100 Platten für alle Gelegenheiten....

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26.01.2026 20:47 (zuletzt bearbeitet: 26.01.2026 20:47)
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hpk

und nun etwas komplett anderes - wer das Kunstwerk mag nicht weiterlesen es wird nicht net:

LP Besprechung:
Morph the Cat
Donald Fagen
2009

Morph the Cat:
Es geht mit etwas Schmackes los, das Intro ist klasse. Dies ist eher in die 1980er als in 2006 zu verfrachten. Ein wenig Miami Vice nur nicht ganz so kristallin abgewischt.
Zum Song selber, das fängt wirklich gut an das Intro, Grooved und swingt, aber es wiederholt sich alles so - insbesondere der Gesang der plätschert dann so belanglos vor sich hin, da frage ich mich, wann pikst den Sänger mal eine Biene in den Allerwertesten, dass der anfängt wirklich zu singen um wenigstens etwas an Information und sei es direkt erlebter Schmerz zu vermitteln - das fehlt mir komplett, das ist so etwas zwischen hingesäuselt und ohne Anspruch für eine wie auch immer gemorphte Katze - mein Erwartung trifft das nicht

H Gang
Das intro ist wirklich gut und ungewöhnlich, das mit dem Gesang ist besser als bei der Katze aber immer noch könnte und sollte da jemand mal ein paar Dynamikdezibel nachlegen, die Huuuh-Summer im Hintergrund sind auch so ohne Herz dazu gepackt und warum sind die denn da, ja gut, der Sänger benötigt Unterstützung, aber unterkühlt ist es schon in der Bar. Das Saxophon Solo ist da schon einmal deutlich besser - es hilft natürlich, dass die nun nicht mehr singen. Aber H Gang ist besser, als die veränderte Katze. Und auch der Gesangsvortrag ist nett - passt für so eine Hochglanz-Bar mit auf Hochglanz polierten wunderschönen Menschen - zumindest halten sich die Menschen in der Bar für wunderschön. Und dafür sollen sie sie auch gerne halten - für wunderschöne seelenloses Hochglanzmenschen - passt zum Song.

What I Do
Wieder ein schönes Intro, wobei es etwas schnell nachläßt aber dafür legt der Sänger einmal wenigstens etwas nach, da kommt ja mal etwas, aber was er tun will oder er denn tun könnte er nun ja einmal beantworten und gerne auch mit noch mehr Variationen in der Stimme und ob die Musik dann dazu so passt aber erstmals auf der Platte eine Spannung zwischen Gesang und Musik, das ist nicht schlecht und auch die Musiker legen sich. - im Vergleich zu den ersten beiden Stücken ins Zeug. Es wird fast dynamisch und die Menschen in der Bar bekommen langsam Charakter. Die Huuuh-Summerinnen bei 3:10 hätte ich so nicht genommen, aber man merkt auch der Sänger kommt mit dem Song an seine stimmdynamische Grenze, so dass er wirklich Unterstützung benötigt und auch bekommt. Das Stück ist zu einfach zu lang ab 4.30 passiert nichts mehr, als dass er angeblich was tut oder was er wohl auch möchte zu tun, mit einer Aussage was das ist auch und möglicherweise mit den Huuuh-Summerinnen tun könnte -das teilt der Gute nicht mit. Schade, vermutlich ist das schade oder vielleicht ist es auch besser so.


Brite Nightgown
Das intro mal wieder was anderes - klasse. Es wird gleich mehrstimmig gesungen - der Sänger kann halt nicht mehr, kann man so machen. Es fehlt mir die Kleinigkeit, dass man merkt, die singen auch wirklich zusammen und miteinander. Ab und an ein Saxophon, nett so, aber es wird etwas schneller in der Bar - ich bin mir nicht sicher, ob ich es dort nun schon gemütlich finden würde - da ist es immer immer noch so sauber und rein. Die instrumentalen Zwischenstücke sind aber gut und kann ich mir sehr gut anhören. Mir ist nicht klar was für eine Geschichte mir da vermittelt werden soll. Das ist wieder mit so wenig mit Dynamik vorgetragen, eher ein lautes Flüstern. Das Stück komplett ohne Gesang würde zumindest für mich deutlich gewinnen, da mir zumindest nicht klar ist, warum da was gesungen wird und nein ich schaue nicht in die zur Verfügung gestellten Texte bei Apple Music.

