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Der "perfekte" Plattenspieler
#136
Für mich gibt es drei Kriterien für den für mich perfekten Plattenspieler.
1) Das Laufwerk inkl. Motor sind für mich nicht hörbar.
2) Die eingestellte Drehzahl wird möglichst genau gehalten.
3) Die Optik muß mir gefallen.
Diese drei Kriterien erfüllen einige Dreher aus den 70er/80er Jahren, wie auch meine drei Mittelklassedreher Micro BL-51, Kenwood KD-750 und Hitachi HT-840 aus Anfang der 80er Jahre. Mehr brauche ich nicht.
Wie ihr seht bin ich recht langweilig, was meinen Geschmack betrifft...Bohrtürme, auch mit rotierenden Plattentellergewichten (heiß wäre ja auch noch wenn sie entgegengesetzt rotieren würden
) oder das Industriedesign der Studiogeräte à la EMT brauche ich nicht.....
#137
Nach so 30-40 Plattenspielern komme ich immer wieder auf meinen Goldmund Studio mit T3F Tonarm zurück .
@HEV
Es könnte durchaus schwierig werden, einen Plattenspieler zu finden, dessen Motor am Hörplatz unangenehm auffällt, es sei denn, dass du deine Hörzone ausgerechnet in einer ausrangierten Telefonzelle eingerichtet hast.
Und die Geschwindigkeit halten eigentlich auch alle Geräte gut genue ein. wenn sie nicht gerade defekt oder ausgeschlagen sind.
Bleibt die Optik, und die ist m.E. die mit Abstand (mit extremem Abstand) die wichtigste Eigenschaft, die den Betrieb eines Plattenspielers heute
noch rechtfertigt, wenn man sich denn überhaupt rechtfertigen möchte.
Ich finde es interessant, welche Beweggründe von den unterschiedlichsten Leuten heute noch vorgetragen werden, WENN sie sich rechtfertigen.
Da gibt es Leute, die haben 6000 LP, aber nur einen ganz einfachen, hässlichen Spieler mit Plexihaube und Beipack-Tonarm.
Technisch in einigen Bereichen besser als so manches Masslaufwerk, aber ebnen nicht schön anzuschauen. Das gilt übrigens auch für diesen unförmigen Goldmund Tonarm, der in einer Märklin Eisenbahn auch prima als Portalkran eingesetzt werden könnte.
Und es gibt "Poser". In diese Gruppe passe ich prima rein. Wenn ich mal eine Platte höre, was nicht gerade häufig vorkommt, dann steht das optische Erscheinungsbild, die Perfektion der Oberflächen usw. im Vordergrund. Und wenn ich nicht so geizig wäre, würde ich mir auch was richtig fettes hinstellen. Quasi als Deko, denn mit dem fummeligen Handling dieser Dinosauriertechnik kann ich mich nicht anfreunden . Ich kann es mir nicht mal schönsaufen....Es klappt nicht.
Und trotzdem nehme ich (selten) auch eine LP mit, wenn ich Musik einkaufe. Die ist zwar nach meinem Dafürhalten eigentlich immer "schlechter"
als die CD, aber man muss ja auch was da haben, wenn man die Geräte mal anschmeißen möchte.
Wie übel das alles ist, habe ich erst gestern wieder erlebt. Doppel LP
Platte aus Hülle, auflegen, hören, aufstehen, drehen, hören, aufstehen, Platte in Hülle , Platte 2 auspacken, hören, aufstehen, drehen, hören, aufstehen, platte in Hülle.... 14 Tage Reha Klinik ;)
Staubwischen gabs diesmal nicht, die Platte war neu. Ich stehe dazu....DAS brauche ich nicht mehr, und dazu kommt noch, dass die Platten deutlich teurer als die CDs vermarktet werden.
Der "perfekte" Plattenspieler ist ..."der CD-Plattenspieler". Es sei denn man legt besonderen Wert auf all die Nachteile, das angebliche "entschleunigen" , und eine gewisse Exklusivität, WENN man eben einen exklusiven Plattenspieler gekauft hat.
