100 Platten für alle Gelegenheiten....

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20.05.2026 11:42 (zuletzt bearbeitet: 20.05.2026 14:58)
#361
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093 - Michael Jackson - HIStory (1995)

wann auflegen....als Vorbereitung für den Kinofilm Michael, der aktuell auf Platz 2 der deutschen Kinocharts ist, oder einfach so.


Angesichts der sehr hohen Produktionskosten und der Promotour bei der an vielen Orten der Welt 10m hohe Michael Jackson Statuen aufgestellt wurden, und den vielen Mio teuren Musikvideos kann man die ca 22m verkäufe wohl als Flop bezeichnen. Ich habe die CD 1995 gekauft und die Platte wenig später geerbt. Ganz günstig war die damals schon nicht und heute in gutem Zustand sicher auch nicht für ein paar Euro zu bekommen. Dafür bekommt man 3 Platten und ein sehr schönes booklet. Ich bin mit der CD damals nicht so richtig warm geworden, heute finde ich die Sprünge zwischen 1979 und 1995 nicht mehr so störend.


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06.06.2026 14:22 (zuletzt bearbeitet: 06.06.2026 14:54)
#362
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094 EWF - That's the way of the world (1975)

Wann auflegen....an einem Sommertag wie diesem.


Ich habe auch die früheren Platten, höre die aber eher selten. Hier,1975 hatten sie für mich endlich den richtigen Sound.
https://youtu.be/QhW3P7_jvWY?is=JkRu2ffHxNy30NMw

Die Incognito Version ist meiner Ansicht nach noch besser...
https://youtu.be/bg0xJy0K1Ls?is=8z88hUfReL33g4SZ

Obschon es nicht der erste Auftritt der Kalimba war, ein afrikanisches "Klavier", hier einer meiner Lieblingssongs wo sie von Maurice White gespielt wird.
https://youtu.be/D5UXwMNuq1A?is=YSr1ni1ySTT9vrnq

Zuallererst sind EWF eine Liveband mit irrer Bühnenshow, leider habe ich sie nie live gesehen, aber mir gerne Aufnahmen angeschaut und gerne div live CDs gehört.


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14.06.2026 13:49 (zuletzt bearbeitet: 14.06.2026 22:26)
#363
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095 EWF - HEAD TO THE SKY (1973)

Wann auflegen....zum nebenbei hören..



Gerade habe ich noch geschrieben, dass der Sound für mich erst ab 1975 so richtig gepasst hat. Das stimmt zwar, dennoch ist "Open your Eyes" von 1974 eine starke Platte und diese auch. Die Jazz Einflüsse sind noch stark vertreten und man experimentierte noch mehr. Hier ist außerdem "Evil" drauf, der es auf die Best of geschafft hat und live auch immer ganz besonders gefeiert wird.
Hörbar inspiriert von Santanas "Evil Ways".
Hier live in Japan in den 90ern.

https://youtu.be/OXPH7XI2K7Y?is=dmzDGgOXXLAEXFzY

Hier Santanas Evil Ways live auf dem Gernsheimer Fischerfest....ähh nein Woodstock...
https://youtu.be/nPauXWjY4T8?is=s4bPVqG3l203g9FR

Ich würde natürlich gerne noch eine Reihe starker EWF Alben vorstellen, aber Raydio und Benny Goodman bekommen noch ihren Auftritt und Platz 100 ist schon vergeben.


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15.06.2026 08:38
avatar  hififan
#364
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"Evil ways" ist nett...

Die Kunst, sehen zu können, ist eine wunderbare Gabe, und wer noch staunen kann, wird auf Schritt und Tritt belohnt. (Oskar Kokoschka)

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15.06.2026 09:45 (zuletzt bearbeitet: 15.06.2026 09:46)
avatar  Scope
#365
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In den späten 1970ern war ich nach EW&F ziemlich verrückt, und habe mir einige LP gekauft. Besonders die Powerlight hatte es mir angetan, da sie so schön "fetzte" und den Discosound gut rüberbrachte.
Später musste ich einige Alben auch als CD haben, und habe sie auch heute noch....Die Platten sind leider alle "ablegereif" und könnten noch als Deko Verwendung finden, da ich damals nicht so sehr auf die Pflege geachtet habe.

Mit Santana kann ich nichts anfangen. Habe mal 5 oder 6 LP von denen im Konvolut "mitgekauft", aber nie gehört....Das ist nicht meins :)


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15.06.2026 09:47
avatar  41199
#366
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Forumsgründer

Irgendwann in den späten 90ern habe ich die Herrschaften live gesehen. Ist schon eine tolle Nummer, wenn eine Band mit so einer Horde von Musikern auf der Bühne steht. Die spielten damals ein Medley durch (ca. eine Stunde) und das in Perfektion vom ersten bis zum letzten Ton. Absolut begnadete Musiker!

