ich neuerdings als Makro auf der F1 Taste. ;)


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08.03.2025 17:36
avatar  hpk
#18
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hpk

Auf F2 dann den Ausschnitt von Goldfinger, wo Bond den Cognac beim Schatzkanzler als mäßig bezeichnet, nee, ich meine bestätigt. Mehr bekomme ich nicht zusammen, irgendeine Geschmacksnote hat IIRC nicht gestimmt.

Neue und alte Gerätschaften - Elektronik fast ausschließlich in Schwarz gekleidet mit so wenig Anzeige als möglich, wenn möglich, gedimmt oder aus.

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08.03.2025 18:15 (zuletzt bearbeitet: 08.03.2025 18:20)
avatar  Scope
#19
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Ich kenne die Szene in GF. Sie erreicht bei weitem nicht die "Unglaublichkeit", der Cherry Szene.
Ob ein Cognak nun als mittelmäßig, oder köstlich bezeichnet wird, ist eine ganz andere Baustelle.

Vergleichbar mit der Cherry Szene ist das Märchen von der "Prinzessin auf der Erbse". Wenn ich mich recht erinnere, hat eine Erbse die Prinzessin (also unsere Förenden) am Hintern "gezwickt", obwohl etliche Kissen dazwischen lagen.

Die Bond Szene mit dem Cherry ist aber wesentlich "cooler" , oder? ;)


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08.03.2025 18:26
avatar  hpk
#20
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hpk

Jupp, deshalb muss die Szene mit dem Sherry auf F1, ganz klar.

Neue und alte Gerätschaften - Elektronik fast ausschließlich in Schwarz gekleidet mit so wenig Anzeige als möglich, wenn möglich, gedimmt oder aus.

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08.03.2025 18:36
avatar  Tiarez
#21
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Welche ATRAC-Version hast Du verwendet?

Gruß

Thomas


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08.03.2025 19:10 (zuletzt bearbeitet: 08.03.2025 19:11)
avatar  Test
#22
Te

Damals ATRAC 4.5 (Sony MDS-JE520).
(Ansonsten: JA3ES, JA20ES, JA30ES und noch einige MDS JE500 JE510 udgl..)

Nur mit einem Sony JA3ES (ATRAC 3.5) war es mir nicht möglich, eine ganz bestimmte Schlagzeugsequenz aus einem einfachen Yamaha TG-300 Sound Modul fehlerfrei aufzuzeichnen.


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03.12.2025 17:38
avatar  KlausF
#23
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Moin zusammen , ich hole diesen Thread einfach nochmal aus der Versenkung , da ich der Meinung bin , die Systeme sind die Hauptmöglichkeit , bei Plattenwiedergabe überhaupt Unterschiede zu erhören .

Bei mir laufen derzeit ein Technics EPS 207 C mit scharfer Ellipse von Nagoaka , ein Ortofon MC Tango Low Output MC und ein Ortofon 2M Bronze .

Die beiden erstgenannten unterscheiden sich klanglich nur marginal , beides elliptische Nadeln auf Alu Nadelträger , MM und MC sind kaum zu unterscheiden .

Das 2M Bronze dagegen ist eine ganz andere Hausnummer , die ich mir auch bei einem objektiven Testaufbau zutrauen würde herauszuhören . Das Bronze gibt Impulse viel schneller aus , Grob und Feindynamische Abstufungen sind wesentlich exakter hörbar mit dem Nachteil , eine schlechtere Produktion geht einem sehr schnell auf den Wecker , weswegen ich auch zwei und wenn der SL1200 fertig umgebaut ist auch drei Plattenspieler betreibe .

Das MC Tango ist auf einem Technics SL 1600 montiert , wenn ich stressfrei und faul hören möchte , nutze ich diesen Vollautomaten mit dem insgesamt sanfteren System , das Bronze macht nur wirklich Spaß , wenn die Produktion dementsprechend gut ist .

Es spielt insgesamt , auch wenn das die Analog Jünger nicht gerne hören , wesentlich mehr in Richtung gute CD Wiedergabe , für mich ist das subjektiv erstmal deutlich hörbar , hingegen es keinerlei Unterschiede macht , auf welchem Dreher das/die Systeme jeweils montiert sind . Laufwerke und Arme sorgen ebenso wenig für nennenswerte Unterschiede , wie die jeweilige Phono Stufe entweder intern vom Vollverstärker ( T+A PA 2000AC MKII) oder externe Röhren Vorstufe ( Doug Audio China Geraffel) .

Bemerkenswert auch , ein Pro-ject 1Expression Carbon Classic reicht als vergleichsweise einfacher Riementriebler vollkommen aus , um dem 2M Bronze zu ermöglichen , seine klangliche Qualitäten auszuspielen , auch wenn die anderen Systeme auf einem SL 1200 MKnix und einem SL1600 sitzen .

Die Systeme machen eindeutig den überwiegenden Teil des klanglichen Ergebnisses aus , im Prinzip für mich auch logisch .


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03.12.2025 18:48
avatar  Scope
#24
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Zitat
Moin zusammen , ich hole diesen Thread einfach nochmal aus der Versenkung , da ich der Meinung bin , die Systeme sind die Hauptmöglichkeit , bei Plattenwiedergabe überhaupt Unterschiede zu erhören .



Das sehe ich ähnlich, wobei man auch dort relativ früh an die Grenzen kommt, die von der Platte gesetzt sind.


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03.12.2025 19:29
avatar  KlausF
#25
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Brauchen wir nicht drüber reden Scope , Schallplatten höre ich nicht , weil sie ein High End Medium wären , sondern weil sie mich haptisch faszinieren und man sich durch den Umgang einfach ein wenig intensiver mit der Musik befasst als mit einer CD , die eben schnell im Player verschwindet und gut ist .

Der Umgang mit Platte , Drehern und Systemen ist auch ein wenig dem Spieltrieb geschuldet , rein vom klanglichen Ergebnis hat sie gegen eine gleichwertig gut produzierte CD nicht die Spur einer Chance .

Ich bin auch keiner, der bereit wäre für ein MM System oder auch MC 1000€ und mehr hinzublättern , da es nach meiner Ansicht einfach kein nachvollziehbares Preis/Leistungsverhältnis ist .

Was ich mittelfristig noch einmal ausprobieren möchte ist , wenn der SL 1200 fertig ist , dort ein System der neuen VMx Serie von Audio Technica dran zu schrauben . Weil es da eine Version mit Shibata Nadel auf Bor Nadelträger für unter 500€ gibt und ich Nadeln mit Shibata Schliff bisher noch nicht zu Hause hatte .


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