Es gibt da draußen auch viele "Heuchler", denen ich vorwerfe, einfach nicht ehrlich zu sein.
Jetzt schaue ich gerade auf meine Breitling Bentley, die exakt 10.17 anzeigt. Die Investition hat sich gelohnt. ;)
Die eingesetzte Alkoholmenge ist einfach zu gering. Mein Tipp: Kauf Dir einen Dual aus den 80-ern, wende dann das 13-Cocktail Verfahren an. Idealerweise in weiblicher Begleitung...
Und hier wird das alles mit "Gefühl" gemacht, wofür Du nur schnöde Messtechnik einsetzt. Das raubt der Musik die Seele. ;-)
https://ms-vint-audio.de/emt-930-direkt-...am-direktesten/
Zitat
Ich finde das Goldmund Teil übrigens richtig geil. Okay, einen EMT 930 irgendwie auch...
Das weiss ich doch. Dazu ein paar richtig fiese Kästen, z.B. aus England, und deine Welt ist in Ordnung
Aber wozu das alles?
Du hörst doch -gar keine- Musik. Nichtmal schlechte. 
Der grottige EMT im geschmackvoll selbst gezimmerten Rollcontainer....Den Link hatten wir aber schon.
Möchte gar nicht wissen, welcher verkappte Rentner sich sowas einfallen lässt.
---> Zucker.
Das Größte an der Geschichte ist vermutlich sein ausgeprägtes Selbstbewusstsein. Sonst würde er sowas nicht ablichten.
Erinnert mich sofort an deinen First-Watt Selbstversuch, der auch optisch einiges an Grausamkeit zu bieten hatte.
"Frickelfest trifft Resterampe" war da wohl das Thema.
Der Nachteil: Er passte nicht "direkt" in den gelben Sack.
Hier unten sollte jetzt noch ein besonders kluges Zitat eines Dichters & Denkers stehen, aber die sind mir alle ausgegangen.
Dass Du ihn "geil" gefunden hast, und sich ein Käufer für dieses Verbrechen finden ließ, würde ich niemals
in Abrede stellen.
Auf jeden Pott passt ein Deckel ;)
Und dennoch muss die Frage erlaubt sein, wie man auf das schmale Brett gerät, diesen "Bausatz" in ein riesiges Holzgehäuse zu pflanzen, und bei 20W Ausgangsleistung einen 2 KVA Trafo in einem zweiten Holzgehäuse zu platzieren.
Das Ergebnis: Sehr schwer und sperrig, bei gleichzeitiger Abstinenz jedweder Leistung, und als Sahnehäubchen noch viele Netzstörungen und Verzerrungen, sowie optische Grausamkeit. Das volle Programm, das eigentlich nur der geistige Vater (nicht N.Pass) lieben kann.
Und da kommst du ins Spiel ;)
Das Gerät HÄTTE eine gute Eigenschaft haben müssen....Z.B. optischer Hingucker, oder eben viel Power, oder eben low distortion....
Alles zusammen wäre "klasse", und bereits eine dieser Eigenschaften wäre GENUG gewesen, um die tagelange Arbeit daran zu rechtfertigen.
Aber was, wenn am Ende nichts davon vorhanden ist? Also bloß Ausgaben und verlorene Zeit.
Nehmen wir mal meinen Zet 3. Er ist umständlich, pflegebedürftig, unpraktisch, umd hat nur mäßige techn. Eigenschaften.
Aber er blinkt und glänzt mit hervorragenden Oberflächen. Und das reicht bereits aus. Nebenher kann man sogar eine Platte damit abspielen. ...Stell dir vor, das Teil wäre aus gesägtem Multiplex und hammerschlaglackiertem Blech oder Guss?
Dann bleibt ja wie bei deinem "First Watt" GAR NICHTS übrig...OK...Schwer wäre er dann wohl immer noch.;)
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