Grüße, Volker

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15.06.2026 10:20
avatar  hififan
#367
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Die Kunst, sehen zu können, ist eine wunderbare Gabe, und wer noch staunen kann, wird auf Schritt und Tritt belohnt. (Oskar Kokoschka)

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01.07.2026 23:22 (zuletzt bearbeitet: 01.07.2026 23:24)
#368
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096 - Raydio - two places at the same time (1980)

Wann auflegen...80er Disko zum mitwippen.


Ray ist für sein Lied Ghostbusters im gleichnamigen Film bekannt, hat aber auch Disko und Fusion Musik gemacht. Er ist stark von George Benson inspiriert, ohne an dessen Genialität heranzukommen. Die Platte erinnert stark an Kool & the Gang und Chick, außerdem spielt Herbie H. mit.


https://youtu.be/A2PZfKQSBUM?is=6w1fot4dk75eygsR


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04.08.2026 21:42 (zuletzt bearbeitet: 04.08.2026 22:54)
#369
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097 The Police - Synchronicity (1983)

Wann auflegen....Police lief immer nebenher wenn es Action gab, auf Parties, beim saubermachen oder beim Training.

Diese Platten habe ich aus der Baruse Sammlung, ich hatte früher nur MC's von ihnen. Ähnlich wie Dire Straits, Foreigner oder Toto musste sie jeder haben.

Gerade die letzte Platte von Ihnen ist interessant, da sich der Sound ein Stück weit entwickelt hatte, mehr Synthie Sounds, größere Arrangements. Sting sagt ja selber, die Geschichte war damit auserzählt und sie waren bereits die größte Band der Welt.

Hier das Titelstück,
Synchronicity 1
https://youtu.be/Si5CSpUCDGY?is=Y-uxRQbMwk5cA0j2

Synchronicity 2 da gab's ein tolles Video auf MTV dazu...
https://youtu.be/o5FPPoLqkCk?is=Jba7rGGvIiLJKHqT

Ich habe Sting - altersbedingt- falsch herum gehört. Eine meiner ersten CD's war die Soul Cages, die erste wo Dominic Miller mitspielt, der Sting fortan von Hit zu Hit getragen hat, dazu waren seine beiden ersten Solo Alben im Besitz meiner Schwester. Von denen das erste mir das liebste ist. Erst danach hatte ich auch Police MC's. Nach den Soul Cages kam "Ten Summoner Tales" mit dem von Dom Miller geschrieben "Shape of my heart". So richtig vom Hocker gehauen hat er mich mit den Folgealben nicht mehr, Band new Day war noch ganz ok, die späteren Alben enthalten keine bahnbrechenden Ideen mehr.

Sting hatte mit seinem Solodebut viele aus dem Jazz und auch Klassikbetrieb für Pop Musik begeistern können und sich eine gigantische Fanbasis aufgebaut, und hat sich komplett vermarktet, selbst als Schauspieler hat er sich versucht in Stormy Monday wo eine "Armbruchmaschine" zum Einsatz kommt, ich fand den Film nicht wirklich gelungen. Die 5 Police Alben sind aber allesamt hits gewesen, ich hatte auch Ghost in the Machine vorstellen können, ich finde die gleichermaßen hörenswert...


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04.08.2026 22:06
avatar  hpk
#370
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hpk

Danke fürs Vorstellen - bislang konnte ich mit denen nichts anfangen - mal sehen, ob dieses Album das ändern wird, am Wochenende sollte ich eine Stunde Zeit dafür finden.

Mir ist der Sting und sein Kumpel im Geiste, der Bono, beide sind mir zu selbstgefällig und zu vordergründig die, nee, ihre Welt erklärend, ohne sich zu erklären oder neue Denkanstöße zu geben. Nach cool kommt eben peinlich und cool fand ich die bislang nicht.

Bornierte … eben und das kommt für mich leider auch so in deren Musik rüber. Wobei Johnny Cash das ‚One‘ schon deutlich auf ein künstlerisch jetzt wirklich wertvolles Niveau gehoben hat.

Komme ich zurück zu ‚The Police‘ nee, dann eben jetzt nicht.

Neue und alte Gerätschaften - Elektronik fast ausschließlich in Schwarz gekleidet mit so wenig Anzeige als möglich, wenn möglich, gedimmt oder aus.