The Great Pagoda of Funn
Das Intro ist wieder mal etwas ganz, ganz gut gelungenes und dann wird gleich direkt so flach abgebogen. Der Sänger hatte vermutlich auch mal einen Tag pause, aber das hilft hier nicht wirklich. Also Funn auf der Pagode stelle ich mir anders vor, auch Wölfe, die hier wie kleine süße Dackel besungen werden und was man so schönes im Silberglitzer des Himmels zusammen machen könnte, das spinne ich nun weiter, denn was da vorgetragen wird ist nicht wirklich von Belang - hier fehlt es mir an so vielem -> der Song an sich ist nichts und das Tröten ist auch nicht so hilfreich. Ich denke gerade an Nina Simone mit Sinnerman, das hätte der Gute mal vorher hören sollen, um zu wissen wie man Funn auf der Pagode großartig intonieren sollte - aus aus meiner Sicht - ah jetzt istSchluss. Gut so. Ah nein, es geht noch 2:50 min weiter mit der Belanglosigkeit. Hilfe Herr, wirf Hirn und Stimme vom Himmel.

Security Joan
Das Intro ist wieder klasse. Was für eine Geschichte will er mir vermitteln da fängt der Gesang einmal mehr ohne wirkliche Information an und plätschert mit Huuuh-Summerinnnen so vor sich hin. Wofür die Joan auch immer zuständig ist - Sicherheit vermittelt das nicht - doch das ist eine Putzfrau und die sorgt für eine keimfreie Umgebung - ja das könnte passen und die schaut zu dem Kerl, um zu entscheiden, ob der noch einmal in die keimfreie Dusche gehört, aber alleine und geduscht wird in sterilem Isoprop. Da und dort kann mann dann auch so schön steril auf der e-Gitarre klimpern. 1:50 noch dann ist der auch wirklich und alles andere auch wirklich keimfrei und sicher. Hat die Joan gut gemacht mit dem Putzen.


The Night belongs to Mona
Hier ist das Intro normal, so schreibe ich einmal und die Nacht ist eine mit glitzernden Sternen. Man, die Mona, so wie die besungen wird, wird auf immer und ewig alleine tanzen, jetzt will sie auch noch reden - muss ja nicht ein. Wie viel emotionsloser, will man denn eine Dame in der Nacht noch besingen. Das passt für mich nicht. Jetzt wird die Welt auch noch umgedreht, aber die Musik passt sich dem nicht an. Joe Jackson hätte hier deutlich helfen können. Hat er nicht, wird er nicht und es hilft nicht. Ist das eine Mundharmonika, ja könnte sein. Ah, es ist Schluss.

Mary Shut the Garden Door
Das intro ist gut - wie immer. Ja mensch, das Schließen eines Gartentors - da muss man kein Aufhebens drum machen - versucht der Gute allerdings und bislang scheitert er damit. Es bleibt belanglos - sie macht die Gartentür zu und es scheint auch so wichtig zu sein, ebenso wie ein Sack Reis, der sonst wo umfällt. Nur, für den Fall, dass hinter dem Gartentörchen eine Einhorn stehen sollte, dem würde sich spätestens bei 3:00 das Einhorn verbiegen - was soll das Belanglose Gesäusel?
Ach, ja sie mach die Tür zu vor dem Typen und dann rennt sie in die Küche und lacht einmal ganz laut dazu den Kerl losgeworden zu sein - nur das wird hier leider nicht besungen. Man kann ja verstehen, dass sie es lieber und sicher noch einmal schließt und noch einmal Lund noch einmal, ja, ich kann das zumindest. Hier kommt Kunst von künstlich und mit viel, viel Zucker wird das alles noch zugekleistert.