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04.08.2026 22:50
#371
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Ich musste gerade lachen, denn ich hattr überlegt was zu U2 schreiben, eine Band die heute nicht mehr verfängt und die ich nicht mehr hören mag. Bono und Sting haben beide ein recht ausgeprägtes Sendungsbewusstsein und engagieren sich für den "guten Zweck". Ähnlich auch wie Leonardo "Leo" DiCaprio der zwischen zwei Diddy Parties im Privatjet um die Welt fliegt um das Klima zu retten.


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05.08.2026 08:04
avatar  Scope
#372
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Police empfinde ich zu großen Teilen als "schwierig", drum habe ich es bei der "best of" CD belassen.
Die habe ich bisher ein mal durchgehört....das war´s ;)


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05.08.2026 15:45
avatar  41199
#373
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Forumsgründer

Tolle Platte die Synchronicity! Das Schlagzeugspiel von Stewart Copeland ist nach all den Jahren immer noch total faszinierend.
Die haben einfach tolle Alben gemacht. Bei Sting Solo war ich aber nach den ersten beiden Alben raus. Die waren mir dann zu seicht.

Grüße, Volker

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09.08.2026 17:06
avatar  hpk
#374
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hpk

So die eine Stunde:The Police und Synchronicity - da ich die LP/ CD nicht besitze - muss das Remastring von 2003 bei Apple Music dafür herhalten.

Stück 1: Synchronicity I.
Es scheint noch ein Part II zu geben.
Meine erste Aktien - läuft der Subwoofer mit - ah ja, tut er - also der für mich extrem dünne Sound ist als erstes auffällig das Album scheint von 1983 zu sein und im Remastering scheint niemand daran gedacht zu haben, das zu ändern. Eine verpasst Chance, das Stück auf Vordermann zu bringen.

Zum Stück selber. Mit belanglos finde ich das noch wohlwollend beschrieben, da die Stimme quasi nicht vernehmbar und verständlich ist, es wirkt alles gehetzt und außer dem Wort Synchronicity scheint es auch nicht wichtig zu sein was Sting da so herauspresst.

Stück 2 Walking in your footsteps
Wann hat Paul Simon - Graceland herausgebracht, egal das Stück - das erinnert mich doch arg daran, ohne Gewalt von Graceland zu entfachen, die weite Steppe wird hier nicht wirklich abgebildet und außer den Worten Walking in your footsteps kommt bei mir auch nicht viel vom Sprechgesang an. was und Sting mitteilen möchte erschließt sich mit nicht.

Stuhl 3 Oh my God.
Das ist etwas Miami Vice ohne diese Coolness zu erlangen, es scheint dass Beklagt wird, dass Gott weit weg und uns und insbesondere Sting zu einschient. gut , dass der nicht bei Sting ist, kann man ja nach den ersten Beiden Stücken ja schon fast verstehen, es kommt ein Saxophone solo, das ist gar nicht so schlecht - der Sound insgesamt ist etwas besser geworden.

Stück 4 Mother
Fast ohne Übergang zum Stück davor. Das ist ja fast schon Tom Waits. Rain Dogs, nur nicht so lustig, wie ich finde - aber bislang das eher bessere Stück auf der LP. und Schluß. Mutter hat hat wohl aufgegeben das Telefon klingeln zu lassen - man hätte ja auch den Hörer abnehmen können. Mir ist nicht ganz klar geworden, was der Protagonist denn nun gemacht hat.
Kennt jemand das Stück Mother von Glend Danzig - das ist noch viel passender - so meine ich.

Stück 5 Miss Grandenko
Mir ist nicht ganz klar was besungen wird, es könnte so eine Art Wachsfiguren Kabinetts eine in der diese Dame gesehen wird, oder etwas anderes in der dies Dame ein Uniform trägt. das Stück selber. wenig Inhalt und die Worte werden dann mal vorwärts und Rückwärts vorgetragen - aber das lasse ich einmal gelten. Sound ist wieder arg dünn und die Stimme ist knapp erlauschbar.

Stück 6 Synchronicity II
Es gibt etwas wie einen Bass - Familien Alltag 1983 - so wie es Sting wohl wahrgenommen hat - etwas Teenagerkritik und aufgedickte Düsternis. Das Dystopische kommt nicht so verkehrt rüber.

Stück 7: Every breath you take
Dann muss ich mir das ja einmal wirklich anhören - los geht es.
Tja, dann hat das besungene Gegenstück wohl doch nicht so zu dem Singenden gehört, wie er es sich eingebildet hat und nun ist er eben alleine - wundert mich nicht wirklich.
Und das Verlassen worden zu sein besingt er/ besingen die jetzt noch mal von vorne.