Morph the Cat (Reprise)
Das Intro, da könnte ich hinschmelzen - aber warum muss da wieder so zu gesungen werden, das Stück könnte als einzigen wirklich gut sein, ohne das Gesinge, denvorne weggeschnibbelt und das Stück ist wirklich gut - das einzige auf dem Werkstück..

Was bleibt es ist ein Kunstwerk, es ist künstlich und bis auf die Intro und das letzte Lied auch kein Werk. Der Gesang ist wirklich unterirdisch, die Musiker gehen teilweise sogar gekonnt ihrem Job nach aber mehr kommt da bei mir nicht an. Ein Werk wieder für keine Gelegenheit - zumindest bei mir.

Zum Klang ich finde den nicht weiter beachtenswert - der Gesang ist unterirdisch - ich meine auch aufgenommen und alles ist etwas breit und breiig, außer das Blechbläser Zeug und das ist einfach etwas klirrig, aber gerade noch erträglich, der Bass, da ist etwas, aber nicht wirklich spektakulär - er ist da.

Neue und alte Gerätschaften - Elektronik fast ausschließlich in Schwarz gekleidet mit so wenig Anzeige als möglich, wenn möglich, gedimmt oder aus.

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26.01.2026 20:58 (zuletzt bearbeitet: 26.01.2026 21:24)
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#272
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Also, da bin bin erst mal sprachlos. Jetzt weiß ich Bescheid.
Bitte mehr davon. Wo kommt diese "LP Besprechung" denn her?

Ja, die Intros, die Intros....


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26.01.2026 21:14
avatar  chm
#273
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chm

🤣


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26.01.2026 22:10 (zuletzt bearbeitet: 26.01.2026 22:22)
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#274
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Nun habe ich die (und eigentlich alle anderen) Aldi CD ja bereits seit 20 Jahren, aber vielleicht hätte ich vor dem Plattenkauf doch noch mal die eine oder andere Kritik lesen sollen:

Zitat aus dem JPC Portal:

Zitat
schöne Fahrstuhlmusik. Auch in einer Haushaltswarenabteilung oder als Wartemusik am Telefon geeignet.



Schöne Schei***....Wieder 30 € versenkt, und auf die Intros wurde erst gar nicht eingegangen.

Etwas ermutigender ist hingegen das Fazit die KI:

Zitat
„Orange and Blue“ (1994) von Al Di Meola ist ein
bemerkenswertes Fusion-Album, das oft mit Pat Metheny verglichen wird und durch einen wärmeren, jazzigeren Klang der Hollow-Body-Gitarre überzeugt. Es bietet eine Mischung aus World-Fusion und Swing, Highlights sind „Chilean Pipe Song“ und das schnelle „Casmir“.

Kritiken und Details:

Stil: Das Album zeigt eine Weiterentwicklung hin zu leichterer Fusion, wobei Di Meolas technisches Können beibehalten wird. Es ist stilistisch sehr nahe an Pat Methenys „First Circle“ oder „Secret Story“.

Musiker: Unterstützt wird Di Meola von renommierten Musikern wie Mario Parmisano (Keyboards), Peter Erskine und Steve Gadd (Drums).

Klang: Durch die Nutzung der speziell entwickelten „Al Di Meola Jazz Guitar“ wird ein weicherer, runderer Ton erzeugt.

Bewertungen: Rezensionen loben oft die herausragende Gitarrenarbeit und Kompositionen, während einige Kritiker das Songwriting als stellenweise ungleichmäßig empfinden.



Das mit dem ungleichmäßigen Songwritimg ist mir aber auch stellenweise aufgefallen

Der Faden nimmt Fahrt auf!