Stück 8: Wrapped Around your Finger
Das ist ja einmal eine ganz andere Nummer von Sound. Auch scheint es nun wichtig zu sein, was da vorgetragen wird. Um es kurz zu machen der Suchende wird am Ort der Sehnsucht von dem Gegenüber um den Fingergewicklet und später soll sich das ganze dann umgedreht haben - aber: Die Musik fängt das erste sehr gut ab, aber das Erheben vom Schüler zum Meister wird für mich nicht passend in der Musik unterstütz - da bleibt dann nur die Frage, ob der Schüler es sich nur einbildet, zum Meister geworden zu sein. Der Gesangvortrag ist typisch Sting eben.

Stück 9: King of Pain:
Sting besingt seine Depressionen/ Sicht auf die Welt.
Text is ganz nett und die Abwechslungen in dem Song sind auch eher ungewöhnlich. Das Stück ist wirklich Okay, wenn man mag, Sting auch noch mit zu bedauern.

Stück 10: Tea in the Sahara
Es geht um die Geschwister und es wird mystisch
Da die beiden mal einen Tee in der Sahara trinken wollen - Gut ein ungewöhnliches Thema für eine Song.

Stück 11: Murder by numbers
Der Anfang ist ganz nett, was spannend ist das Umschalten im Tempo und im Vortrag -erinnert etwas an Musical Musik mit den Brüchen zum Text.

Zusammenfassung: Die LP ist nicht so meins. die ersten Stücke sind einfach Dunja mit mittelmäßig noch gut bedient. die 2. Hälfte wird besser mit dem Highlight mit dem Fingerwicklungen.
Ich fand es spaßig sich das anzuhören danke für die Anregung - aber insgesamt ist die LP für mich zu dünn vom Sound und zu flach, nee, flach passt nicht zu egozentrisch wenig weiterentwickelt in der Sichtweise und vom Ausblick - damit ist der Inhalt dann doch zu flach.

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10.08.2026 10:35 (zuletzt bearbeitet: 10.08.2026 10:36)
#375
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Danke für Deine Besprechung,
einmal mehr haben wir eine komplett andere Vorstellung von gutem Klang,
zb die Kind of Blue lege ich viel zu oft auf, während Dir die Platte so gar nicht gefallen hat.

Mir gefällt hier auch die hier vorgestelle als "Platte" auf einem 2.0 System,
während andere auf die Überlegenheit von mp3 und Subwoofer schwören.

Subwoofer ist mir hier schwierig, da Sting einen speziellen Bass Sound hat, der seine Stärke möglicherweise an der Übergabefrequenz vom Subwoofer hat. Sprich er produziert Mitten und Obertöne die man so vielleicht nicht so gut raushören kann und wenig tiefbass. Das hattest Du ja auch beschrieben und als "Mangel" erkannt.
Ist aber genauso gewollt.

Aus eigener Erfahrung mit Bassisten kann ich sagen, dass die "Obertonfuzzies" im Bandmix schwierig sind.
Sie besetzen Frequenzen, die auch von anderen Instrumenten genutzt werden und oft genug gehen sie "im Raum unter", auch weil zu wenig tiefbassanteil genutzt wird. Als Folge wird der Pegel angehoben bis es dröhnt. Also entweder hörste gar nix oder drehst auf bis es weh tut. Natürlich sind diese live mix Erfahrungen nicht 1:1 auf ein Hifi Setup zu übertragen, hier scheint aber wohl etwas dran zu sein. Möglicherweise war dieser Sound für eine 3 Mann Band geeignet, aber nicht für ein großes Arrangement?

Wie bei jeder hier vorgestellten Platte ist es (mir) unmöglich diese als neues Kunstwerk zu bewerten, es ist eingebettet in Nostalgie, eigene Erfahrungen und die Zeit aus der sie stammt. Zb Kind of Blue, eine Plattenaufnahme ohne Noten und vorherige Probe, es gab lediglich Skizzen für das Haupthema, den Rest mussten die Musiker auffüllen >> Aufnahme läuft >> so jetzt mach mal....dazu der für seine Zeit bahnbrechende Sound und die einzigarte Häufung späterer Weltstars in einem Studio.

Zurück zu Police,
Sting lies dieses mal 2 Stücke seiner Mitmusiker zu, wobei das Stück was Du noch ganz gut fandest, "Mother" von Andy Summers von der Kritik extrem verrissen wurde, das Stück von Stuart ist sicher auch kein highlight. Mother ist interessant, allerdings finde ich, dass eine CD oder Platte komplett gehört werden sollte und es passt nicht zu den anderen und hätte meiner Meinung nach, maximal als B Seite einer Single rauskommen dürfen, oder eigentlich eher gar nicht. Ist eher so ein Stück für ein Musical....


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