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26.01.2026 22:38 (zuletzt bearbeitet: 27.01.2026 08:41)
avatar  Scope
#275
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Zu MTC habe ich in meinem Lieblingsforum auch was gefunden, allerdings ohne die nötige Intro-Bewertung

Zitat
1. Morph the Cat der opener

raffinierter Basslauf, super Harmonien, gewohnt gekonnt gesetzte Bläsersätze, geiles Solo von Jon Herington, Gesang naja, muss man halt mit leben :D die Vocals im Background super!

2. H Gang

Wow, musikalisch ein Stück aus einem Guss. Schon der Anfang ist ein Genuss... Klanglich: hier habe ich den Eindruck, das der Gesang von DF ein wenig zu sehr in den Höhen beschnitten wurde, klingt gegenüber dem ersten Stück doch ein wenig muffig. Auch der Bass ist ein wenig mumpfig.
Geiles Saxsolo von Walt Weinkopf gefolgt von ebenso genial gesetztem Gitarren-Solo von Jon Herington. Gesang von DF sehr interessant, begleitet sich selbst im gesanglichem Dialog. Sehr schöne Harmonien, denke wieder mal ein Song, der einem lange nicht aus den Ohren gehen wird.


3. What I Do

ein Song der anfängt, wie ein alter SD Titel aber ungewohnt hart instrumentiert ist. Angezerrte Gitarren und Rhodes. Super Pianosounds, geiler Refrain mit sehr schönen Vocalsätzen, auch hier sehr ausgefuchste Harmonien. Wunderbares Mundharmonica Solo von Howard Levy. Auch ein ein Ohrwurm. Freddie Washington am Bass wie übrigens in allen Songs überirdisch.
Die Ladies im Hintergrund Sahne :D

4. Brite Nitegown

Hier ist die Verwandschaft zu Trans-island Skyway von Kamakiriad nicht zu leugnen. Gewohnt lässig super groovy Funky ein Song, wo die Füsse nicht still bleiben. Grandiose Gitarrenbegleitung von Jon Herington, Bläsersätze messerscharf gesetzt, Gitarrensolo von Wayne Krantz lässt WB doch vermissen, das hört sich dann doch ein wenig wie gewollt und nicht gekonnt an (mM). Auch in diesem Song sehr schöne Vocaldublette von DF. Geiler Schluss :D

5. The great Pagoda of funn

Steely Dan pur :] Hier kommen die Drums das erste Mal mehr in den Vordergrund. Eine Melanche aus vielen SD Songs. Auffallend das etwas verschleppte Tempo, macht den Song aber durchaus interessant.
Auch hier wieder super durchgestylte Bläsersätze (Trumpets betont), eine bis ins letzte ausgefeilte Basslinie. Wayne Krantz holt hier wieder mächtig auf.
Schönes einfühlsames Gitarren-Solo.


6. Security Joan

Da da da__da
Der könnte auch von Kamakiriad kommen. Alleine der überirdisch geile Refrain ist eine Reise in den Plattenschrank zum Vergleichen wert ;) Man, der Song geht unter die Haut und in die Beine, eindeutig mein Favorit :D Da da da__da Ken Wessels Gitarrensolo kommt da schon eher in Richtung WB super!
Orgelsolo vom Meister persönlich, sehr spartanisch, akkordbetont aber klasse. Hier ungewohnter fadeout über fast eine halbe Minute zum Ende.

7. The Night belongs to Mona

Der gefällt mir (noch) nicht. Wirkt sehr spröde, fast konstruiert, statisch. Obwohl von der Instrumentierung sehr ausgefeilt. Der Refrain kommt ein wenig zerissen daher. Auch klanglich - verglichen mit den davor gehörten - etwas bedeckt, mumpfig.

8. Mary shut the garden door

Für SD/DF Verhältnisse ungewohnter Takt, aber nach den ersten Sekunden erschliesst sich einem der Song und offenbart eine unglaubliche Tiefe Ruhe, man geht förmlich mit auf die Reise. Wunderschön :]
Ein fantastischer Refrain. Ein fantastischer Song.
Super ausgefeilter Instrumentalpart mit einem superben Melodica Solo von DF. Carolyn Leonart (übrigens auch äusserlich nicht zu verachten) als BGV super.

9. Morph the cat (Reprise)

Kurz aber bündig :D

So, ich hoffe ich war nicht zu subjektiv, wenns trotzdem aufgefallen ist, sorry bin halt ein süchtiger Danist.
Ich finde ein gelungenes Solo auf das sich das Warten gelohnt hat. Ich hoffe, die DoppelLP kommt bald in den Laden.
l



Quelle AAA Forum.


Ich habe die Plattenrezensionen schon in den Illustrierten der 80er geliebt. Interpretation 2 von 10 , Klang 6 von 10 , Sammelwert 12 von 10
Nach spätestens drei Heften wusste man, WER von den Damen oder Herren da WAS über den grünen Klee lobt, oder eben abschmieren lässt.

Das nennt man "Unterhaltenden Journalismus" Das muss man drauf haben.


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26.01.2026 23:02
avatar  hififan
#276
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Also ich finde hpks Kritik einfach nur geil.

Die Kunst, sehen zu können, ist eine wunderbare Gabe, und wer noch staunen kann, wird auf Schritt und Tritt belohnt. (Oskar Kokoschka)

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26.01.2026 23:37
avatar  hpk
#277
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hpk

Ich schreibe das tatsächlich selber und höre mir das parallel auch an. Sonst ist das ja nicht authentisch, oder? Mir ist es dabei auch schnurtz, was andere dazu schon möglicherweise geschrieben haben.

Neue und alte Gerätschaften - Elektronik fast ausschließlich in Schwarz gekleidet mit so wenig Anzeige als möglich, wenn möglich, gedimmt oder aus.

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27.01.2026 07:55
avatar  41199
#278
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Forumsgründer

Mal zur Auflockerung ein Zitat aus Wikipedia:

"Fagen erhielt ebenso wie Becker 2001 die Ehrendoktorwürde für Musik des Berklee College of Music.[2] Der Rolling Stone listete Fagen und Becker 2015 auf Rang 71 der 100 größten Songwriter aller Zeiten."

Für andere ist es eben Fahrstuhlmusik oder gefällt einfach nicht.

Ich persönlich tue mich mit Tom Waits schwer. Zu einer Plattenkritik würde ich mich daher nicht hinreißen lassen, da mein Urteil niemanden weiterbringen würde.

Grüße, Volker

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27.01.2026 08:53 (zuletzt bearbeitet: 27.01.2026 14:52)
avatar  Scope
#279
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Zitat
Ich schreibe das tatsächlich selber



Ok, es gibt anderswo noch weitaus schlimmere Ausfälle, und es gibt bestimmt auch Orte, an denen dir geholfen werden kann.

Darf ich dir hie noch ein oder zwei weitere Alben zur fachkundigen Analyse nebst Intro-Einstufung vorschlagen, damit wenigstens der Traffic etwas ansteigt?

Ich fange mal mit dem ersten an, da es mir am Herzen liegt. Eine belgische, dekorierte Künstlerin, die wohl in der audiophilen Szene nicht ganz unbekannz ist

https://www.youtube.com/watch?v=RUjTLf5y...ipEvMIUBEcBRxTO

Das meine ich wirklich ernst, und bedanke mich


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27.01.2026 10:21 (zuletzt bearbeitet: 27.01.2026 10:27)
avatar  Scope
#280
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Zitat
Für andere ist es eben Fahrstuhlmusik



Hey...das war aber die Meola "Orange Elevator and Blue Lift" aus der JPC Userkritik



Wie auch immer.....Wenn Meola in der Dortmunder Stadthalle spielt, sind 400 ? Leute im Saal. Spielt PUR in irgendeinem Stadion, sind schon mal 100000 Interessenten
vor Ort..

Meola muss folglich eher schlecht Gitarre spielen.


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27.01.2026 10:54
avatar  hififan
#281
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... Millionen Fliegen können sich nicht irren. ;-)

Die Kunst, sehen zu können, ist eine wunderbare Gabe, und wer noch staunen kann, wird auf Schritt und Tritt belohnt. (Oskar Kokoschka)

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27.01.2026 13:45
avatar  Scope
#282
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Das mit dem Schlager ist halt auch reine Geschmacksache....
Und wenn das Intro stimmt, warum nicht? ;)

Auf eiber Party würde ich auch keinen Jazz laufen lassen, es sei denn die Leute sollen langsam gehen ;)


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27.01.2026 14:03
avatar  41199
#283
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Forumsgründer

Steely Dan, also Walter Becker & Donald Fagen habe ich vor einer Weile einmal live in Bonn gesehen.
Sound und Performance waren gefühlt bei 110%, was irgendwie gespenstisch war. Das Ganze kam rüber als ob eine CD abgespielt wurde, war aber live gespielt - halt einfach auf einem absurd hohen Niveau. War schon ein besonderes Erlebnis. Da standen nur absolute Virtuosen auf der Bühne.

Grüße, Volker

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27.01.2026 17:58
avatar  hpk
#284
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hpk

@scope, das mit der Dame aus Belgien mache ich, gerne. Nur nicht heute und auch nicht morgen. Donnerstag am Abend könnte das funktionieren.

@all, wie hört ihr Euch konkret denn einzelnen Stücke und Komplettwerke an und wie bewertet ihr diese dann? Für mich ist das Anhören, das Zuhören mit Anstrengung verbunden und ja, ich rege mich - wenn es sich um völlig abseitige Musikpräsentation handelt - dabei und dann über vertane Zeit auch auf, denn diese Zeit bekomme ich ja nie mehr zurück. Also lasse ich das schnell, wenn mich das Gehörte nicht anspricht.

Damit und zur ‚gemorphten Katze‘, das ist eben für mich so, wie ich es beschrieben habe - gut, sehr launig und bestimmt nicht für das Feuilleton der FAZ Wochenendbeilage geeignet - das ist hier auch nicht mein Anspruch. Aber dort und wo auch immer kann wer auch immer was in wohlgesetzten Worten schreiben. Ich selber bewerte doch Musik nicht auf Grund von Aussagen anderer, auch nicht auf welcher aus anderen Foren, das mag mal nett und unterhaltsam sein - zu lesen oder zu hören - so wie ich es auch für meine Beiträge hier hoffe. Es kann auch eine Anregung sein, da einmal hineinzuhören, aber das ist es auch schon.
Das Werk zur Katze habe ich gestern komplett durchgehört. Soviel Wertschätzung habe ich dem also entgegengebracht und das ist schon wirklich sehr viel. Das meint andererseits aber auch, so schlimm war es nicht, sonst hätte ich direkt ausgeschaltet und vermutlich etwas von unerträglichem Katzenjammer geschrieben, nur es hat mich eben - bis auf die Intros - nicht und nicht so überzeugend, das Werk letztlich in meinen Katalog zu übernehmen - das sicher nicht.

Zu den Aussagen zum Donald F.:
Nur weil jemand hofiert und was auch immer für Würdigungen und Auszeichnungen erhält, heißt das ja lange nicht, dass das spezifische Werk und dessen Schaffen insgesamt gut und insbesondere für einen selber auch überzeugend ist.

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27.01.2026 18:16 (zuletzt bearbeitet: 27.01.2026 18:17)
avatar  Scope
#285
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Prima....Eilt ja nicht.

Ich bin nicht so der Albumhörer. Es kommt bei mir eher selten vor, dass ich die Scheibe am Stück höre, da es immer Stücke gibt, die mir nicht so gefallen. Die überspringe ich gerne.
Ich reisse den "Fluss" also gerne barbarisch auseinander.

Ich nehme verbringe auch vergleichsweise wenig Zeit mit Musik, da der Tag nur 24 Stunden hat. Ein bis zwei Stunden am Stück, schaffe ich bestenfalls 1x in der Woche. Früher war das mehr.


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